Haferbrei Porridge: Darum eignet sich der Haferbrei zum Abnehmen

Porridge liegt im Trend. Der Brei aus Haferflocken gemischt mit Wasser oder Milch ist ein echtes Powerfrühstück und eignet sich wunderbar zum Abnehmen. Worauf Sie dabei achten müssen, verraten wir Ihnen hier!

Porridge

Porridge oder auch Haferbrei ist schon seit langer Zeit ein Klassiker auf dem Frühstückstisch in Großbritannien. Das aus Schottland stammende Gericht wurde früher vor allem von Arbeiterfamilien gegessen. Es war leicht in der Zubereitung, günstig und lang sättigend. Heute hat sich Porridge zu einem Lifestyle-Essen entwickelt: Vom einfachen Haferbrei aus Haferflocken und Wasser zu einem Gericht mit Milch, Pflanzenmilch, Obst, Samen und Nüssen. Die Möglichkeiten, Porridge zuzubereiten, sind grenzenlos, sodass der Brei nicht nur morgens, sondern auch zum Mittag, als Snack oder abends schmeckt. Doch was macht Porridge so gesund? Und warum eignet er sich so gut zum Abnehmen?

Gesundes Porridge - gesunde Inhaltsstoffe

Porridge besteht in der Regel aus klassischen Haferflocken. Diese können bei regelmäßigem Verzehr das Diabetesrisiko und den Cholesterinspiegel senken. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel, sowie für einen langen Sättigungseffekt. Ständiges Snacken, Heißhunger oder Gedanken über die nächste Mahlzeit bleiben aus. 

Nährwerte und Nährstoffe von Haferflocken auf 100 Gramm:

Kalorien: 386 kcal
Fett: 7 g
davon ungesättigte Fettsäuren: 5 g
Kohlenhydrate: 58,7 g
Eiweiß: 13,5 g
Ballaststoffe: 10 g
 
Außerdem sind enthalten:
  • Vitamin B1, B2, B5, B6, B9
  • Vitamin E, H und K
  • Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Magnesium, Phosphor, Kalium und Calcium, Silicium
Die in Haferbrei enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente unterstützen z. B. die Nervenübertragung und Reizweiterleitung (Vitamin B1), den Muskelaufbau, sowie die Blutbildung, den Sauerstofftransport und die Regeneration. Vitamin H (Biotin) und Silicium schützen Haut, Haare und Nägel. Haferflocken sind trotz des hohen Ballaststoffgehalts gut verdaulich und schützen die Magen- und Darmschleimhaut, weshalb sie gerne bei Magenverstimmungen gegessen werden. 

Porridge richtig zubereiten - so geht's!

Zutaten für eine Portion:

  • 50 g Haferflocken
  • 200 ml Wasser, Milch oder Pflanzenmilch
  • eine Prise Salz
Zubereitung
  1. Das Wasser oder die Milch in einem Topf zum Kochen bringen. 
  2. Die Prise Salz und die Haferflocken in den Topf geben und einrühren. Herdplatte ausschalten und unter Rühren das Porridge drei bis fünf Minuten quellen lassen. Alternativ den Topf vom Herd nehmen und den Deckel aufsetzen. 
  3. Bei wenig Zeit können Sie das Porridge auch in der Mikrowelle zubereiten. Dazu die Zutaten mischen, verrühren und für 1,5 bis 2 Minuten in die Mikrowelle stellen. Zwischendurch umrühren.
Eine Portion mit: Kalorien
Wasser 193 kcal
Mandelmilch (ungesüßt) 219 kcal
Kokosmilch 273 kcal
Hafermilch 277 kcal
Milch (1,5%) 287 kcal
Milch (3,5%) 321 kcal

Topping - das schmeckt zu Porridge:

  • Honig, Agavendicksaft, Reissirup, Ahornsirup
  • Leinsamen und Chiasamen
  • Obst wie Beeren, Banane, Apfel, Pflaumen, Birnen etc.
  • Nüsse wie Mandeln, Haselnüsse, Kokosnussstücke, Walnüsse etc.
  • Nussmus 
  • Zimt und Vanille

So funktioniert Abnehmen mit Porridge

Um abzunehmen, sollten Sie über einen längeren Zeitraum mehr Kalorien verbrauchen, als Sie zu sich nehmen. Daher empfiehlt es sich, bei der Zubereitung genau hinzuschauen:
 
Kalorienarmes Porridge zubereiten
  1. Wiegen Sie die Haferflocken mit einer Küchenwaage ab. Viele unterschätzen die Menge, sodass viel mehr in der Schüssel landet als gewollt. 
  2. Nutzen Sie lieber klassische Haferflocken als fertiges Porridge. Haferflocken sind günstiger als fertiges Porridge. Dieses enthält oft auch mehr Zucker, Kalorien und überflüssige Zusätze.
  3. Greifen Sie bei der Flüssigkeit zur kalorienarmen Variante: Vollfettmilch hat z. B. mehr Kalorien als Wasser, ungesüßte Mandelmilch oder Kokosnussmilch.
  4. Achten Sie bei den Toppings auf kalorienarme Zutaten. Kalorienarmes Obst sind z. B. Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren oder Brombeeren. Auch ein kleiner Apfel sättigt lange und ist nicht so kalorienreich wie z.B. eine große Banane.
  5. Bleiben Sie mit Nussmus und Nüssen sparsam. Bereits 20 g Mandeln haben 114 kcal, 20 g Walnüsse schon 131 kcal. Auch bei Chiasamen und Leinsamen sollten Sie aufpassen. Ein Esslöffel hat schon um die 70-80 kcal. 
  6. Ungesüßter Haferbrei schmeckt oft langweilig. Süßen ist also erlaubt. Nur sollten Sie dabei auch die Kalorienmenge nicht aus den Augen verlieren. 5 g Zucker haben schon 20 kcal, während 1 TL Honig (10 g) auf ca. 31 kcal kommt. Bessere Alternativen sind Xylit und Erythrit zum Süßen. Auch sogenannte Flavour-Drops oder Geschmackspulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen bringen Süße und etwas Pepp ins Frühstück. 

Datum: 17.10.19

Autor: Christina Liersch