3. Dezember 2021
Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie täglich Rosenkohl essen

Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie täglich Rosenkohl essen

Rosenkohl gehört nicht zu den beliebtesten Gemüsesorten und ist fast schon in Vergessenheit geraten. Dabei hat der heimische Kreuzblütler nicht nur ökologische, sondern auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie täglich Rosenkohl essen.

Aufgrund seiner belgischen Herkunft wird er auch als Brüsseler Kohl oder Brüsseler Sprossen bezeichnet: Der Rosenkohl. Sein herber Geschmack ist vor allem bei Kindern wenig beliebt und kaum ein Erwachsener gibt dem Kreuzblütler eine zweite Chance – zu Unrecht. Denn das mit dem Wirsing verwandte Kohlgemüse kann mit der richtigen Zubereitung äußerst lecker sein und ist aufgrund des regionalen Anbaus sehr klimafreundlich. Als Bonus profitieren Sie von den zahlreichen gesundheitsförderlichen Effekten des Rosenkohls.

Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie täglich Rosenkohl essen

1. Ihr Cholesterinspiegel sinkt

Dieser Effekt ist besonders interessant für all jene, die familiär bedingt oder aufgrund anderer Risikofaktoren einen erhöhten LDL-Cholesterinspiegel und damit ein höheres Risiko für Arteriosklerose haben. Denn tatsächlich haben die sogenannten Polyphenole des Rosenkohls einen cholesterinsenkenden Effekt auf die Membranen unserer roten Blutkörperchen, wie Forschende in einer Laborstudie herausfanden.

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2. Ihr Risiko für Osteoporose nimmt ab

Rosenkohl enthält gleich zwei Nährstoffe, die in der Prävention von Osteoporose entscheidend sind: Mit 236 Mikrogramm Vitamin K pro 100 Gramm Rosenkohl gehören die Brüsseler Sprossen zu den Vitamin-K-reichsten Gemüsesorten überhaupt. Das fettlösliche Vitamin ist nämlich am Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz beteiligt und daher zur Vorbeugung von Osteoporose unentbehrlich. Da das Knochenmineral Calcium ebenfalls im Rosenkohl enthalten ist, schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

3. Sie befreien Ihren Körper von Entzündungen

Freie Sauerstoffradikale entstehen durch Alkohol, Zigaretten, Stress oder auch Abgase in unserem Körper und sorgen dort für oxidativen Stress, der wiederum Entzündungen auslöst und befeuert. Dagegen helfen Antioxidantien, die wir vor allem durch den Verzehr von Obst und Gemüse aufnehmen. Rosenkohl enthält sogar große Mengen mehrerer antioxidativer Vitamine und Mineralstoffe. Er enthält die entzündungshemmenden Mineralstoffe Kalium und Magnesium sowie die Vitamine A, E und sogar mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte sowie . Darüber hinaus berichten einige Laborstudien von einer antikanzerogenen Wirkung der enthaltenen Glucosinolate, die zu den Senfölen gehören.

4. Sie erreichen Ihr Wunschgewicht

Egal, ob Sie ein wenig Muskulatur aufbauen oder Körperfett verlieren möchten – Rosenkohl ist das perfekte Lebensmittel für einen schlanken, fitten Körper. Denn mit 3,5 Prozent Eiweiß gehören die Kohlsprossen zu den proteinreichsten Gemüsesorten überhaupt. Der Makronährstoff fördert nicht nur Ihr Muskelwachstum, sondern hilft Ihnen auch beim Abnehmen: Das Eiweiß erzeugt ein starkes Sättigungsgefühl und verbrennt bei der Verdauung auch noch Kalorien im Rahmen der postprandialen Thermogenese. Darüber hinaus enthält Rosenkohl gerade einmal 40 Kalorien pro 100 Gramm und entpuppt sich damit als echter Schlankmacher.

Tipp: Um Blähungen durch den Verzehr von Rosenkohl zu vermeiden, eignen sich Gewürze wie Kümmel, Kreuzkümmel und Koriander – oder ein anschließender Tee mit Ingwer, Fenchel, Anis oder Kümmel.

Video: Leckere und doch gesunde Festtagsbeilagen

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