Vergessen Sie Kartoffeln: Diese 3 Beilagen passen perfekt zu Spargel

Spargelzeit ist Genusszeit! Doch wer sagt eigentlich, dass die edlen Stangen immer mit klassischen Salzkartoffeln serviert werden müssen? Obwohl die Knolle der Traditionsbegleiter Nummer eins ist, gibt es Alternativen, die nicht nur geschmacklich überraschen, sondern auch Ihr Wohlbefinden steigern.

Grüner Spargel Beilage© Pexels Alleksana
Wir haben für Sie drei Beilagen-Favoriten zusammengestellt, die perfekt mit dem feinen Aroma von weißem und grünem Spargel harmonieren – ganz ohne schwer im Magen zu liegen.
Inhaltsverzeichnis

Warum Abwechslung auf dem Teller Ihr Wohlbefinden steigert

Die klassische Kombination aus Spargel und Kartoffeln ist zwar ein bewährter Genuss, doch unser Körper liebt neue Impulse. Während die Kartoffel vor allem Stärke liefert, bringen unsere Alternativen eine ganz neue Nährstoffdichte mit: Von den hochwertigen Proteinen in der Quinoa über die entzündungshemmende Kraft des Kurkumas bis hin zur Leichtigkeit des Blumenkohls.

Indem wir die Beilagen variieren, verändern wir auch das Geschmackserlebnis des Spargels selbst. Mal wirkt er durch Zitrone spritzig-frisch, mal durch Röstaromen herzhaft-rustikal. Das Beste daran? Alle drei Begleiter lassen sich wunderbar vorbereiten und garen fast von allein, während Ihre Spargelstangen im Ofen oder Topf ihrem perfekten Garpunkt entgegenziehen.

Entdecken Sie hier unsere drei Favoriten für eine vitale Spargelsaison:

1. Mediterraner Quinoa-Salat mit Zitrone

Quinoa ist das ideale „Superfood“ zum Spargel. Das Pseudogetreide liefert wertvolles pflanzliches Protein und komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen.

Zutaten:

  • 120 g Quinoa (bunt oder weiß)

  • 300 ml Gemüsebrühe

  • 1 Bio-Zitrone (Abrieb und Saft)

  • 1 EL Olivenöl

  • 1 Bund glatte Petersilie, fein gehackt

  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Quinoa in einem Sieb heiß abspülen, um Bitterstoffe zu entfernen.

  2. In der Gemüsebrühe aufkochen und ca. 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen ist.

  3. Den Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten quellen lassen.

  4. Zitronensaft, Abrieb, Olivenöl und die gehackte Petersilie unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Cremiges Blumenkohl-Püree (Low Carb Favorit)

Wenn Sie die Textur von Kartoffelbrei lieben, aber Kohlenhydrate sparen möchten, ist Blumenkohl-Püree die Lösung.

Zutaten:

  • 1 kleiner Blumenkohl (ca. 500 g)

  • 50 ml Hafermilch (oder ungesüßte Mandelmilch)

  • 1 TL Olivenöl oder Leinöl

  • Eine Prise Muskatnuss

  • Salz & weißer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und in einem Dämpfeinsatz ca. 10–12 Minuten sehr weich garen.

  2. Den gegarten Blumenkohl kurz ausdampfen lassen (damit das Püree nicht wässrig wird).

  3. Mit der Pflanzenmilch und dem Öl in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab fein aufschlagen.

  4. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. 

3. Geröstete Kichererbsen mit Kurkuma

Für alle, die es knusprig mögen: Im Ofen geröstete Kichererbsen bringen den nötigen „Crunch“ auf den Teller.

Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)

  • 1 EL Olivenöl

  • 1 TL Kurkuma-Pulver

  • ½ TL Paprikapulver (edelsüß)

  • Eine Prise Meersalz

Zubereitung:

  1. Kichererbsen abspülen und mit einem Küchentuch richtig trocken tupfen (wichtig für die Knusprigkeit!).

  2. In einer Schüssel mit Öl, Kurkuma und Paprika vermengen.

  3. Auf einem Backblech verteilen und bei 200°C (Umluft) ca. 20–25 Minuten rösten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Zwischendurch das Blech einmal rütteln.

  4. Erst nach dem Backen mit Meersalz bestreuen.