Leckere Waffeln Geht das auch gesund?

Waffeln sind total lecker und gerade in der Weihnachtszeit beliebt, doch sie kommen nicht zu häufig auf den Tisch. Sie gelten als Kalorienbomben und sind voller Zucker und Fett. Ach, könnte man nur in Waffeln schlemmen! Das geht auch: mit gesunden Waffelrezepten!

Vegane Waffeln
Viele Menschen kommen auf dem Weihnachtsmarkt wieder auf den Geschmack von süßen und leckeren Waffeln, wenn sie gar nicht anders können, als an einem der duftenden Stände Halt zu machen und sich eine Leckerei zu gönnen. Schnell taucht dann die Idee auf, sich auch für daheim ein Waffeleisen zu kaufen. Was könnte schmackhafter sein, als beim Kaffee am Nachmittag eine pudrige, frisch gebackene Köstlichkeit zu servieren? Das hat allemal weniger Kalorien als das klassische Stück Torte. Auch beim ausgedehnten Frühstück am Sonntag könnten Waffeln eine schöne Alternative zu Speck und Eiern sein. Eigentlich kann man sagen: Wer keine Waffeln backen kann, der verpasst etwas!
 
Wenn einem der Geruch frischer Waffeln in die Nase steigt, lacht das Herz, doch leider auch die Waage. Die klassischen Rezepte mit Unmengen an Kalorien, Fett und Zucker sind nicht geeignet, um den Speiseplan ernährungsbewusster Familien zu ergänzen. Wir haben ein paar leckere, gesunde Rezepte für euch probiert, die man ohne schlechtes Gewissen schlemmen kann. Sie sind voller Proteine und natürlich: ohne Zucker!

Das braucht man, um leckere Waffeln zu machen

– ein gutes Waffeleisen (bei haushaltstipps.net gibt es einen Test rund um die praktischen Doppelwaffeleisen
– einen Mixer oder einen Schneebesen – meist reicht der Schneebesen
– eventuell einen Pürierstab, wenn man Gemüse verbreiten will
– Leckere Beeren oder andere Früchte, die dem Ganzen den nötigen Hauch an Vitamine und Frische verleihen
– Gewürze, Zimt, Kakao – je nach Rezept
 
Was macht ein gutes Waffeleisen aus?
 
Die Frage nach dem passenden Eisen taucht natürlich gleich als erstes auf. Doppelwaffeleisen haben den Vorteil, dass man mit ihnen gleich zwei Waffeln auf einmal backen kann. Durch die moderne Beschichtung funktionieren die Eisen auch ohne Fett, was den Gesundheitsfaktor bei den leckeren Teilchen glatt noch einmal erhöht. Außerdem lassen sich die Waffeln ganz leicht und ohne Rückstände entnehmen, was den Aufwand bei der Reinigung auf ein Minimum reduziert. Ein gutes Waffeleisen heizt sich schnell auf. So spart man nicht nur Strom, man kann auch schnell die ganze Familie mit Leckereien versorgen.
 
Welches Obst passt am besten zu Waffeln?
 
Eigentlich passt jedes Obst zu Waffeln und zwar auch in jeder denkbaren Konsistenz. Ob als Mus, als Single, gemeinsam mit anderem Obst als Salat, in Stücken oder Scheiben, alles ist möglich und hängt nur am persönlichen Geschmack. Besonders beliebt sind Bananen, die als kleine Vitaminbomben immer eine gute Figur bei einem gesunden Rezept machen.

So macht man Waffeln

Das Prinzip beim Waffeln backen ist eigentlich immer das gleiche.
 
Man entscheidet sich für ein Rezept – die Portion ergibt rund zwei bis drei Waffeln. Dann macht man das Waffeleisen an, sodass es vorheizen kann.
 
Zuerst kommt das Ei in die Schüssel und wird mit Öl und Milch verrührt.
Dann kommen die Zutaten hinzu, die in Pulverform vorliegen, wie Mehl, Backpulver und Proteinpulver.
Nun kräftig rühren, bis  keine Klümpchen mehr zu sehen sind - mit einem Handmixer geht es am schnellsten, ein Schneebesen erfüllt aber den gleichen Zweck – und schon kann es losgehen.
 
Der Teig muss dickflüssig sein und wird in das Walzeisen eingefüllt, sodass etwas mehr als die Hälfte des Eisens damit bedeckt ist. Nimmt man zu viel Teig, dann quillt beim Backen alles über den Rand. Das Eisen wird zugeklappt und backt aus dem Teig leckere Waffeln, was ungefähr drei bis vier Minuten dauert. Die meisten Eisen senden ein Signal, wenn die Waffeln fertig sind. Einfach aufklappen und mit einem Spatel die Waffeln entnehmen, garnieren und genießen!

Leckere und gesunde Waffelrezepte

Die Möglichkeiten beim Waffeln backen sind vielfältig, wie versprochen. Hier ein paar wirklich leckere und gesunde Rezepte:
 
Waffeln ohne Mehl und Zucker
 
Diese Waffeln funktionieren ganz ohne Mehl und Zucker und sind dennoch lecker. Dafür vermengt ihr die folgenden Zutaten zu einem homogenen Teig:
 
3 Esslöffel Mandeln oder Nüsse (gemahlen)
3 Esslöffel Haferflocken
2 Esslöffel Kokosraspeln
1 Ei
3 Esslöffel Milch oder Wasser
1 reife Banane
 
 
Waffeln aus drei Zutaten
 
Für dieses Rezept braucht man nur drei Zutaten. Auch hier kommt die Süße aus eine Banane und nicht von Zucker. Je reifer die Banane, desto süßer ist sie. So lassen sich auch die Früchte verarbeiten, die schon etwas zu braun geworden sind.
 
1 Banane
2 Eier
3 Esslöffel Mehl – Weizen-, Vollkorn-, oder Kokosmehl
 
 
Vegane Waffeln aus Möhren
 
Es geht natürlich auch pikant, sodass Waffeln sogar als Mittagessen geeignet sind. Für dieses Rezept braucht man weder Eier noch Milch, sodass es auch für Veganer geeignet ist. Die Möhren werden geraspelt, die Kartoffeln geschält, gekocht und dann kleingedrückt. Mithilfe eines Zauberstabs (Pürierstab) wird die Möhren-Kartoffel-Mischung zu einer homogenen Masse gemischt. Ein wenig frischer Ingwer gibt Schärfe und Aroma und passt wunderbar zu den Möhren. Durch ein Vollkornmehl nach Wahl bekommt der Teig dann die richtige Konsistenz. Ihr braucht:
 
125 Gramm Möhren
75 Gramm Kartoffeln
Etwas Ingwer (5-10 Gramm nach Geschmack)
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
2-3 Esslöffel Vollkornmehl – nach und nach zugeben!
 
 
Fazit:
Waffeln sind mehr als nur eine süße Leckerei auf dem Weihnachtsmarkt – sie können ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung sein, die der ganzen Familie Spaß macht.