Schnurrende Seelentröster: Warum Katzen so guttun

Wir klären auf, wieso das Halten von Katzen der Seele guttun kann …

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Eine Frau hält eine Katze auf dem Arm© Unsplash.com/©Nattalia Nuñez

Manche Samtpfoten sind eigenwillig und geben auch schon mal gern ein warnendes Fauchen ab. Aber die meisten Katzen sind, zumindest wenn es um ihre Besitzer geht, sehr anschmiegsam und feinfühlig. Generell haben Katzen eine überaus positive Wirkung auf unsere Stimmung. Zum Beispiel, wenn die Samtpfote dann ankommt, wenn man sie am wenigsten erwartet, und sich auf den Schreibtisch oder mitten auf die Tastatur setzt, um gestreichelt zu werden oder einfach nur aus reiner Neugierde, was wir Menschen gerade so machen. Und plötzlich ist unser Stress oder Ärger am Vormittag für einen Augenblick wie weggeblasen. 

Was das Schnurren mit uns macht

Wenn die Katze sich wohlfühlt, setzt sie zu einem tiefen, leisen Schnurrgeräusch an, das uns signalisiert: Das Tier ist happy. Aber auch für uns Menschen wird das Schnurren als sehr angenehm und beruhigend empfunden. Wahrscheinlich kommt es vielen Katzenhaltern bekannt vor: Wer tagsüber oder abends eine halbe Stunde mit seiner Katze auf dem Sofa schmust, ist plötzlich viel entspannter. Menschen, die allein leben, profitieren von einem Haustier ganz besonders.

Allerdings haben viele Leute Bedenken, sich eine Katze anzuschaffen, weil sie sich um die Kosten Gedanken machen. Vor allem im Alter können beispielsweise Tierarztrechnungen plötzlich zur Belastung werden. Mit einer Tierkrankenversicherung für Katzen in Deutschland kann man diese Ausgaben jedoch gut kontrollieren. Nicht nur Hunde, auch Katzen begrüßen ihre Menschen morgens beim Aufstehen oder abends, wenn man zur Tür hereinkommt, und leisten ihnen, so oft es geht, Gesellschaft.

Auch die Katze braucht ihren Freiraum

Damit eine Katze in Schnurrlaune kommt, muss sie selbst entspannt sein. Manchmal möchte sie ihren Freiraum haben oder einfach nur schlafen. Wenn Frauchen oder Herrchen sie dann stören, riskieren sie auf Dauer gesehen eine reizbare Katze. Übrigens schlafen Katzen nicht aus Bequemlichkeit so viel, sondern weil ihr Körper auf kurze, intensive Aktivitätsphasen mit langen Ruhepausen dazwischen ausgelegt ist.

Dazu gehört auch ein eigener Rückzugsort, den sich viele Katzen gerne selbst aussuchen möchten. Dabei wollen einige Samtpfoten möglichst weit oben liegen, wo sie sozusagen "unerreichbar" sind, beispielsweise auf einem Schrank oder auf einem hohen Katzenbaum. Von dort haben sie alles im Blick und können sich entspannen. Welche Signale Katzen sonst noch senden, um beispielsweise Zuneigung zu zeigen, lässt sich gut an typischen Liebesbeweisen der Katze ablesen.

Gesund leben und Stress abbauen

Dass Katzen dem Menschen guttun, hat auch schon die Forschung bestätigt. Eine Studie der Universität Minnesota belegte vor einigen Jahren, dass Menschen mit einer Katze im Haushalt seltener an einem Herzinfarkt starben als Menschen ohne Katze. Wer mit einem Tier zusammenlebt, baut in der Regel eher Stress ab, was wiederum einer geringeren Belastung für Herz und Kreislauf gleichkommt.

Oft ist es gar nicht nur das Kuscheln, sondern das reine Beobachten, das uns zur Ruhe bringt. Wer seiner Katze dabei zusieht, wie sie minutenlang völlig versunken mit der kleinen Zunge ihr Fell reinigt oder die Vögel vor dem Fenster beobachtet, gerät fast schon in einen meditativen Zustand.

Um die gemeinsame Zeit noch abwechslungsreicher zu gestalten, gibt es übrigens viele kreative Ideen für das Spielen mit der Katze, die unter anderem den Jagdtrieb des Tieres fördern und uns wiederum ein Lächeln ins Gesicht zaubern.