Esst Euch gesund Die richtige Ernährung bei Rosacea und Akne

Bei Hauterkrankungen wie Akne oder Rosacea ist besonders viel Geduld gefordert. Die Haut reagiert auf die unterschiedlichsten Einflüsse empfindlich und das seelische Wohlbefinden der Patienten leidet. Mit der richtigen Ernährung könnt Ihr Euch und Eurer Haut helfen. Vital gibt Euch Hinweise, worauf Ihr achten solltet.

Ernährun bei Akne und Rosacea

Sie treten plötzlich auf: Gesichtsrötungen und Pusteln an Stirn, Nase, Wange und Kinn. Die Gesichtshaut verändert sich, Betroffene sind geplagt von roten Flecken und dicken Pusteln. Diese Hautveränderungen sind symptomatisch für Akne und Rosacea. Solltet Ihr diese Symptome auch bei Euch entdecken, empfiehlt es sich, einen Dermatologen aufzusuchen. Er kann eine genaue Diagnose stellen, Euch eventuell medikamentös einstellen und weiterführende Hinweise und Tipps zum Umgang mit Hauterkrankungen geben. 

Was ist Akne?

Akne ist eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen­follikel, die in Form von Mitessern, Pusteln oder sogar Zysten zum Vorschein kommen kann. Die Hautunreinheiten werden durch Bakterien, vermehrten Talgfluss, männliche Hormone, Verhornungsstörungen in Folli­keln und eine hohe Entzündungsbereitschaft der Haut gefördert.

Ernährung bei Akne

Kaffee und stark koffeinhaltige Getränke, stark gewürzte Lebensmittel, Fertigprodukte mit Glutamat, Milchprodukte, Alkohol, Tabak, Zucker und hoch ausgemahlenes Getreide sind einige Faktoren, die Akne begünstigen. Wichtig ist deshalb, dass Ihr auf Eure Ernährung achtet. 

Eine schlechte Ernährung kann der ausschlaggebende Grund für Unreinheiten sein. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung sollte in solch einem Fall möglichst angestrebt werden. In Zukunft solltet Ihr daher versuchen, auf folgende Dinge verzichten: Zigarren und Zigaretten, weißer Reis, Weißmehl, Alkohol, Eis, Süßigkeiten, Kuchen und sämtliche Back- und Teigwaren sowie zuckerhaltige Softdrinks und gezuckertes Obst aus Konservendosen, da sie den Blutzuckerspiegel erhöhen und Hautunreinheiten dadurch begünstigt werden. Haltet Euch an Gemüse und Früchte, ausgenommen Trockenfrüchte. Algen, Eier, Nüsse, Mandeln, Salat, grünes Blattgemüse, Karotten, Kürbis, Sprossen, Beeren, Kokosmehl, Vollkornprodukte, Quellwasser und Kräutertee sollten ebenfalls auf Eurem Speiseplan stehen. Greift zu Kräutersalz oder Gewürzmischungen aus Kräutern und Brennnesselsamen statt zu Kochsalz und verwendet beim Kochen lieber Kokosöl, Leinöl, Hanföl, Chiasaat und Krillöl statt raffinierte Öle, Sonnenblumenöl und Distelöl.

Wenn Ihr zusätzlich für ein paar Monate auf jegliche Milchprodukte verzichtet, könnt Ihr sehen, ob Ihr eventuell an einer Laktoseunverträglichkeit leidet. Sollte sich das bestätigen, dann werden die Hautunreinheiten dadurch begünstigt und ein Heilungsprozess von Akne wird verhindert.

Was ist Rosacea?

Die chronisch entzündliche Hautkrankheit Rosacea wird durch ein antimikrobielles Peptid ausgelöst, dass vermehrt im Körper ausgeschüttet wird. Rosacea erkennt Ihr an den juckenden oder brennenden Rötungen, an erweiterten Äderchen und an Eiterpickeln und Pusteln, die im späteren Verlauf auftauchen. Im Vergleich zu Akne kommt es bei dieser Hauterkrankung zu keinen Mitessern.

Ernährung bei Rosacea

Lang anhaltender, psychischer Stress und physische Belastungen, aber auch Wärme, Tabak, Industriezucker, Fertigprodukte, tierische Fette, mariniertes Fleisch, heiße Getränke und Speisen (z.B. Kaffee und Suppe) und Alkohol können bei der Entstehung von Rosacea eine bedeutende Rolle spielen. Scharfe Gewürze wie Peperoni, Chili, scharfer Senf, Ingwer, frischer Meerrettich und Curry sollten ebenfalls aus dem Alltag gestrichen werden, denn sie regen die Durchblutung stark an, wodurch es zur Errötung des Gesichts kommen kann. 

Gute Alternativen für den würzigen Geschmack bei einem Verzicht auf scharfe Gewürze sind milde rote Zwiebeln, weißer Pfeffer und Kräuter wie Thymian, Petersilie oder Basilikum. Generell solltet Ihr darauf achten, dass Ihr leichte Gerichte zu euch nehmt. Fisch, Gemüsevariationen, Salate, Geflügel oder auch leckere Pastagerichte stehen ab jetzt unter anderem auf Eurem Speiseplan. Ihr solltet viel Wasser trinken - auch frisches Kokoswasser und ab und an mal eine Fruchtschorle eignen sich als Durstlöscher. 

Autor: Mareike Schumacher

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