4 Gründe, regelmäßig Arganöl zu nehmen

4 Gründe, regelmäßig Arganöl zu nehmen

Marokkanisches Arganöl ist exklusiv und wird in traditioneller Handarbeit hergestellt. Neben seiner Exklusivität und dem charakteristischen Geschmack gilt das Öl der Argannuss auch als echter Gesundmacher. Wir verraten, wie gesund das Öl wirklich ist.

Was Arganöl so besonders macht

Das goldbraune Arganöl ist eines der besonderen Kulturgüter Marokkos. Schon seit vielen Jahrhunderten stellen ethnische Gruppen im Südwesten Marokkos das aromatische und nussig-herbe Speiseöl aus den Beerenfrüchten des Arganbaums her. Da dieser Baum nur noch im Südwesten Marokkos wächst, ernannte die UNESCO sein Wachstumsgebiet 1998 bereits zum besonderen Biosphärenreservat. In solchen Regionen stehen nachhaltige ökologische und ökonomische Entwicklung im Vordergrund. Die Herstellung von Arganöl in diesem Gebiet unterliegt daher einem besonderen Schutz, mit dem Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit. Die Ölproduktion erfolgt entsprechend oft in aufwendiger, traditioneller Handarbeit und wird von indigenen ethnischen Gruppen vorgenommen. Diese Umstände erklären die Exklusivität des wohltuenden Arganöls.

Doch Exklusivität und Handwerkskunst sind bei weitem nicht die einzigen Attribute, die Arganöl zum marokkanischen Exportschlager machen. Das Öl der Argannuss liefert viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, die im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung einen wichtigen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten können. Dazu zählen:

  • Ölsäure
  • Linolsäure
  • Tocopherole
  • Phytosterine

Das beste Speiseöl der Welt?

Arganöl ist exklusiv, wird aufwendig produziert, überzeugt geschmacklich und ist gesund. Vielfach wird das Öl aber als wahres Wundermittel angepriesen und vermarktet. Im direkten Speiseölvergleich schneidet Arganöl aber nicht besser als andere Öle ab. Das Fettsäureprofil des marokkanischen Öls gleicht etwa dem von Erdnussöl. Von den Fettsäuren des Arganöls sind 80 Prozent ungesättigt, etwa 20 Prozent allerdings gesättigt. Das heimische Rapsöl etwa hat ein besseres Fettsäureprofil, ist günstiger und hat ebenfalls spezielle gesundheitsfördernde Effekte. Nichtsdestotrotz zählt Arganöl zu den gesünderen Speiseölen und verdient aufgrund des einzigartig aromatischen Geschmacks und der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in Küche und Hautpflege Anerkennung.

4 Gesundheitseffekte von Arganöl

Kann Cholesterinwerte reduzieren

Arganöl hat je nach Herstellung einen Anteil von 1,3 bis 2 Gramm Phytosterine pro Kilogramm. Phytosterine kommen in vielen Pflanzen vor und sind Stoffe, die zur Gruppe pflanzlicher Sterine gehören. Diese Stoffe sind besonders wichtig als Bestandteil der Zellmembranen unserer Zellen und können helfen, das schädliche LDL-Cholesterin in unserem Blut zu reduzieren. LDL-Cholesterin ist für den Transport von Cholesterin und Fettsäuren durch das Blut verantwortlich, neigt aber dazu, sich in unseren Arterien abzulagern, wenn zu viel Cholesterin transportiert werden muss. LDL-Cholesterin wird für die Entstehung von Arterienerkrankungen wie Arteriosklerose verantwortlich gemacht. Auch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle steigt, wenn sich viel LDL-Cholesterin in den Arterien ansammelt.

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Kann für gesunde Haut sorgen

Arganöl enthält Tocopherole. Dieser Pflanzenstoff wird gemeinhin auch als Vitamin E bezeichnet und hat antioxidative Effekte. Damit schützt das Vitamin Zellen vor dem schädlichen Einfluss freier, radikaler Sauerstoffverbindungen, die Schäden im Zellkern verursachen und so etwa Hautalterung bedingen. Für die Hautgesundheit und ein jugendlich wirkendes Hautbild wird Vitamin E daher auch in der Kosmetikindustrie oft eingesetzt. Das Antioxidans findet sich in Cremes und Salben und trägt zusammen mit anderen Wirkstoffen zur Hautgesundheit bei. Im Vergleich zu anderen Speiseölen enthält Arganöl nicht besonders viele Tocopherole. Der Wert liegt im Mittelfeld und ist mit dem von Rapsöl vergleichbar. Für Massagen und Hautkuren eignet sich Arganöl allerdings besonders gut. Der aromatisch-ätherische Duft wirkt beruhigend.

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Wirkt entzündungshemmend

Arganöl hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, Entzündungen zu lindern. Bei äußerlicher Anwendung auf der Haut können positive Effekte bei der Behandlung von Akne oder entzündlichen Hautirritationen erzielt werden. Innerlich angewendet als Speiseöl können beruhigende Wirkungen in Magen und Verdauungstrakt entstehen. Die regelmäßige Einnahme von Arganöl im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung kann durchaus gesundheitsfördernde Effekte haben.

Unterstützt gesunde Nerven und Hirnleistung

Arganöl ist reich an pflanzlichen Omega-6-Fettsäuren. Allen voran ist hier Linolsäure zu nennen, aus der in unseren Körpern Bausteine synthetisiert werden können. Omega-6Fettsäuren wie Linolsäure können die Gehirnleistung unterstützen und gesunde Nerven fördern. Dadurch kann der Entstehung von degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson entgegengewirkt werden. Die Deutsche Apotheker Zeitschrift nennt Arganöl aufgrund der besonderen Fettsäurenzusammensetzung "physiologisch wertvoll". Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung eignet sich das exklusive Öl der Argannüsse, um gesundheitsfördernde Effekte zu erzielen.

Im Video: So wird das gesunde Arganöl in Marokko hergestellt

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