Gesunde Körnerbrötchen ohne Mehl

Unsere selbst gebackenen Körnerbrötchen sind leicht zuzubereiten und schmecken wie frisch vom Bäcker. Anstelle von Weizenmehl verwenden wir Haferflocken, die vor Mineralstoffen wie Magnesium oder Eisen sowie Ballaststoffen strotzen. Wir wünschen viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!
Zutaten
für 10 Portionen
- 350 g Haferflocken
- 1 Würfel frische Hefe (42 g)
- 1 TL Salz
- 2 EL Sonnenblumenöl
- 100 g Sauerteig (Fertigprodukt, vom Bäcker; oder 1 EL Trockensauerteig plus 80 ml Wasser)
- 50 g grobe Dinkelflocken
Zubereitung
- Die Haferflocken in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit 2-3 EL lauwarmem Wasser und etwas Mehl verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 10 Min. gehen lassen.
- Öl, Sauerteig, 180 ml lauwarmes Wasser und Dinkelflocken mit dem Vorteig mit den Knethaken des Handrührgeräts (oder in der Küchenmaschine) 10 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Std. gehen lassen.
- Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen, mit einer Teigkarte in 10 Portionen teilen und diese rund wirken. Die Teigkugeln sofort in die verschiedenen Flocken, Kerne und Samen drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
- Brötchen nochmals 20 Min. abgedeckt gehen lassen. Den Backofen auf 220 °C vorheizen, dabei einen Stieltopf auf dem Boden mit erhitzen. Die Eiswürfel in den Topf geben und die Brötchen ca. 20 Min. backen. Nach 10 Min. den Dampf entweichen lassen.
Die Brötchen als zusammenhängendes Rad anordnen. Dafür drei Teiglinge in die Mitte, die restlichen ringförmig ohne Lücke außen herumsetzen. So bewahren Sie die Körnerbrötchen richtig auf Frieren Sie die Brötchen entweder ein oder legen Sie diese am besten in einem luftdurchlässigen Brotkasten oder in einem Römertopf auf, damit sie lange frisch bleiben. Bewahren Sie die Backwaren nicht in einer Plastiktüte auf. Da die Feuchtigkeit nicht entweichen kann, droht schnell Schimmel.
| Energie | 223 kcal |
|---|---|
| Fett | 5 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| Eiweiß | 8 g |
Warum ohne Mehl backen?
Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie ist der Verzehr von Lebensmitteln mit Weizenmehl oder anderen glutenhaltigen Mehlsorten problematisch. Das Backen ohne herkömmliches Mehl ermöglicht es Betroffenen, dennoch leckere Backwaren zu genießen, indem sie alternative Mehlsorten verwenden, die kein Gluten enthalten, wie etwa Mandelmehl, Kokosmehl oder Buchweizenmehl.
Aber auch das Backen mit Haferflocken bietet eine gesunde Alternative. Außerdem sind viele Mehl-Alternativen nährstoffreicher als herkömmliches Weizenmehl. Zum Beispiel enthält Mandelmehl mehr Protein und gesunde Fette, während Kokosmehl und Haferflocken reich an Ballaststoffen und weiteren Nährstoffen sind.
Darüber hinaus kann das Backen ohne Mehl für Abwechslung in Bezug auf Geschmack und Textur sorgen. Manche Mehl-Alternativen können den Backwaren beispielsweise eine nussige Note verleihen oder sie knuspriger machen.






