Bio-Special Keine Pestizide im Bio-Anbau

Bananen sind bei uns besonders beliebt. Wer denkt da an Umweltgifte oder Ausbeutung auf den Plantagen? Wir haben in Costa Rica gesehen, dass es dort auch anders geht.

Bananen

 

Der möglichst respektvolle Umgang mit Mensch und Umwelt, den Chiquita in jahrelanger Arbeit entwickelt hat, ist für Bio-Verbände und „Fairtrade“ von Anfang an selbstverständlich gewesen. Ein weiterer wesentlicher Unterschied: Im Bio-Anbau dürfen überhaupt keine Pestizide eingesetzt werden. Dort werden die gesunden, sehr widerstandsfähigen Pflanzen in Mischkulturen angebaut. Plantagenarbeiter entfernen täglich kranke oder zu dicht stehende Pflanzen, schlagen von Pilzen befallene Bananenblätter mit der Machete ab. Dieser Aufwand und die insgesamt geringeren Erträge begründen die meist noch höheren Preise von Bio-Bananen. Eines aber gilt für alle Bananen: Sie werden vor dem Transport grün geerntet. Und: Dank der Schale befinden sich in der Frucht Pestizide nur noch in kaum messbarer Menge – Bio-Anbau schützt daher vor allem die Plantagenarbeiter und die Umwelt.

 

Bananen mit „Fairtrade“-Siegel garantieren den Kleinbauern festgelegte, über Weltmarktniveau liegende Preise. Sie sollen in jedem Fall die Produktions- und Lebenshaltungskosten abdecken. Alle „Fairtrade“-Produzenten erfüllen grundsätzlich die nationalen und internationalen Vorgaben in Bezug auf Pestizide und Umweltschutz. Ein Anreiz für viele Kleinbauern: Farmer, die ihre Plantagen auf biologisch kontrollierten Anbau umstellen, erhalten eine zusätzliche Prämie. Auch Chiquita steckt vorsichtig die Fühler in eine ganzheitlich ökologische Richtung aus.

In Nicaragua gibt es bereits ein Projekt für Bio-Bananen: Dort ist das Wetter so trocken, dass der Sikatoka-Pilz keine Chance hat. Und: Gemeinsam mit der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und dem Schweizer Großabnehmer Migros führt Chiquita ein mehrjähriges Programm in Costa Rica durch. Dazu gehören Wiederaufforstung, Umweltschutzerziehung in Schulen und das Engagement für soziale Projekte in den Gemeinden. Einer, der mit Begeisterung davon profitiert, ist der kleine Theater-Affe Jimbal. Sein größtes Glück wäre es, wenn sich Affen irgendwann in allen Bananenplantagen wieder wohl fühlen würden.

 

 

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