7. Juli 2017
So kühlt Ihr Euren Körper ab

So kühlt Ihr Euren Körper ab

In Eurem Büro ist es wieder so heiß wie in einer Sauna? Der Schweiß läuft Euch überall am Körper nur so herunter? Diese Yoga-Übungen helfen Euch bei der Hitze!

Yoga gegen Hitze
© da-kuk/iStock
Yoga gegen Hitze

Ihr sucht nach einer Lösung, wie Ihr bei der Hitze konzentriert arbeiten könnt, ohne das Ihr viel schwitzt?

Viele Menschen denken, dass sie sich bei Hitze so wenig wie möglich bewegen sollten, um nicht zu schwitzen. Die richtige Bewegung und Atmung helfen Euren Körper sich bei der Hitze abzukühlen. Was Ihr dafür tun müsst, ist ganz einfach - macht Yoga gegen Hitze. Dehnt Euren Brustkorb, damit die eingeatmete Luft bis in die kleinsten Lungenbläschen durchdringen kann.

Mit diesen Yoga-Übungen übersteht Ihr so manchen heißen Tag! Probiert Sie aus!

Chandrasana - Halbmondstellung

Mit dieser Übung wird Euer Brustkorb seitlich stark geöffnet, sodass die Atmung intensiviert wird.

  1. Stellt Euch aufrecht hin, die Beine stehen hüftbreit auseinander, das Steißbein ist leicht nach vorne gekippt und das Brustbein ist leicht nach oben gezogen.
  2. Hebt Eure Arme nach oben, während Ihr einatmet. Eure Handflächen liegen dabei aneinander und sind gestreckt. Atmet dann einmal aus.
  3. Atmet erneut ein, streckt Euch und geht beim Ausatmen in eine Seitbeuge. Haltet die Position für einige Atmungen.
  4. Richtet Euch beim nächsten Einatmen wieder senkrecht auf. Atmet wieder aus, danach wieder ein, streckt Euch erneut.
  5. Atmet wieder aus und lasst Eure Arme fallen.
  6. Wiederholt die Übung, nach der dritten Wiederholung macht Ihr eine leichte Grätsche und geht erneut in die Halbmondstellung.

Viparita Karani - die umgekehrte Stellung

Diese Yoga Übung ist sowohl beruhigend als auch anregend. Der Kopf wird besser durchblutet, die Gehirnleistung verbessert und zugleich Herz- und Blutkreislauf entlastet.

  1. Legt Eure Beine ganz nah an einer Wand hoch. Schiebt dazu ein Kissen unter Euer Becken, so dass Ihr etwas erhöht liegt.
  2. Bleibt so für mehrere Minuten, schließt die Augen, atmet und genießt. Diese Haltung ist abends ein idealer Abschluss für den Tag.

Sarvangasana - der Schulterstand

Die Brustkorbatmung wird weitgehend unterbunden aufgrund des Druckes des Kinns auf dem Brustbein. Das wirkt sich anregend auf die Bauch- bzw. Zwerchfellatmung aus.

  1. Legt Euch auf den Boden und bewegt kontrolliert Eure geschlossenen Beine nach oben. Stellt Eure Hände als Unterstützung an den Rücken.

  2. Beginnt langsam Eure Beine zur Decke zu strecken. Bei ruhiger Atmung können Geübte den Schulterstand mehrere Minuten lang halten.

  3. Bewegt niemals den Kopf zur Seite, wenn Ihr im Schulterstand seid, das kann zu Verletzungen führen!

  4. Schaut mit entspannten Augen auf Eure Füße oder schließt die Augen, wenn Euch das möglich ist.

Ardha Chandrasana - Rückbeuge

Euer Brustkorb wird gelockert und geöffnet, Luft kommt besser in den Körper.

  1. Stellt Euch aufrecht hin, die Beine leicht auseinander, das Steißbein leicht nach vorne gekippt, das Brustbein sanft nach oben gezogen.
  2. Hebt Eure Arme hoch, während Ihr einatmet.
  3. Beugt Euch beim Ausatmen leicht nach hinten, schaut dabei die Decke an, die Daumen sind leicht nach hinten gezogen. Eure Knie sind leicht gebeugt.
  4. Richtet Euch beim Einatmen wieder auf.
  5. Senkt Eure Arme vorne über den Kopf beim Ausatmen.
  6. Je mehr Wiederholungen Ihr macht, desto mehr könnt Ihr versuchen Euch weiter nach hinten zu beugen.

Gestreckte Apanasana

Perfekt morgens im Bett könnt Ihr die folgende Übung ausführen und dadurch Euren Körper strecken und den Brustkorb leicht öffnen.

  1. Legt Euch auf den Rücken, die Beine liegen dabei locker auf dem Boden.
  2. Atmet tief durch die Nase ein, währen Ihr die Arme hinter Euren Kopf legt. Durch den Mund atmet Ihr aus, Eure Knie sind zum Brustkorb hin gebeugt.
  3. Wiederholt die Übung bis zu viermal mit beiden Beinen.

Pashimottanasana - die sitzende Vorwärtsbeuge

Mit dieser Übung wird die Rückenseite Eures Körper intensiv gedehnt.

  1. Setzt Euch auf den Boden, die Beine sind ausgestreckt.
  2. Senkt Euch mit der Ausatmung mit möglichst geradem Rücken soweit über die Beine, wie es Euer Körper zulässt.
  3. Atmet entspannt.
  4. Hebt Euch nach ein paar Atemzügen sanft aus dem Becken mit der Einatmung wieder zum Sitzen.
nakrasana
© seasons.agency/Tom Roche
nakrasana

Nakrasana - Krokodil

Mit dieser Übung wird der untere Rücken gedehnt, entlastet und von jeglichen Schmerzen und Druck befreit.

  1. Legt Euch auf den Rücken, die Beine locker aufgestellt, die Arme liegen seitlich in Schulterhöhe.
  2. Beim Ausatmen lasst Ihr vorsichtig Eure Beine zur Seite fallen, der Kopf geht dabei zur entgegengesetzten Seite.
  3. Atmet wieder ein und und kehrt langsam mit dem Kopf und dann mit den Beinen zurück in die Ausgangsposition.
  4. Wiederholt die Übung auf der anderen Seite.

Uttanasana - die stehende Vorwärtsbeuge

Diese Vorwärtsbeuge hat einen kühlenden Effekt - testet es aus!

  1. Stellt Euch aufrecht hin und beugt Euch mit der Ausatmung nach vorn. Haltet die Stellung je nach Dehnungsfähigkeit der Beinrückseite entweder mit gebeugten oder gestreckten Beinen.
  2. Rollt nach einigen Atemzügen mit gebeugten Knien langsam wieder zum Stehen auf, dabei hebt sich der Kopf als letztes.

Badhakonasana - der vorgebeugte Winkel

Auf das Herz und die Lunge wirkt diese Übung besonders gut.

  1. Legt im Sitzen die Fußsohlen aneinander und zieht die Fersen Richtung Becken. Eure Knie fallen nach außen.
  2. Der Körper geht mit der Ausatmung nach vorne über die angewinkelten Beine, ohne das der Rücken dabei gekrümmt wird.
  3. Atmet über Eure Rückenseite, rollt nach einigen Atemzügen langsam wieder nach oben und lockere sanft Eure Beine aus.
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