Saftiger Rübli-Gugelhupf: Einfach & lecker

Zutaten
für 20 Portionen
Für den Teig
- 250 ml Milch
- 500 g Weizenmehl
- 0,5 Würfel frische Hefe
- 80 g Zucker
- 1 Ei
Für die Füllung
- 150 g Möhren
- 100 g weiche Butter
- 100 g gemahlene Mandeln
- 50 g gehackte Nusskerne
- 0,5 TL Orangen- oder Zitronenabrieb
- 75 g brauner Zucker
- 0,5 TL Zimt
Für den Guss
- 200 g Puderzucker
- 2 Zitronensaft
- 2 EL gehackte Pistazien
- Fett für die Form
- Mehl für die Arbeitsfläche
Zubereitung
- Für den Hefeteig die Milch lauwarm erwärmen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln, mit etwas Zucker bestreuen, mit etwas lauwarmer Milch verrühren und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Min. gehen lassen. Den übrigen Zucker mit der restlichen Milch und dem Ei zufügen, alles zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 60 Min. gehen lassen.
- Für die Füllung die Möhren schälen, fein raspeln, mit der weichen Butter, Mandeln, Nüssen, Orangenabrieb, braunem Zucker und Zimt verrühren. Die Gugelhupfform einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 60 x 30 cm) ausrollen. Die Möhren-Mischung darauf verteilen, von der Längsseite her aufrollen, in die vorbereitete Backform legen und ca. 30 Min. gehen lassen.
- Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Gugelhupf im Ofen 35-40 Min. goldbraun backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Für den Guss den Puderzucker sieben, mit dem Zitronensaft glatt rühren, den Kuchen damit bestreichen, mit den Pistazien bestreuen, trocknen lassen.
| Energie | 262 kcal |
|---|---|
| Fett | 10 g |
| Kohlenhydrate | 37 g |
| davon Zucker | 0 g |
| Eiweiß | 5 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
| Salz | 0 g |
Warum Sie auf Möhren im Teig setzen sollten
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ein Karottenkuchen selbst nach drei Tagen noch so schmeckt, als käme er gerade erst aus dem Ofen? Das Geheimnis liegt in der biologischen Zellstruktur der Möhre.
Im Gegensatz zu klassischen Teigen, die beim Backvorgang durch die Hitze im Ofen ihre Feuchtigkeit an die Umgebungsluft verlieren und somit „austrocknen“, fungiert die Möhre als natürlicher Wasserspeicher. Die geraspelten Wurzeln geben ihre Feuchtigkeit erst während des Backens nach und nach an den Teig ab.
Man kann sich das wie einen "Slow-Baked-Effekt" vorstellen: Da die Flüssigkeit im Zellinneren der Pflanze gebunden ist, verdampft sie nicht sofort, sondern hält die Krume von innen heraus elastisch und saftig. Das Ergebnis ist ein Gugelhupf, der eine unvergleichlich dichte, feuchte Textur behält, ohne dabei "klitschig" zu wirken. Zudem sorgt der natürliche Fruchtzucker der Möhre für eine feine Karamellnote, die hervorragend mit dem herben Aroma der Nüsse harmoniert.


