21. April 2017
Kick Ass Yoga - Yoga-Übungen für die Faszien

Kick Ass Yoga - Yoga-Übungen für die Faszien

Kick Ass Yoga ist orientiert an das körperorientierte Hatha-Yoga. Der Yoga-Stil bringt den Körper durch Anstrengung zu mehr Power und Funktionalität.

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© Gräfe und Unzer Verlag/Bernd Jaworek
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© Gräfe und Unzer Verlag/Bernd Jaworek
Buchtipp: Kick Ass Yoga: Mehr Übungen plus Theorie findet Ihr in "Kick. Ass. Yoga" von Jelena Lieberberg (GU, 64 S., 12,99 Euro).

Um zur Ruhe zu kommen, körperlich gefordert zu werden, Motivation zu suchen oder um sich einfach nur zu bewegen - es gibt viele Gründe, sich den Yoga-Stil des Kick Ass Yoga anzueignen. Das Faszientraining wird vorangig durchgeführt, um die eigene Beweglichkeit zu verbessern.

Das Training des Kick Ass Yoga ist stark körperorientiert. Durch die Übungen werden Eure Durchblutung angeregt und Verklebungen der Faszien vorgebeugt oder gelöst. Euer Körper wird am Ende des Trainings geschafft sein - perfekt, um im positivem Einklang mit Eurem Körper sein zu können. Wie vielfältig die Übungen des Kick Ass Yoga sind, erfahrt Ihr durch die Warm-Up-Übungen auf den nachfolgenden Seiten.

Faszien-mit-Rolle-Waden-ausrollen
© Gräfe und Unzer Verlag/Bernd Jaworek
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1. Waden

  1. Setzt Euch, legt Eure Beine gekreuzt etwa auf Höhe des Fußgelenks auf eine Rolle und stützt Euch mit den Händen ab.
  2. Für mehr Intensität hebt Ihr Euer Gesäß ab und rollt zunächst das untere Drittel Eurer Wade 4-mal nach vorne und hinten aus, danach die ganze Wade. Wenn es irgendwo spannt, kannst du deinen Fuß nach links und rechts bewegen, um sie gut zu erwischen. Dann das Bein wechseln.
Faszien-mit-rolle-Oberschenkel-ausrollen
© Gräfe und Unzer Verlag/Bernd Jaworek
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2. Oberschenkel

  1. Dreht Euch auf den Bauch und legt die Rolle knapp oberhalb des Knies unter Euren rechten Oberschenkel. Das linke Bein liegt angewinkelt auf der Matte.
  2. Rollt 4- bis 10-mal über den gesamten Oberschenkel - vom Knie bis zur Hüfte. Dann wechselt Ihr aufs andere Bein.
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© Gräfe und Unzer Verlag/Bernd Jaworek
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3. Rücken

  1. Setzt Euch auf die Matte, legt die Rolle hinter Euch und lasst Euch langsam nach hinten sinken, so dass die Rolle unter Eurer Brustwirbelsäule liegt.
  2. Verschränkt die Finger hinter dem Kopf und rollt Wirbel für Wirbel 4- bis 10-mal vor und zurück. Der Kopf kann dabei auch auf einem Kissen liegen.
  3. Um den Trapezius beziehungsweise Rhomboiden zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule zu massieren, platziert Ihr einen Ball so, dass er genau dort Druck ausübt, wo es gerade wichtig ist. Tipp: Wenn Ihr eine Peanut benutzt, erreicht Ihr den Rückenstrecker, die Muskulatur links und rechts neben der Wirbelsäule, noch direkter.
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© Gräfe und Unzer Verlag/Bernd Jaworek
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4. Gluteus-Triggerpunktmassage

  1. Setzt Euch auf, kreuzt Euren rechten Fuß über den linken Oberschenkel und rollt den Po in leicht kreisenden Bewegungen über einen Faszienball.
  2. Massiert 1 bis 2 Minuten pro Seite, in akuten Fällen gern auch 3-mal täglich.
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© Gräfe und Unzer Verlag/Bernd Jaworek
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5. Füße (Einzeln)

  1. Rollt zunächst Eure rechte Fußsohle, dann die linke jeweils etwa 1 Minute mit sanftem Druck auf einer Faszienrolle oder einer Peanut aus.
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