19. Dezember 2013
Weihnachts-Fitness

Weihnachts-Fitness

Shoppingmarathons, Dauerbeschallung, Warteschlangen an den Kassen – das geht in der hektischen Vorweihnachtszeit an die Substanz. Und gerade jetzt fehlt auch noch die Zeit fürs Training. Mit diesen Mini-Übungen können Sie ohne viel Aufwand Stress abbauen und kommen entspannt durch den Rummel.

Frau mit Hanteln
© Thinkstock
Frau mit Hanteln

„Ich fühle mich von den Fest- Vorbereitungen erdrückt. Wie kann ich das abschütteln?“

Diese Übung hilft, sich wieder aufzurichten, und vertieft die Atmung. Stellen Sie sich hin und heben Sie die Arme waagerecht an. Einatmen und den linken Arm hochführen (Fingerspitzen zeigen zur Decke). Neigen Sie sich dabei leicht nach rechts, bis Sie eine sanfte Dehnung in der Flanke spüren. Ausatmen, Position lockern und den linken Arm zurückführen in die Waagerechte. Seitenwechsel. 10-mal wiederholen – vielleicht im Takt Ihrer Lieblingsmusik?

„Die Warteschlangen überall bringen mich auf die Palme“

Diese Übung aus der Progressiven Muskelrelaxation kann Ihnen helfen, sie wirkt durch den Wechsel von An- und Entspannung beruhigend: Strecken Sie die Arme nach vorn aus und ballen Sie die Fäuste (geht auch abwärts in der Manteltasche). Halten Sie die Spannung fünf Sekunden und lockern Sie dann die Finger wieder. 10-mal wiederholen. Danach ist Ihr Frust fürs Erste verflogen.

„Jetzt tut mir vom Schleppen auch noch der Rücken weh“

Setzen Sie sich auf den Boden, einen Stuhl oder das Bett und winkeln Sie die Beine an. Umfassen Sie die Unterschenkel und ziehen Sie die Knie nahe zur Brust. Ausatmen. Position kurz halten und gleichmäßig ein- und ausatmen. Druck der Hände etwas lockern und ein atmen. 10-mal wiederholen. Die Übung funktioniert übrigens auch im Liegen.

„Die Einkaufstüten werden immer schwerer, meine Arme immer länger“'

Für starke Arme Stellen Sie sich rückwärts vors Bett oder vor einen Stuhl, gehen Sie in die Hocke und stützen Sie sich mit beiden Händen an der Bettkante oder Sitzfläche ab. Jetzt die Ellbogen langsam beugen und strecken und mit dem Po runter- bzw. hochkommen. Dabei im Rücken gerade bleiben. 10- bis 20-mal.

Locker und leicht durch die dunkle Jahreszeit

„Dieses Gedrängel raubt mir den Atem“

Wer auf dem Weihnachtsmarkt oder beim Einkaufsbummel Beklemmungen bekommt, atmet zu flach und zu kurz. Dadurch tankt der Körper zu wenig Sauerstoff. Um die Atmung zu vertiefen und die Flanken zu dehnen: Stellen Sie sich hin, nehmen Sie die Arme nach oben und verschränken Sie die Finger so, dass die Handflächen nach oben zeigen. Dann ausatmen, dabei zur rechten Seite beugen. Einatmen und in die Mitte gehen, ausatmen und zur linken Seite beugen. 30-mal wiederholen.

„Die dunklen Tage schlagen mir langsam aufs Gemüt“

Seelentröster: Besser als Süßigkeiten, bringt aber mindestens genauso viel Laune: rumkugeln. Setzen Sie sich auf eine weiche Unterlage, dann legen Sie Ihre Fußsohlen gegeneinander und umfassen Ihre Fußgelenke. Schaukeln Sie mit dem Oberkörper sanft von rechts nach links und zurück und kugeln Sie dann mit Schwung einmal um die eigene Achse. Wiederholen, sooft Sie möchten.

„Mich nervt die Dauerbeschallung mit Weihnachtsliedern“

Mit der Yoga-Übung „Das eingerollte Blatt“ können Sie sich wieder auf sich selbst besinnen. Dazu hinknien, mit dem Po auf die Fersen setzen, die Stirn zum Boden neigen und die Arme seitlich neben dem Körper ablegen. Po nach unten schieben. Die Augen schließen und entspannt ein- und ausatmen.

„Von dem vielen Neongeflimmere tun mir die Augen weh“

Der Trick heißt „palmieren“: dazu gerade an einen Tisch setzen, die Ellbogen auf stellen. Reiben Sie Ihre Hände aneinander, bis sie schön warm sind, und decken Sie dann die geschlossenen Augen mit den Handflächen (engl: palms) ab. Bis zu fünf Minuten lang. Von optischen Außenreizen abgeschirmt, erholen sich nicht nur die Augen.

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