7 Tipps Lebensmittel aufwärmen: So wird nichts matschig oder trocken

Um Essen vom Vortag aufzuwärmen, gibt es unterschiedliche Methoden, die sich jedoch nicht für jedes Lebensmittel gleich gut eignen. Wie Sie welche Gerichte richtig aufwärmen, lesen Sie hier.

Essen_aufwärmen_Mikrowelle

Die grundsätzliche Regel zum Aufwärmen

Beim Aufwärmen von Gerichten gilt grundsätzlich die Regel, dass Sie Lebensmittel so erwärmen, wie Sie sie ursprünglich gekocht haben. Das bedeutet, dass Sie z. B. Suppe im Topf oder Fleisch in der Pfanne erhitzen. Bei Meal Prep ist das hingegen nicht so einfach, da oftmals nur eine Mikrowelle zum Erhitzen herhalten kann. Daher haben wir ein paar Tricks vorbereitet, wie Gerichte in der Mikrowelle wieder warm werden und dabei ansehnlich bleiben.

Fleisch aufwärmen

Geben Sie Fleisch in einen mikrowellengeeigneten Behälter und gießen Sie etwas Bratflüssigkeit dazu. Das verhindert, dass das Fleisch beim Erhitzen trocken wird. Decken Sie den Behälter zusätzlich mit einer Haube ab, damit die Flüssigkeit verdampft, das Essen sich besser erhitzt und so sichergestellt ist, dass alle Bakterien abgetötet werden.

Fisch aufwärmen

In der Mikrowelle wird Fisch entweder matschig oder trocken, wenn die Wattzahl zu hoch eingestellt ist. Besser ist es, wenn Sie Fisch entweder langsam in einer Pfanne erhitzen oder wie auch bei Fleisch, eine Abdeckhaube benutzen. Stellen Sie zusätzlich eine geringe Wattzahl ein. Panierten Fisch können Sie übrigens im Toaster erwärmen. Dadurch wird die Panade wieder schön knusprig. 

Flüssiges aufwärmen

Soßen oder Suppen können Sie ganz einfach im Topf und unter Rühren aufwärmen. Ist kein Topf vorhanden, reicht auch die Mikrowelle. Die flüssigen Speisen einfach nach und nach erhitzen und zwischendurch umrühren, damit sich z. B. keine Haut auf der Soße bildet.

Pasta aufwärmen

Gekochte Nudeln, die noch keine Soße gesehen haben, sind in der Tat eine Herausforderung. Entweder werden Sie trocken oder matschig. Um das zu verhindern, fügen Sie einfach etwas Flüssigkeit hinzu. Diese sollte zur Soße passen, also z. B. Wasser bei Tomatensoße oder etwas Milch für sahnige Soßen. Die Nudeln mit einem belüfteten Deckel in die Mikrowelle stellen und erhitzen. Zwischendurch umrühren.

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Gemüse aufwärmen

Gekochtes oder gedünstetes Gemüse können Sie einfach in die Mikrowelle geben. Knuspriges oder gebratenes Gemüse wie Bratkartoffeln oder Kürbisspalten werden hingegen in der Mikrowelle matschig. Hier ist es sinnvoll, den Ofen zu nutzen.

Reis aufwärmen

Gekochter, trockener Reis wird beim Aufwärmen oftmals hart. Auch hier hilft es, wie bei Pasta, etwas Flüssigkeit in die Schüssel mit Reis zu geben und ihn abgedeckt in der Mikrowelle zu erwärmen. Um das Austrocknen schon vorher zu verhindern, können Sie das Reisgefäß mit einem feuchten Papiertuch abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Frittiertes und Teigwaren aufwärmen

Pommes, Hähnchenkeulen oder Frühlingsrollen, die zuvor frittiert wurden, werden nach dem Aufwärmen schnell matschig und breiig. Trockene Hitze aus dem Toaster oder dem Backofen ist hier sinnvoll. Öffnen Sie beim Erhitzen im Ofen ab und zu die Tür, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann. Das gilt übrigens auch für Gerichte auf Teigbasis wie Pizza oder Sandwiches. Legen Sie etwas Alufolie über die Speisen und dann ab damit in den Ofen.

Datum: 06.11.2020
Autorin: Christina Liersch