Einfach abnehmen 10 Tricks zum Kaloriensparen in der Küche

Isst du weniger, wiegst du weniger. Simple Rechnung. Sie geht bei dir (mal wieder) nicht auf? Dann nimm deine Küche unter die Lupe! Lass dich nicht länger in Kalorienhinterhalte locken.

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1. Die richtigen Behälter

Bewahre gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse in durchsichtigen Behältern oder Frischhaltefolie auf. Süßes und Fetthaltiges gehört dagegen in lichtdichte Dosen. Warum? „Wir essen, was wir zuerst erblicken“, erklärt Food-Psychologe Prof. Brian Wansink von der Cornell University in den USA. 

2. Lebensmittel wegräumen und ersetzen

Bei dir stehen Frühstücksflocken und Müsli immer griffbereit? Weg damit! Frauen, bei denen Cerealien sichtbar in der Küche standen, wogen in Wansinks Studien im Schnitt bis zu zehn Kilo mehr. Stell stattdessen eine Obstschale z. B. auf den Küchentisch. Allein dadurch wogen Freiwillige innerhalb eines Jahres knapp sieben Kilo weniger.

3. Ordnung halten

Ja, aufräumen nervt. Aber: Wo sich keine Papiere stapeln, keine Kleidungsstücke auf Möbelstücken liegen und kein Schnickschnack herumliegt, greifst du deutlich seltener zu ungesunden Zwischenmahlzeiten. Unordnung erhöht das Snack-Risiko nämlich um bis zu 44 Prozent.

4. Weg mit Smartphone und Co.

Beim Kochen ein Step-by-StepVideo auf dem Smartphone oder Tablet laufen zu lassen ist cool und praktisch. Lass solche Geräte aber nicht liegen. Auch ein Fernseher hat in der Küche nichts zu suchen. Läuft die Flimmerkiste bei den Mahlzeiten, isst du bis zu 30 Prozent mehr. „Wer all diese Geräte aus der Küche entfernt, hält sich dort pro Tag 18 Minuten weniger auf“, erklärt Wansink. 18 Minuten weniger für Chips, Flips und Schokolade. 

5. Gesunde Lebensmittel nach vorne holen

Leckereien, die du z.B. im Kühl- oder Vorratsschrank zuerst siehst, isst du dreimal öfter als Zutaten, auf die dein Blick erst später fällt. Nutz das! Räum die gesunden Sachen in die erste Reihe und die Dickmacher nach hinten. Auch Lebensmittel, für die du dich bücken, strecken oder auf einen Tritthocker steigen musst, futterst du seltener. Der Mensch ist nun mal faul…

6. Auf die Größe kommt es an!

Achte auf die Größe deines Tellers. 60 Gramm Pasta sehen z.B. auf einem Teller mit 30 cm Durchmesser ziemlich mickrig aus. Folge: Du nimmst mehr. Misst der Teller nur 20 cm, passiert das nicht. Verwende auch kleinere Schüsseln. Aus einer Drei-Liter-Bowl nahmen Freiwillige in Wansinks Labor 17 Prozent mehr als aus einer Zwei-Liter-Bowl.

7. Farben sparen Kalorien

Kontraste sparen Kalorien. Liegt z.B. weiße Schokolade in einer roten Schale, nehmen wir davon 18 Prozent weniger. Auch Nudeln, Pasta oder Kartoffelbrei solltest du dir deshalb nicht auf einen weißen Teller füllen.

8. Achte auf die Geschirrform

Trink zucker- oder alkoholhaltige Getränke immer aus hohen, schmalen Gläsern. Dann nimmst du automatisch zwölf Prozent weniger zu dir. Stell das Glas beim Befüllen außerdem immer auf den Tisch oder die Arbeitsplatte. Halte es nicht in der Hand. Schaust du auf das Glas hinunter, sieht es nämlich voller aus.

9. Einkaufen, was du wirklich brauchst

Ja, XXL-Packungen sind praktisch und günstig(er), aber: Auf Dauer machen sie schlicht dick. Bereits in der ersten Woche nach dem Kauf aßen Freiwillige sie in Studien oft halb leer. Was dagegen hilft? Ganz einfach: Füll die Riesenportionen einfach in kleinere, übrigens auch viel hübschere Behälter oder Gläser um (siehe Tipp Nummer eins)!

10. Richtig portionieren

Du hast ein neues Rezept ausprobiert – und all deine Gäste sollen sehen, wie lecker es aussieht. Genieß den Wow-Moment, wenn du es auf den Tisch stellst, aber bring die Platte(n) zurück in die Küche oder park sie auf einem Extratisch, nachdem sich alle aufgefüllt haben. Denn: Dadurch essen alle in der Runde 20 Prozent weniger.

Datum: 03.01.2020

Autor: Karin Dunkel