Protein-Hype, Übersäuerung und Gelenke: Warum der ganze Teller zählt

Ein High-Protein-Joghurt zum Frühstück, ein Shake nach dem Sport, ein Proteinriegel für unterwegs: Eiweiß begegnet uns inzwischen überall. Doch brauchen wir wirklich immer eine Extraportion? In dieser Podcastfolge spricht Clarissa Côrrea da Silva mit Diät- & Diabetesassistentin und Autorin Barbara Haidenberger darüber, was eine abwechslungsreiche Ernährung ausmacht. Es geht um den Säure-Basen-Haushalt, um Knochen und Gelenke – und darum, im Alltag nicht nur auf einzelne Nährstoffe zu schauen.

Während des Fastenzeitfensters müssen Sie auch Eiweißshakes zu sich nehmen.© MurzikNata/iStock


Brauchen wir wirklich mehr Protein?

Wer sich bewusst ernähren möchte, kommt an Proteinprodukten kaum vorbei. Sie versprechen eine praktische Ergänzung und passen gut in einen vollen Alltag. Die Folge beginnt deshalb mit einer naheliegenden Frage: Für wen ist zusätzliches Eiweiß überhaupt sinnvoll?

Im Gespräch wird deutlich, worauf Barbara Haidenberger hinausmöchte: Nicht jede von uns benötigt automatisch mehr Protein. Bevor wir zu angereicherten Lebensmitteln greifen, lohnt sich ein Blick auf das, was wir ohnehin regelmäßig essen.

Dabei wird Eiweiß keineswegs zum Problem erklärt. Vielmehr geht es darum, seine Bedeutung nicht auf Muskeln und Sport zu reduzieren – und darüber andere Bestandteile unserer Ernährung zu vergessen. Gemüse, Obst und mineralstoffreiche Lebensmittel bekommen in der Folge deshalb ebenso viel Aufmerksamkeit wie die Proteinquellen.

Für unseren Alltag steckt darin ein schöner Perspektivwechsel: Statt bei jeder Mahlzeit nach noch mehr Eiweiß zu suchen, können wir uns fragen, was unseren Teller abwechslungsreicher macht.

Was bedeutet eigentlich Übersäuerung?

Der Begriff „Übersäuerung“ taucht in Ernährungsgesprächen immer wieder auf. Doch was ist damit gemeint? Die Episode nimmt sich Zeit, den Säure-Basen-Haushalt verständlich zu erklären.

Dabei geht es um die Unterscheidung zwischen dem pH-Wert des Blutes und lokalen Veränderungen im Gewebe. Auch körpereigene Ausgleichsmechanismen und die Rolle der Nieren werden angesprochen. Wer bei diesem Thema bisher vor allem an „saure“ und „basische“ Lebensmittel gedacht hat, bekommt im Podcast einen ausführlicheren Einblick in die Zusammenhänge.

Beim Essen richtet sich der Blick anschließend wieder auf das Ganze: Wie lassen sich Proteinquellen, Gemüse, Obst und Salat miteinander kombinieren? Welche Rolle spielen mineralstoffreiche Beilagen wie Kartoffeln?

Die im Gespräch genannten Gemüse- und Obstmengen mögen zunächst nach viel klingen. Im Mittelpunkt steht jedoch der Gedanke, pflanzlichen Lebensmitteln über den Tag verteilt mehr Platz einzuräumen – ohne jede Mahlzeit komplett neu erfinden zu müssen.

Knochen und Gelenke im Blick

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge sind Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder. Das Gespräch beleuchtet, wie Veränderungen im Gewebe mit Entzündungen und Schmerzempfinden zusammenhängen können. Auch säureempfindliche Ionenkanäle an Nervenzellen kommen zur Sprache – ein Detail, an dem Barbara Haidenberger ihre Erklärung der Schmerzwahrnehmung veranschaulicht.

Besonders interessant für Frauen in der Lebensmitte ist der anschließende Blick auf die Knochengesundheit. Welche Bedeutung haben hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren? Warum lohnt es sich, beim Thema Osteoporose nicht nur an Kalzium und Vitamin D zu denken?

Die Folge betrachtet Ernährung dabei als einen Teil eines größeren Ganzen. Verschiedene Nährstoffe, Bewegung und gegebenenfalls eine medizinische Behandlung werden zusammen gedacht.

„Kein Haus steht auf einer Säule“, sagt Barbara Haidenberger dazu. Ein Bild, das den Ansatz des Gesprächs gut beschreibt: Nicht eine einzelne Maßnahme steht im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel.

Was lässt sich im Alltag umsetzen?

Zwischen Arbeit, Familie und allem, was sonst noch ansteht, bleibt nicht immer Zeit für einen sorgfältig geplanten Speiseplan. Deshalb beschäftigt sich die Episode auch mit der Frage, wie Veränderungen im Alltag gelingen können.

Basenpräparate und Zink werden ebenfalls besprochen. Dabei geht es um Erfahrungen aus der Beratungspraxis und um die Abgrenzung zwischen einer Ergänzung und dem Ersatz einer abwechslungsreichen Ernährung. Clarissa Côrrea da Silva bringt es im Gespräch auf den Punkt: „Es heißt ja auch Nahrungsergänzungsmittel und nicht Nahrungsersatzmittel.“

Für die tägliche Ernährung bleiben vor allem einfache Fragen hängen: Wie häufig essen wir Gemüse und Obst? Welche Lebensmittel wechseln sich ab? Und wo könnten wir etwas ergänzen, statt gleich alles umzustellen?

Zum Abschluss werden im Segment „Barbara gegen das Internet“ verbreitete Ernährungsaussagen aufgegriffen. Auch die Zitrone bekommt ihren Auftritt: Sagt ihr saurer Geschmack tatsächlich etwas über ihre Einordnung im Säure-Basen-Konzept aus?

So führt die Folge vom Proteinregal im Supermarkt zu den Fragen, die uns beim Essen wirklich beschäftigen. Nicht mit einem perfekten Ernährungsplan, sondern mit einem genaueren Blick auf unsere Gewohnheiten – und auf die Vielfalt, die auf unserem Teller Platz finden kann. 

Sponsoringhinweis zur Episode

Diese Episode wird unterstützt von Basica® - deiner Marke für den Säure-Basen-Haushalt*.

Teste jetzt und sichere dir deinen 5€ Probier-Cashback ab einer Bestellung über 20€. Mehr Informationen findest du auf basica-cashback.de.

Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für eine gute Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. In bestimmten Lebenssituationen kann es sinnvoll sein, die Ernährung gezielt zu ergänzen. Basica® bietet dafür verschiedene Produkte mit basischen Mineralstoffen und wertvollen Spurenelementen[SA1] , die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. Ob Pulver, Tabletten oder andere Darreichungsformen: Die Basica®-Produktfamilie bietet unterschiedliche Möglichkeiten für deine persönliche Routine. Mehr Informationen zu Basica® und den Produkten findest du auf basica.com. 

*Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei.

Häufige Fragen

Was sagt der pH-Wert im Körper aus?

Der pH-Wert gibt Auskunft über den Säure-Basen-Haushalt des Körpers, wobei zwischen dem pH-Wert des Blutes und lokalen Veränderungen im Gewebe unterschieden werden muss. Dabei spielen körpereigene Ausgleichsmechanismen sowie die Nieren eine Rolle beim Regulieren dieses Gleichgewichts. Wer beim Thema Übersäuerung bisher vor allem an „saure“ und „basische“ Lebensmittel gedacht hat, erfährt so, dass die Zusammenhänge komplexer sind.

Wie kann ich den Säure-Basen-Haushalt im Körper regulieren?

Um den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren, empfiehlt es sich, pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst und Salat über den Tag verteilt mehr Platz einzuräumen. Auch die Kombination von Proteinquellen mit mineralstoffreichen Beilagen wie Kartoffeln kann dabei unterstützen. "Im Mittelpunkt steht jedoch der Gedanke, pflanzlichen Lebensmitteln über den Tag verteilt mehr Platz einzuräumen – ohne jede Mahlzeit komplett neu erfinden zu müssen."

Was sind Nahrungsergänzungsmittel und wofür sind sie gedacht?

Nahrungsergänzungsmittel sind dazu gedacht, eine abwechslungsreiche Ernährung zu ergänzen, nicht sie zu ersetzen. Clarissa Côrrea da Silva bringt dies in der Beratungspraxis auf den Punkt, wenn sie auf die Abgrenzung zwischen Ergänzung und Ersatz hinweist. Dazu zählen in der Beratungspraxis etwa Basenpräparate und Zink.