13. Februar 2010
Anti-Stress-Workout

Anti-Stress-Workout

Als undurchdringlicher Fitness-Dschungel erscheint vielen Neueinsteigern das Training im Gym. Keine Sorge – wir liefern Ihnen eine praktische Gebrauchsanleitung fürs Fitnessstudio

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  1. KURS-MIX
    Trend mit Mehrwert in vielen Fitnesscentern: west meets east. Die neuen Kurskonzepte setzen nicht mehr nur auf eine Bewegungsform alleine, sondern bieten einen effektiven und spaßmachenden Best-of-Mix aus verschiedenen Kursformaten und Sportarten. Hier profitieren Sie doppelt: In Angeboten wie Body Balance, Yoga Gym oder Body Art werden unterschiedliche Elemente aus Yoga, Pilates und Tai-Chi miteinander kombiniert, Kurse wie Sen Fi, Fight Class, Kick Fit oder Aroha verbinden Tanz mit Kampfsport.
  2. KARDIO-HOPPING
  3. Beim Ausdauertraining zählt die Zeit. Als Anfängerin sollten Sie deshalb Übungen wählen, die Sie nicht zu sehr aus der Puste bringen, z. B. Radeln oder auf dem Laufband walken. Dann peu à peu länger dranbleiben. Tipp: Splitten Sie Ihre Zeit auf – statt 30 Minuten auf einem Gerät, trainieren Sie doch einfach 3-mal 10 Minuten auf verschiedenen Ergometern. Ideal ist der Mix aus möglichst gegensätzlichen Bewegungen, z. B. nach dem Sitzen auf dem Rad aufs Laufband wechseln, dann ans Rudergerät
  4. PERFEKTE KRAFTKARDIO-KOMBI
  5. Ob Kraftgeräte, Kardio-Bereich oder Kursraum – aus sportwissenschaftlicher Sicht macht das Training in allen Studiobereichen Sinn. Der Grund: Bewegen wir nur nach Schema F, gewöhnt sich der Körper an die monotone Belastung, und die Leistung stagniert. Setzen wir hingegen auf Abwechslung, sind Muskeln, Stoffwechsel, Herz und Kreislauf immer wieder neu gefordert. Für Ihren Trainingsmix sollten Sie darauf achten, dass Sie Kraft und Ausdauer trainieren – etwa fifty-fifty. Fatburning-Tipp: Absolvieren Sie das Ausdauer- vor dem Krafttraining, so verbrennen Sie effektiver Fett.

Eine Gebrauchsanleitung für das Training im Fitness-Gym

Diät Light

  • DIÄT LIGHT
    Wer abnehmen möchte, hat an den überflüssigen Kilos im Studio schwer zu tragen – die drei wichtigsten Regeln für ein XXL-Workout: Überlastung vermeiden! Kein Mammut-Programm absolvieren, sondern kleine Einheiten auf möglichst viele Trainingstage verteilen. Muskelpower schützt: Der beste Fettkiller ist und bleibt Ausdauersport – trotzdem sollten Übergewichtige per Kraft-Work-out Gelenke und Rumpf stärken. Eigengewicht berücksichtigen: Crosstrainer statt Laufband, Bauch-Beine-Rücken-Po-Kurs statt Step Aerobic – Sprünge sollten Mollige wegen der Aufprallkräfte unbedingt vermeiden.
  • DIE RICHTIGE ATMUNG
    Verflixt, wie war das mit dem Gewicht noch mal? Gerade Anfänger sind von den komplexen Bewegungsabläufen an Kraftgeräten verwirrt. So ist’s richtig: Mit dem Anheben der Last sollten Sie ausatmen – einatmen, wenn Sie diese wieder sinken lassen. Das Gewicht dann aber keineswegs absetzen, sondern die Muskulatur immer unter Spannung halten. Das Gewicht stimmt, wenn Sie bei den letzten Wiederholungen ein leichtes „Brennen“ spüren – ansonsten dürfen Sie die Last beim nächsten Training etwas erhöhen.
  • WIEDEREINSTEIGEN & DURCHSTARTEN
    Sie waren eine Zeit lang sportabstinent? Kein Problem, selbst im Leistungssport werden hin und wieder Regenerationsphasen eingeplant. Nach einer längeren Trainingspause sollten Sie allerdings mit verminderter Intensität wieder einsteigen, da sich Muskelkraft, Ausdauer und Flexibilität schon nach wenigen Wochen merklich verschlechtern. Faustformel: Um an das alte Fitnessniveau anzuknüpfen, brauchen Sie etwa das Doppelte der Trainingspausen-Zeit.
  • EINE FRAGE DER DOSIS
    Für Einsteiger ist das Erlernen der korrekten Bewegungstechnik vorrangig. Mit niedrigen Gewichten und hohen Wiederholungszahlen (z. B. 3 x 20) verbessern Sie zuerst Ihre Kraftausdauer. Dann das Gewicht langsam steigern. Nach drei Monaten sollte ein neuer Trainingsplan zum gezielten Kraftaufbau her – höhere Gewichte und weniger Wiederholungen (z. B. 3 x 10) fördern vor allem knackige Kurven, Muskelpakete brauchen Sie dabei nicht zu befürchten.
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