Ernährung 2022: So gesund ist Moringa wirklich

Ernährung 2022: 4 Gründe, warum Sie mehr Moringa essen sollten

Moringa wird als neues Superfood aus Asien gehandelt. Die Blätter und Wurzeln des sogenannten Wunderbaums scheinen tatsächlich bioaktive Wirkstoffe zu besitzen. Wir erklären, was Moringa so besonders macht.

Was ist Moringa überhaupt?

Moringa oleifera ist der wissenschaftliche Name eines schnellwüchsigen und enorm nährstoffreichen Baums, der ein echtes asiatisches Original ist. Ursprünglich aus der Himalaya-Region stammend, hat sich die im Deutschen als „Meerrettichbaum“ bekannte Pflanze mittlerweile in ganz Asien verbreitet. In Indien, Sri Lanka und einigen Regionen Südostasiens ist Moringa eine der wichtigsten Nutz- und Heilpflanzen. Und nutzen lässt sich fast jeder Teil der Pflanze, von den Blättern über die Früchte bis hin zu den Samen und Wurzeln. Neben antientzündlichen und antibakteriellen Eigenschaften werden der Heilpflanze auch besondere Gesundheitseffekte für Herz und Leber nachgesagt. In Studien konnten Forschende die vielfältig wirksamen bioaktiven Inhaltsstoffe der Moringa bestätigen. Die nährstoffreichen Wurzeln und Blätter des tropischen Baums enthalten auf 100 Gramm durchschnittlich:

  • Vitamin A (6,7 mg)
  • Vitamin C (220 mg)
  • Kalzium (440 mg)
  • Kalium (259 mg)
  • Eiweiß (6,7 mg)

Was hat der Meerrettichbaum mit Meerrettich zu tun?

Moringa und Meerrettich sind zwei unterschiedliche Pflanzen. Sie gehören verschiedenen Familien an. Während der uns bekannte Meerrettich, die Wurzel der Meerrettichpflanze, zur Familie der Kreuzblütler gehört, zählt der Meerrettichbaum zu den Bennussgewächsen. Für Moringa hat sich die deutsche Bezeichnung „Meerrettichbaum“ ergeben, da Wurzeln und Blätter des Baums einen scharf-stechenden Geruch haben, der an Meerrettich erinnert. Grund dafür sind die enthaltenen Senfölglykoside.

Auch interessant: So gesund ist Meerrettich > >

So gesund ist Moringa: 4 positive Effekte auf Ihren Körper

1. Kann Cholesterinwerte senken

Mit der richtigen Ernährung können Sie aktiven Einfluss auf Ihre Blutfettwerte nehmen. Bei Blutfett wird zwischen LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin unterschieden. Das LDL-Blutfett hat eine geringe Dichte und lagert sich übermäßig in Blutgefäßen und Arterien ab, wo es zu Arteriosklerose und anderen Durchblutungsstörungen führen kann. Das HDL-Cholesterin hingegen wird in der Wissenschaft mittlerweile als gutes Blutfett beschrieben. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Moringa einen senkenden Effekt auf das schädliche LDL-Cholesterin haben kann. Die Forschenden schlussfolgerten gar, dass Moringa als therapeutische Maßnahme zur Vorbeugung von kardiovaskulären Krankheiten eingesetzt werden könnte.

Mehr erfahren: Diese Verhaltensweisen schaden Ihrem guten Cholesterin > >

2. Kann entzündungshemmend wirken

Bestandteile aus Moringa-Blättern, Samen und Früchten scheinen antientzündliche Effekte zu haben. Forschende konnten in Tierstudien feststellen, dass Senfölglykoside des Moringa entzündungshemmend wirkten. Die Stoffe können Immunantworten wie Entzündungen unterdrücken helfen und so potenziell dazu beitragen, chronische Entzündungserkrankungen wie Rheuma oder Arthritis zu behandeln. Wie und in welchen Dosen Moringa-Extrakte antientzündlich bei Menschen wirken, muss in weiteren Forschungsarbeiten noch festgestellt werden.

3. Kann Blutzucker senken

Die Wirkstoffe des Moringa konnten in einigen Tierversuchen einen blutzuckersenkenden Effekt zeigen. Forschende beobachteten die Blutzuckerwerte bei diabetischen Ratten, nachdem sie Moringa-Extrakte erhalten hatten. Die Blutzuckerspiegel der Tiere stiegen mit Moringa weniger stark an. Ergebnisse aus Studien mit Menschen sind bisher nicht belastbar, da nur kleine, kaum repräsentative Studien durchgeführt wurden. In einer Studie nahmen 30 Frauen jeden Tag sieben Gramm Moringa-Pulver zu sich. Es konnte beobachtet werden, dass die Blutzuckerspiegel nach drei Monaten durchschnittlich 13,5 Prozent niedriger waren als zu Beginn der Untersuchung.

4. Scheint Effekte der Arsenvergiftung zu lindern

Giftige Umweltstoffe wie Arsen können sich in Pflanzen ansammeln. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass einige Reissorten erhöhte Arsenwerte aufwiesen. Die übermäßige, unbewusste Aufnahme von Arsen kann bei Menschen zu Bluthochdruck, Krebs oder der Entstehung von Diabetes Typ 2 führen. In Studien konnten Forschende feststellen, dass Moringa scheinbar bis zu einem gewissen Grad vor Arsenvergiftungen schützen kann. In Experimenten mit Mäusen und Ratten wurde festgestellt, dass die negativen Effekte von Arsen auf die Blutwerte durch regelmäßige Nahrungsergänzungen mit Moringa gelindert werden konnten. 

Moringa-Samen und Öl
© iStock/Ninetechno
Moringa-Öl kann mit der Nahrung zusammen aufgenommen werden.

Nahrungsergänzung mit Moringa

Die positiven gesundheitlichen Effekte von Moringa lassen sich ganz einfach mit Nahrungsergänzungsmitteln nutzen. Im Rahmen einer ansonsten ausgewogenen und gesunden Ernährung kann Moringa helfen, Cholesterin und Blutdruck in normalen Bereichen zu halten. Die Moringa-Kapseln von WeightWorld in Bio-Qualität können täglich genommen werden und enthalten 1650 Milligramm Moringa Pulver. Die Kapseln sind auch für vegane Ernährungsweisen geeignet. Das Moringa-Pulver von NaturaleBio können Sie verwenden, um sich köstliche Shakes und Säfte zuzubereiten. Ein Päckchen des veganen Pulvers enthält 400 Gramm. Das kaltgepresste Moringa-Öl von MoriVeda ist unschlagbar vielfältig. Verwenden Sie es als Speiseöl für Salate oder geben Sie es zur Hautpflege auf die Haut. Auch für Haarkuren kann es verwendet werden.

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Lade weitere Inhalte ...