Grünkohl und Co. So gesund sind heimische Wintergemüse

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Rotkohl

Ursprünglich stammt Rotkohl aus Kleinasien, aber er ist inzwischen auch bei uns heimisch. Gut so! Denn er liefert jede Menge abwehrstärkendes Vitamin C. Bereits 200 Gramm decken den Tagesbedarf. Und da er sich perfekt zum Rohessen eignet, geht das Vitamin auch nicht beim Kochen verloren. Übrigens: Durch die Zugabe von Säure, wie zum Beispiel Essig oder Zitronensaft, bekommen die von Natur aus bläulich-violetten Blätter eine kräftig rote Farbe.

TIPP: Ein weißlich schimmernder Belag ist typisch für Rotkohl. Fühlt der Kopf sich beim Drücken fest an, ist er frisch.

Wirsing

Große dunkelgrüne an den Rändern gewellte Blätter umhüllen den inneren hellgrünen Wirsingkopf. Sie werden vor der Zubereitung entfernt und nicht mitverwendet. Anders als Rot- oder Weißkohl hat Wirsing eine feinere Kohlnote. Er liefert jede Menge Vitamin B6, das unser Nervenkostüm stark gegen Stress macht. Seine großen festen Blätter sind ideal zum Füllen für Rouladen oder Päckchen.

TIPP: Damit sich die Blätter zum Füllen leichter verarbeiten lassen und ihre grüne Farbe behalten kurz blanchieren. Hierfür ca. 3 Minuten kochen, dann in Eiswasser tauchen.

Rote Bete

Rote Bete bringt längst keinen Stress mehr in die Küche, denn dank Einmalhandschuhen haben wir beim Schälen kein Problem mit ihrer starken Färbekraft . Aber Achtung: Beim Kochen auf eine unversehrte Schale achten, sonst bluten die Knollen aus. Bereiten wir sie zu, belohnt sie uns mit reichlich zellschützender Folsäure, blutdruckstabilisierendem Kalium und einem frischen, leicht süßlich-erdigen Geschmack. In Eile? Greifen Sie zu gegarter Rote Bete vakuumiert in Folie.

TIPP: Auch die Blätter frischer Rote Bete essen! Sie sind enorm reich an Kalzium, Magnesium und Vitamin A.

Grünkohl

Die Zeiten, in denen Grünkohl nur mit viel Butterschmalz und Kasseler auf den Tisch kam, sind vorbei. Heute kennen wir ihn erntefrisch in Smoothies und Salaten oder nur kurz angedünstet. So serviert steckt er noch voll mit dem Haut-Vitamin A, blutbildendem Eisen und mehr wertvollem pflanzlichen Eiweiß als andere Gemüse. Bekommt der Grünkohl Frost, wird die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt – der typisch herb-süßliche Geschmack entsteht.

TIPP: Grünkohl immer gründlich waschen. Zwischen den krausen Blättern verstecken sich häufig Sand und Insekten.