Sportübung Locker und leicht durch die dunkle Jahreszeit

Shoppingmarathons, Dauerbeschallung, Warteschlangen an den Kassen – das geht in der hektischen Vorweihnachtszeit an die Substanz. Und gerade jetzt fehlt auch noch die Zeit fürs Training. Mit diesen Mini-Übungen können Sie ohne viel Aufwand Stress abbauen und kommen entspannt durch den Rummel.

Frau mit einer Weihnachtsmütze und Hanteln

„Dieses Gedrängel raubt mir den Atem“

Wer auf dem Weihnachtsmarkt oder beim Einkaufsbummel Beklemmungen bekommt, atmet zu flach und zu kurz. Dadurch tankt der Körper zu wenig Sauerstoff. Um die Atmung zu vertiefen und die Flanken zu dehnen: Stellen Sie sich hin, nehmen Sie die Arme nach oben und verschränken Sie die Finger so, dass die Handflächen nach oben zeigen. Dann ausatmen, dabei zur rechten Seite beugen. Einatmen und in die Mitte gehen, ausatmen und zur linken Seite beugen. 30-mal wiederholen.

„Die dunklen Tage schlagen mir langsam aufs Gemüt“

Seelentröster: Besser als Süßigkeiten, bringt aber mindestens genauso viel Laune: rumkugeln. Setzen Sie sich auf eine weiche Unterlage, dann legen Sie Ihre Fußsohlen gegeneinander und umfassen Ihre Fußgelenke. Schaukeln Sie mit dem Oberkörper sanft von rechts nach links und zurück und kugeln Sie dann mit Schwung einmal um die eigene Achse. Wiederholen, sooft Sie möchten.

„Mich nervt die Dauerbeschallung mit Weihnachtsliedern“

Mit der Yoga-Übung „Das eingerollte Blatt“ können Sie sich wieder auf sich selbst besinnen. Dazu hinknien, mit dem Po auf die Fersen setzen, die Stirn zum Boden neigen und die Arme seitlich neben dem Körper ablegen. Po nach unten schieben. Die Augen schließen und entspannt ein- und ausatmen.

„Von dem vielen Neongeflimmere tun mir die Augen weh“

Der Trick heißt „palmieren“: dazu gerade an einen Tisch setzen, die Ellbogen auf stellen. Reiben Sie Ihre Hände aneinander, bis sie schön warm sind, und decken Sie dann die geschlossenen Augen mit den Handflächen (engl: palms) ab. Bis zu fünf Minuten lang. Von optischen Außenreizen abgeschirmt, erholen sich nicht nur die Augen.

Autor: Marina Knippel

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