Kräuter Mit diesen 4 Tipps bleiben frischer Basilikum, Thymian und Co. lange frisch

Kaum gekauft, schon geht der Topf Basilikum ein. Ärgerlich, denn frische Kräuter bringen Geschmack und Abwechslung ins Essen. Wir verraten, wie Sie frische Kräuter länger oder gar ewig am Leben halten.

Rosmarin_Basilikum_Thymian

Frische Kräuter im Topf aus dem Supermarkt sind praktisch, bessern Gerichte geschmacklich auf, sehen und hübsch aus, sind sehr ergiebig und überleben jedoch nur wenige Tage. Kaum aus dem Supermarkt mit nach Hause genommen, fängt das Pflänzchen an zu welken, obwohl es doch mit Wasser, Licht und Wärme versorgt wird. Viel zu schnell wird der Topf samt Erde, Wurzeln und Plastik entsorgt.
Um dieser Verschwendung vorzubeugen, haben wir Tipps, wie Ihre Kräutertöpfe lange am Leben bleiben!

1. Kräuter umtopfen

Kräuter aus dem Supermarkt wachsen oft dicht gedrängt im Topf heran. Dort geht ihnen irgendwann der Platz aus und die einzelnen Kräuterstengel nehmen sich gegenseitig die Nährstoffe weg. Teilen Sie deshalb Ihren Kräutertopf auf drei bis vier Töpfe auf. Um Nässestau und Schimmelbildung zu verhindern, verwenden Sie Töpfe mit einem Loch im Boden, sowie einen Übertopf, damit das Wasser abfließen kann. 

2. Die richtige Blumenerde

Für das Umtopfen eignet sich ganz normale Blumenerde, die locker um die Pflanze verteilt wird. Ein bisschen Komposterde oder natürlicher Dünger hilft den Pflanzen beim Wachsen. Als natürlicher Dünger eignet sich z.B. Kaffeesatz, abgestandenes Bier, Teesatz von Grün- und Schwarztee oder Mineralwasser. Düngen Sie nicht zu viel und entfernen Sie den Kaffee- oder Teesatz regelmäßig.

3. Kräuter richtig gießen

Entscheidend für die Langlebigkeit der Kräuter ist die Wasserzufuhr. Als Faustregel gilt: Gießen Sie zehn Prozent des Topf-Volumens pro Tag. Sind die Kräuter nämlich zu trocken, gehen sie ein. Bei zu viel Nässe bildet sich schnell Schimmel. 
Achten Sie zusätzlich noch darauf, dass die Kräuter zwar Licht, aber keine dirkete Sonneneinstrahlung bekommen. In der prallen Sonne verbrennen die Blätter sehr schnell. 

4. Basilikum und Co. ernten

Ernten Sie Basilikumblätter, indem Sie die oberen Knospen mit einer Schere zurückschneiden, statt die Blätter abzuzupfen. An den neue Ästchen können somit neue Knospen austreiben und es wird verhindert, dass die Kräuter zu blühen beginnen. Blüht die Pflanze, steckt sie die gesamte Energie in die Blüten- und Samenbildung, wodurch das Aroma der Kräuter schwächer wird. Damit die Kräuter in Ruhe nachwachsen können, sollten Sie alte und abgestorbene Blätter und Zweige regelmäßig entfernen.

Autor: Christina Liersch

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