9. Juni 2017
Yoga-Übungen zum Wachwerden

Yoga-Übungen zum Wachwerden

Morgens quält Ihr Euch regelrecht aus dem Bett? Ihr würdet viel lieber länger liegen bleiben und mehr schlafen? Mit unseren Yoga-Übungen hier bringt Ihr Euren Kreislauf mit Sicherheit in Schwung. Testet es aus!

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© da-kuk/iStock
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Sagt der Müdigkeit morgens den Kampf an und motiviert Euch dazu mit unseren Yoga-Übungen zum Wachwerden morgens direkt zu starten. Ihr werdet feststellen, dass Euch das Aufstehen zukünftig leichter fallen und Euer Körper fitter sein wird.

Schiebt Eure Decke einfach zur Seite und los geht's mit Yoga am Morgen! Auf den nachfolgenden Seiten findet Ihr tolle Yoga-Übungen für den Morgen. Probiert sie aus!

Ananda Balasana

Diese Asana-Übung wird auch Happy Baby Pose genannt. Ihr könnt sie problemlos im Bett ausüben.

Legt Euch dazu auf dem Rücken und hebt die Beine mit angewinkelten Knien an. Fasst mit Euren Händen die Außenseiten Eurer Füße an und schaukelt langsam hin und her, wie ein Baby. Atmet während der Übung zehnmal tief ein und aus und genießt die Stille.

Pada Hastasana

Für diese Übung müsst Ihr leider auch schon raus aus dem Bett und Euch hüftbreit mit geöffneten Füße auf den Boden stellen.

Haltet Eure Augen geschlossen und versucht langsam den Boden unter den Füßen zu spüren. Lasst die Arme anfangs locker an den Körperseiten herunterhängen. Rollt Euch Wirbel für Wirbel in eine Vorbeuge, mit dem Kopf angefangen, arbeitet Ihr Euch langsam nach unten. Es geht bei der Übung einzig und allein darum, dass Ihr Eure Beine stretcht. Dabei ist es egal, wie weit Ihr mit Eurem Oberkörper herunterkommt. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr während der Ausführung auch leicht in die Knie gehen. Verschränkt die Arme und schüttelt den Kopf je dreimal ja und dreimal nein. Rollt Euch dann langsam wieder auf.

Ustrasana

Ustrasana ist auch bekannt beim Yoga unter "Das Kamel". Die Yoga-Übung lockert den Körper, um die Steifheit im Nacken loszuwerden und die Wirbelsäule zu aktivieren. Dies ist besonders wichtig, weil Ihr über den ganzen Tag verteilt häufig nur sitzt und die Wirbelsäule durch eine falsche Sitzhaltung kaum oder falsch bewegt wird.

Kniet Euch auf den Boden, haltet den Oberkörper aufrecht und atmet entspannt und ruhig. Spannt während der Übung die Bauchmuskeln an und macht vorsichtig eine leichte Rückbeuge. Geht nur so weit, wie es sich für Euch gut anfühlt. Seid Ihr schon etwas geübt, fasst mit Euren Händen an die Ferse, um eine entspanntere Position einzunehmen. Atmet fünfmal tief ein und aus und richtet Eure Brust nach vorne und oben zur Sonne, Euer Herz öffnet sich. Wandert mit den Schultern nach hinten und unten, zieht sie nicht hoch.

Virabhadrasana II

Bekannt unter Krieger II ist die folgende Übung. Sie spendet Eurem Körper viel Kraft.

Steht mit weit geöffneten Beinen seitlich auf einer Yoga-Matte, dreht den hinteren Fuß ein und bildet zur hinteren Mattenseite eine Parallele, die vordere Fußspitze zeigt dabei nach vorne. Beugt das vordere Bein, bis das Knie über dem Fuß steht, während das hintere Bein gestreckt bleibt. Stellt Euch vor, dass die Muskeln Eurer Oberschenkel an den Knochen ziehen und versucht die Kraft zu spüren, mit der Ihr am Boden steht. Bleibt aufrecht mit dem Oberkörper, blickt nach vorne und streckt beide Arme aus. Wiederholt mit der anderen Seite die Übung.

Der Sonnengruß

Beim Sonnengruß wird der gesamte Körper gestreckt und gestärkt.

Legt Euch auf eine Yoga-Matte, die Zehen sind nach hinten gestreckt, mit den gestreckten Armen stützt Ihr Euch von der Matte ab und drückt Euren Oberkörper hoch. Nur die Füße und die Knie befinden sich auf dem Boden, die Ober- und Unterschenkel sind etwas in der Luft. Bewegt Euren Kopf langsam nach hinten, sodass Ihr Euch in einer entspannten Position befindet. Haltet diese Position für einige Atemzüge und kehrt dann langsam wieder in die Ausgangsposition zurück.

Matsyasana

Legt Euch mit den Rücken auf eine Yoga-Matte auf den Boden. Eure Hände befinden sich unter Eurem Gesäß, Eure Knie sind in der Luft, Eure Zehen sind nach vorne gestreckt. Bewegt Euren Oberkörper nach oben und legt Euren Kopf vorsichtig auf der Matte ab. Befindet Ihr Euch in einer entspannten Position, haltet die Stellung für einige Atemzüge.

Halasana

Halasana, auch Yoga "Pflug" genannt, ist eine entspannende Übung für Körper und Geist. Legt Euch dazu mit dem Rücken auf eine Matte, der Kopf liegt entspannt auf der Matte und Eure Arme sind entlang des Körpers gestreckt. Holt mit den Beinen ausreichend Schwung und macht eine Rückwärtsbewegung. Mit den Zehen stützt Ihr Euch vom Boden ab. Liegt Ihr bequem, dann atmet einige Atemzüge ein und aus. Kehrt nach einiger Zeit wieder zurück in die Ausgangsposition.

Trikonasana

Diese Übung ist auch unter "Dreieck" beim Yoga bekannt.

Streckt Euer vorderes Bein durch, dreht den Oberkörper nach vorne ein und lasst den vorderen Arm an der Vorderseite des Beines hinuntergleiten. Stellt zur Hilfe einen Block dicht am Fuß auf. Achtet darauf, Eure Wirbelsäule lang zu lassen. Kreist mit dem hinterem Arm nach vorne und dann nach oben, die Finger und der Blick gehen zum Himmel. Atmet fünfmal tief ein und aus und wiederholt anschließend die Übung auf der anderen Seite.

Und jetzt wünschen wir Euch einen schönen Tag - namaste!

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