Tipps & Tricks 5 typische Fehler, die wir beim Kaffeetrinken machen

Ob morgens zum Wachwerden, als kleine Pause am Vormittag oder als leckeren Motivationsschub am Nachmittag – ein Alltag ohne Kaffee ist für viele von uns unvorstellbar! Doch obwohl wir uns tagein, tagaus mit dem Koffeingetränk beschäftigen, machen wir bei dessen Konsum so einiges verkehrt. Wir verraten Ihnen die 5 häufigsten Fehler, die wir beim Kaffeetrinken machen.

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Das sind die 5 häufigsten Fehler beim Kaffeetrinken

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen – noch vor Bier und sogar vor Wasser! Mit knapp 150 Litern pro Person im Jahr ist das koffeinhaltige Getränk die ungeschlagene Platz eins. Doch wo viel Anwendung, da auch viel Fehlerpotential. Wir verraten Ihnen 5 typische Fehler, die wir beim Kaffeetrinken ständig machen – und in Zukunft unbedingt vermeiden sollten.

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1. Falsche Uhrzeit

Die meisten Menschen lieben vor allem ihren morgendlichen Wachmacher-Kaffee. So sind sie vermeintlich schneller fit und konzentrierter.

Wissenschaftlich betrachtet liegt jedoch die optimale Zeit für den ersten Kaffee des Tages erst bei 10 Uhr. Das hat folgenden Hintergrund: Wenn wir morgens aufstehen, produziert unser Körper eine hohe Menge an Cortisol. Das Stresshormon hilft uns auf natürliche Art und Weise dabei, wach zu werden und in die Gänge zu kommen.

Eine Tasse Kaffee ist demnach überflüssig – und beeinflusst uns sogar negativ. Denn trinken wir morgens sofort eine Portion des Heißgetränks, signalisiert das aufgenommene Koffein unserem Körper, dass dieser weniger Cortisol produzieren muss. Somit bremst das Koffein unseren natürliche Aufwachprozess, und wir brauchen die Tasse Kaffee am Morgen tatsächlich, um wach zu werden. Ein Teufelskreis!

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2. Zu heißes Wasser

Gießen Sie Ihren Kaffee auch mit noch sprudelndem Wasser direkt aus dem Wasserkocher auf? Das ist ein No Go! Tatsächlich liegt die ideale Aufbrühtemperatur zwischen 92 und 95 Grad Celsius.

Kochendes Wasser kann im Kaffeepulver Bitterstoffe freisetzen, die für einen unangenehmen Geschmack sorgen. Auch zu kaltes Wasser ist nicht empfehlenswert – hier kann sich ein saurer Beigeschmack bilden. Warten Sie also ein oder zwei Minuten nach dem Aufkochen des Wassers, bis Sie damit das Pulver aufbrühen.

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3. Falsche Lagerung

Dass sich Kaffee am besten im Kühlschrank hält, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Tatsächlich gehört dieses Lebensmittel auf keinen Fall in die Kühlkammer! Kaffeepulver verliert bei niedrigen Temperaturen nicht nur sein eigenes Aroma, es nimmt auch schnell den Geschmack von umliegenden Lebensmittel an – das ist so gar nicht schmackhaft.

Auch das Umfüllen der Bohnen in eine Kaffeedose ist beliebt – aber nicht empfehlenswert! Dabei gelangt nämlich Sauerstoff an den Kaffee, der ebenfalls für Geschmacksverfälschungen sorgen kann. Bewahren Sie Ihre Kaffeebohnen oder das Kaffeepulver am besten in der Originalverpackung auf oder füllen Sie es zumindest in eine Dose mit Aromaverschluss.

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4. Niedrige Qualität des Kaffeepulvers

Sie haben womöglich eine hochwertige Kaffeemaschine, greifen aber zu billigem Pulver? Das schlägt sich definitiv im Geschmack nieder.

Natürlich garantiert ein hoher Preis nicht zwingend eine gute Qualität des Kaffeepulvers. Umgekehrt betrachtet ist guter Kaffee jedoch immer ein wenig preisintensiver, da das Herstellungsverfahren einfach aufwändiger und damit teurer ist. Qualitätskaffee wird bei konstanter Temperatur langsam geröstet, was im Gegensatz zum Schnellröstverfahren logischerweise mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Sie erkennen gute Kaffeebohnen daran, dass sie in etwa gleich groß und gleichmäßig geröstet sind – Sie sollten keine verbrannten Exemplare finden.

Hier gibt es fairtrade Kaffeebohnen von Vollmer, die in der Münsterländer Manufaktur schonend und langzeit geröstet wurden.

5. Falscher Mahlgrad

Den Mahlgrad der Kaffeebohnen sollten Sie an die von Ihnen präferierte Methode zum Kaffeekochen anpassen. Dies wirkt sich nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Funktionsfähigkeit des verwendeten Küchengeräts aus.
Ein feiner Mahlgrad ist optimal für Vollautomaten und Siebträger. Im Esspressokocher oder der Aeropress verwenden Sie einen mittleren Mahlgrad. Grob sollte Ihr Kaffee gemahlen sein, wenn Sie eine French Press verwenden – das Sieb hier ist zu durchlässig für feines Pulver.
Achten Sie außerdem darauf, die Bohnen so frisch wie möglich zu mahlen, um das Aroma bestmöglich zu erhalten.

Datum: 29.07.2020
Autor: Silva Oldenburg