Anzeige Schokolade gegen Stress? Darum ist bewusster Genuss so gesund!

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Wir entscheiden uns bewusst für ein Stückchen Schokolade

Termindruck im Job, zwischendurch fix etwas essen, einkaufen und nach Feierabend Familie & Haushalt organisieren. Alltäglicher Stress eben, nichts Neues. Warum sich nicht einmal für einen Augenblick aus dem Hamsterrad herausziehen und innehalten. Sich ein zwei Stückchen Schokolade gönnen und einfach genießen. Ein kleiner Glücksmoment im Alltagstrubel.

Denn: Schokolade macht glücklich. Das ist wohl unumstritten. Warum uns die zart-cremige Leckerei im siebten Genusshimmel schweben lässt, ist schnell erklärt. Der Verzehr von Schokolade (egal ob Vollmilch oder Zartbitter) erhöht die natürliche Produktion von Serotonin, dem Glückshormon.

Eine Win-win-Situation - wir genießen und bekommen gratis Glückshormone. 

Genuss ist das Gegenteil von Stress

Wo wir gerade beim Thema sind: Was bedeutet Genuss überhaupt? Genuss beschränkt sich nicht nur auf den Verzehr eines Leckerbissens, Genuss ist vielfältig und bunt. Genuss bedeutet Hingabe und ein bewusstes Einlassen auf den Moment mit allen Sinnen. Das kann ein ausgiebiger Spaziergang sein, tanzen zum Lieblingssong, das Einatmen von Blumenduft, Herbstluft. Genuss ist nicht immer fassbar, jedoch unfassbar wichtig für unsere Gesundheit. Weil beim Genießen alles um uns herum vergessen wird und wir uns ganz dem Moment hingeben.

 

Die 7 Regeln des Genusses nach Lutz

Genuss-Experte Psychologe Dr. Rainer Lutz sieht Genuss als einen elementaren Bestandteil der Selbstfürsorge, der zu seelischen Balance beiträgt – denn ein sinnliches Leben ist Teil eines sinnvollen Lebens.

 1. Genuss braucht Zeit
Genuss braucht einen gewissen Raum, auch zeitlich, um sich zu entwickeln. Schafft euch kleine Genussinseln im Tagesablauf, in denen ihr euch allein oder gemeinsam und in aller Ruhe dem Genießen widmet. Wer sich voll auf den Genuss einlässt, wird belohnt.

2. Genuss muss erlaubt sein
Es gibt viele Gründe, warum Genuss in das gesellschaftliche Abseits geraten ist. Genau diese Gründe sorgen auch dafür, dass sich Genusskompetenz nicht entfalten kann. Eine Folge ist, dass wir uns den Genuss selbst verbieten. Genuss sei ein Luxus, den man sich selbst nur selten gönnen sollte. Wem dieser Gedanke im Nacken sitzt, dreht das Stress-Rad weiter und versagt sich den Genuss durch ein schlechtes Gewissen. Macht euch frei von Druck und Stress. Genießt bewusst, ohne Angst- oder Schuldgefühle.

3. Genuss geht nicht nebenbei
Genießen braucht die ungeteilte Aufmerksamkeit. Man muss sich auf den einen Reiz, der den Genuss auslöst, ungeteilt konzentrieren können. Wer zum Beispiel beim Musikhören nebenbei Zeitung liest, genießt keins von beiden bewusst.

4. Weniger ist mehr
Der freiwillige Verzicht gehört zum Genuss dazu. Konsumiere ich etwas unentwegt, verliert es seinen besonderen Reiz. Auch Vorfreude kann ein Genuss-Moment sein. Genuss ist eine Frage der Qualität, nicht der Quantität. In einem Überangebot fällt es schwer, sich auf den Genuss einzulassen.

5. Aussuchen, was einem guttut
Hört auf euch und euren Körper. Von Wander- oder Radtouren bis zum Lieblingsessen gibt es viel, was Genuss bereitet. Die Vorlieben können sich, je nach Situation und Laune, sowie während des Lebens auch ändern oder verschieben. Vertraut euch und euren Präferenzen.

6. Ohne Erfahrung kein Genuss
Man muss erleben und ausprobieren, was einem gefällt und seiner Seele guttut. Diese Genusserlebnisse ermöglichen es einem, zu wissen, was man will.

7. Genuss ist alltäglich
Es bedarf keiner besonderen Anlässe, um sich Genuss zu gönnen. Genießen ist ein elementarer Teil des Lebens, keine Besonderheit. Genussreize und Genussmomente gibt es auch im Alltag, man muss sie nur zulassen und nicht erst auf den einen Moment warten. Genießen kann man jetzt sofort, an jedem Tag der Woche.

Wer mehr über das Schulen der Sinne und über Genussfähigkeit erfahren will, kann sich auf der Seite www.genuss-tut-gut.de informieren – ermöglicht vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI).