Wiederverwertung Alte Lebensmittel retten: 7 Tricks zum Auffrischen

Vertrocknetes Brot, welker Salat oder schimmeliger Käse: Wenn Lebensmittel nicht mehr frisch sind, wandern sie häufig auf direktem Wege in den Müll. Doch das muss nicht sein! Wir verraten Ihnen, wie Sie mit ein paar simplen Tricks alte Lebensmittel wieder auffrischen.

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SOS: So retten Sie alte Lebensmittel

Manchmal verschätzen wir uns beim Einkauf oder unsere Essenspläne werden unerwarteterweise durchkreuzt – und die übriggebliebenen Lebensmittel schrumpeln, schimmeln und trocknen vor sich hin. Um Ressourcen, Geld und Umwelt zu schonen verraten wir Ihnen 7 Tipps, mit denen Sie alte Lebensmittel wieder auffrischen können.
 

Welker Salat

Wer alleine oder nur zu zweit lebt, kennt das Problem: Man kauft einen Salatkopf, den man nicht sofort komplett verbrauchen kann. Doch schon innerhalb von ein oder zwei Tagen fangen die Blätter im Kühlschrank an, welk zu werden. Was tun?
Legen Sie die verwelkten Blätter für eine Viertelstunde in lauwarmes Wasser. Daraus ziehen sich die Blätter neue Feuchtigkeit und werden schnell wieder knackig!

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Vertrocknetes Brot

Die übriggebliebenen Brötchen von gestern sind ausversehen über Nacht auf dem Tisch liegen geblieben? Keine Sorge: Die eingetrockneten Teigwaren müssen deshalb nicht gleich in den Mülleimer wandern. Probieren Sie stattdessen, dem Brot wieder Feuchtigkeit zuzuführen. Tauchen Sie die Brötchen hierfür kurz in Wasser oder träufeln Sie ein paar Tropfen darüber. Im Anschluss können sie im Backofen noch einmal knackig frisch aufgebacken werden.

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Verschrumpeltes Gemüse

Ob Karotten, Kartoffeln oder Tomaten – verschrumpeltes Gemüse sieht nicht schön aus und wirkt einfach nicht mehr frisch. Doch diese Alterserscheinung ist noch lange kein Grund, die Lebensmittel für immer abzuschreiben. Legen Sie Karotten und Co. einfach über Nacht in den Kühlschrank in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Das Ergebnis: Glattes, knackiges und frisches Gemüse wie neu!

Eingetrockneter Käse

Vor allem, wenn Sie Käse im Stück verwenden, kann es schnell mal passieren, dass die äußeren Ränder eintrocknen. Doch deshalb müssen die Ränder nicht dick abgeschnitten und weggeworfen werfen. Legen Sie so viel Käse, wie Sie gerade brauchen, stattdessen für etwa 20 Minuten in Milch ein, bis er genügend Feuchtigkeit aufgenommen hat und wieder weich ist.

Reste Pizza

Wie oft schaffen wir die ganze Pizza beim Italiener nicht – zum Glück lässt sich dieses Gericht prima einpacken und hält sich locker bis zum nächsten Tag. Das Problem: Wer die Pizza am nächsten Tag in der Mikrowelle aufwärmt, bekommt ein labbriges Teigstück wieder heraus. Versuchen Sie stattdessen, die Pizza in etwas Öl in der Pfanne zu erhitzen. So wird sie nicht nur wieder warm, sondern der Boden sogar wieder knusprig.

Verschimmelter Käse

Schimmel auf Käse – gefährlich oder nicht schlimm? Entdecken Sie ein paar Flecken auf einem Hartkäse, können Sie diese großzügig herausschneiden. Der Großteil des Käselaibs ist noch genießbar.
Aber: Bei Frischkäse, Schnittkäse oder Weichkäse sollten Sie vorsichtiger sein – werfen Sie dieses Lebensmittel im Zweifel lieber weg.

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Vertrocknete Kekse

Ob zur Weihnachtszeit, an Ostern oder einfach so, Kekse schmecken immer. Doch manchmal backen wir vor lauter Eifer eine so große Menge, dass wir mit dem Kaffeekränzchen gar nicht hinterherkommen. Sind die Kekse nun eingetrocknet, hilft dieser Trick: Legen Sie einen Apfel oder ein paar Orangenscheiben mit in die Keksdose. Das Obst versorgt das Gebäck mit Feuchtigkeit, sodass dieses wieder weicher wird.

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Datum: 20.07.2020
Autor: Silva Oldenburg