28. Juli 2021
Sport bei Krankheit – Risiko oder sinnvoller Beitrag?

Sport bei Krankheit – Risiko oder sinnvoller Beitrag?

Sport hat viele positive Einflüsse auf Körper und Wohlbefinden. Wie hilfreich ist das Bewegen allerdings, wenn Sie an einer bestimmten Krankheit leiden? Wir geben Ihnen einen Überblick, bei welchen Krankheiten welcher Sport helfen kann und zeigen zudem die Grenzen auf, die Sie beachten sollten.

Mann geht joggen

Grundsätzliche Vorteile des Sports für Körper, Geist und Psyche

Zum Einstieg möchten wir Ihnen darlegen, welche Vorteile der Sport grundsätzlich für den Körper und den Geist hat. Die positiven Seiten sind sehr umfangreich, was wiederum eine hohe Motivation bieten kann, sich regelmäßig zu bewegen.

Vorteile für den Körper

Ganz unabhängig vom Thema Erkrankungen können die grundsätzlichen Vorteile des Sports für den Körper jedoch nicht dargelegt werden. Denn: Wenn Sie Sport treiben, beugen Sie auf vielerlei Ebenen potenziellen körperlichen Problemen vor. Zu entsprechenden Effekten der Bewegung zählen unter anderem:

  • Trainieren des Herzmuskels
  • Stärkung des Immunsystems
  • Vermeidung von Übergewicht
  • Stärkung der Muskeln

Durch die Stärkung des Herzens sinkt unter anderem die Gefahr von Herzrhythmusstörungen. Das gestärkte Immunsystem wiederum ist eine ideale Basis, damit Sie kurzfristige Krankheiten wie Infekte umgehen können.

Durch die Vermeidung von Übergewicht senken Sie gleichzeitig das Risiko verschiedener Krankheiten, die aus einer Adipositas resultieren können. Dazu gehören zum Beispiel Diabetes, Gicht oder Bluthochdruck.

Starke Muskeln wiederum können die Körperhaltung verbessern und Schmerzproblematiken vermeiden, indem sie stabilisierende Auswirkungen auf die Gelenke haben. Zudem helfen Sie Ihnen dabei, leichter fett zu verbrennen.

Darüber hinaus fühlen Sie sich durch regelmäßige Bewegung in Ihrem Körper wohler und fitter. So können Sie die Aufgaben des Tages leichter meistern und gleichzeitig Ihre Lebensqualität steigern.

Vorteile für den Geist und die Psyche

Für den Geist und die Psyche bestehen ebenfalls einige Vorteile. So kann Ihr Körper, wenn Sie Sport treiben, Glückshormone ausschütten. Das gehören unter anderem Dopamin und Serotonin.

Hierdurch verbessern sich Ihre Grundstimmung und Ihre Laune. Sie können womöglich mit problematischen Situationen einfacher umgehen und sind psychisch stabiler. Des Weiteren kann Sport Ihren Stresspegel senken, was ebenfalls gut für Ihre Psyche ist und den Alltag erleichtert.

Eine gesunde Psyche kann gleichzeitig die Denkleistung fördern. Dies liegt vor allem daran, dass Sie verschiedene Aufgaben entspannter angehen können. Darüber hinaus kann der Sport dabei helfen, dass Sie ein ausgeprägteres Gedächtnis haben und sich besser konzentrieren können. Unter anderem liegt dies darin begründet, dass das Gehirn umfangreicher mit Sauerstoff versorgt wird.

Sport bei chronischen Krankheiten

Sport kann nicht nur im gesunden Zustand, sondern auch bei einigen chronischen Krankheiten Vorteile mit sich bringen. Allerdings müssen Sie sich hierfür auf die richtige Art und im richtigen Maß bewegen, da sonst Probleme entstehen können. In jedem Fall sollten Sie vor Beginn des Trainings Rücksprache mit Ihrem Arzt halten und sich genaue Anweisungen geben lassen, was in Ihrem Fall zu beachten ist.

Oftmals können Bewegung und Sport im Fall von chronischen Erkrankungen dazu führen, dass die Schmerzen ein wenig abnehmen und Sie aktiv bleiben. Zu den entsprechenden Krankheiten, bei denen Sport eine Hilfe sein kann, zählen unter anderem:

  • Multiple Sklerose
  • Diabetes Typ 2
  • Osteoporose

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist eine Erkrankung, die umfangreiche Auswirkungen auf den Alltag der Patienten hat. Bei einem chronischen Verlauf schreitet sie fort, was bedeutet, dass sich die Symptome immer stärker zeigen.

Bei dieser Krankheit kann sich Sport unter gewissen Bedingungen positiv auswirken. Hierzu gehört unter anderem, dass Sie das Training langsam und in kleinen Einheiten beginnen. Zudem kann es neben einer Abstimmung mit dem Arzt sinnvoll sein, ein Sporttagebuch zu führen, um einen guten Überblick über die Konsequenzen der Bewegung zu bekommen.   

Diabetes Typ 2

Bei Diabetes Typ 2 kann Bewegung ebenfalls eine Hilfe sein. Ähnlich wie bei anderen chronischen Krankheiten ist es sinnvoll, die Intensität des Sports langsam zu steigern. Sportarten, die sich gut eignen, sind unter anderem:

  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Wandern
  • Morbus Chron
  • Asthma

Je nachdem, welche Medikamente Sie einnehmen, ist jedoch Vorsicht geboten, damit durch die Kombination mit dem Sport kein Unterzucker oder Überzucker entsteht. Im besten Falle kann der Sport die Symptome der Krankheit sowie damit im Zusammenhang stehende Aspekte lindern und den Alltag deutlich erleichtern.

Osteoprorose

Osteoporose ist eine Krankheit, bei der Sie als Patient Probleme mit den Knochen bekommen. Genauer gesagt bauen Ihre Knochen ab, sie verlieren mit der Zeit zusehends an Stabilität.

Sport wiederum kann dem entgegenwirken. Durch die Belastung geht der Körper davon aus, dass die Knochen gestärkt werden müssen und bildet die hierfür nötigen Stoffe. Der Effekt des wachsenden Abbaus der Knochen verringert sich, die Zunahme der Symptome und Intensität der Krankheit wird verlangsamt.

Wie bei vielen anderen chronischen Krankheiten gilt bei der Osteoporose, dass Sie mit dem Bewegen langsam beginnen sollten. Die Wahl der Sportart sollten Sie davon abhängig machen, inwiefern sie die Knochen beansprucht. Krafttraining oder Wandern zum Beispiel sind gut geeignet. Bezüglich der Intensität ist es sinnvoll, mit Ihrem behandelnden Arzt zu sprechen.

Morbus Chron

Morbus Chron ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Colitis ulcerosa fällt in die die gleiche Kategorie von Krankheiten. Das Treiben von Sport kann hierbei besonders auf eine Weise helfen, nämlich durch die Stärkung des Immunsystems.

So kann Ihr Körper mit der Krankheit leichter umgehen, die Entzündung wird ein wenig eingedämmt. Daher empfiehlt es sich für Patienten dieser Krankheit vor allem Ausdauersportarten zu betreiben.

Genau wie bei anderen chronischen Erkrankungen ist es sinnvoll, dass Sie die Intensität von der individuellen Situation abhängig machen, langsam beginnen und einen Arzt zur Beratung hinzuziehen.

Asthma

Asthma wiederum ist eine chronische Lungenerkrankung. Sport kann in diesem Fall hilfreich sein, indem die Atemmuskulatur trainiert wird und Sie tiefer atmen können. Zudem wird die Funktion der Lungen, also die Aufnahme von Sauerstoff, gesteigert.

Die Intensität der Bewegung sollten Sie ebenfalls mit einem Arzt besprechen. Des Weiteren sollten die Auslöser des Asthmas wie Pollen beim Sportmachen berücksichtigt werden. Bei hohem Pollenflug kann ein Verzicht sinnvoll sein. Zudem sollten Sie als Asthmatiker beim Trainieren sicherheitshalber immer ein Spray dabeihaben.

Sport bei orthopädischen Problemen

Orthopädische Krankheiten und Probleme müssen nicht immer chronisch sein. In einigen Fällen sind sie vorübergehend. Zu den möglichen orthopädischen Problemen, die kurierbar sind, zählen unter anderem:

  • Kalkschulter
  • Bandscheibenvorfälle
  • Nackenschmerzen

Kalkschulter

Eine Kalkschulter kann für die Patienten sehr schmerzhaft sein. Hierbei bilden sich am Ansatz der Sehne Kalkablagerungen. In einigen Fällen ist eine Operation eine sinnvolle Lösung. In anderen wiederum können leichte Übungen helfen.

Das Ziel hierbei ist dabei vor allem, den Rücken zu stärken. Unter anderem gelingt dies mithilfe eines Kissens und eines Therabands. Krafttraining bzw. Bodybuilding im Bereich der Schulter, des Rückens oder der Brust sollte allerdings vermieden werden. Des Weiteren sollten Sie zur Besprechung der Optionen einen Orthopäden oder Physiotherapeuten hinzuziehen.

Bandscheibenvorfälle

Ein Bandscheibenvorfall kann ebenfalls große Schmerzen bereiten. In diesem Fall kann Ihnen Sport nach der ersten Rekonvaleszenz-Phase helfen, dass Sie sozusagen wieder auf die Beine kommen. Vor dem Bewegen sollte jedoch eine Physiotherapie stattfinden.

Ziel ist es dann vor allem, die Rückenmuskeln zu stärken, da diese eine stabilisierende Wirkung auf die Bandscheiben haben. Das Risiko von weiteren Vorfällen als sinkt. Dabei sollten Sie mit dem Sport langsam anfangen und ihn gleichzeitig regelmäßig ausüben.

Zudem ist es anzuraten, schnelle Bewegungen und Sportarten, die die Wirbelsäule belasten, zu vermeiden. Joggen ist also weniger empfehlenswert. Sinnvollerweise lassen Sie sich bezüglich konkreter Sportarten von den Experten beraten, die Sie behandeln. So können Sie das für Ihre Situation individuell optimale Training finden und Stück für Stück eine Stärkung des Rückens bewirken.  

Nackenschmerzen

Nackenschmerzen können eines von vielen Symptomen eines Bandscheibenvorfalls sein (dazu gleich mehr), aber auch viele andere Gründe haben. Dazu gehören unter anderem eine Stressproblematik oder mangelnde Bewegung, zum Beispiel bei der Arbeit.

Zunächst können Sie einige leichte Gymnastikübungen nutzen, um die Nackenschmerzen zu lindern. Des Weiteren kann leichtes Laufen und Joggen dazu beitragen, dass sich die Muskulatur lockert.

Zum Vorbeugen gegen die Problematik können Sie schwimmen, wobei das Kraulen und Rückenschwimmen dabei einige Vorteile haben. Mit diesen Techniken verringern Sie das Risiko einer für den Rücken und Nacken problematischen Haltung. Falls die Beschwerden regelmäßig und/oder besonders stark auftreten, sollten Sie in jedem Falle einen Arzt aufsuchen.

Wie umfangreich hilft Sport bei orthopädischen Problemen?

Besonders bei schweren orthopädischen Problemen sollten Sie darauf achten, zunächst leichte Übungen in Absprache mit einem Mediziner zu absolvieren. Falsches und zu hartes Training kann kontraproduktiv sein und die Beschwerden verschärfen. Dies haben viele Probleme dieser Art gemeinsam.

Dass Sport also grundsätzlich und in jeder Situation bei orthopädischen Beschwerden hilfreich ist, darf also infrage gestellt werden. Leichte Bewegungen und passende Übungen allerdings können Stück für Stück dazu beitragen, Ihre Probleme zu lindern oder sogar aufzulösen.

Psychische Erkrankungen und Sport

Wie bereits angeklungen, kann Sport Ihren psychischen Zustand stabilisieren. So können Sie eine gute Basis für eine Prävention gegen entsprechende Krankheiten schaffen. Allerdings kann Bewegung Ihnen auch dann eine große Hilfe sein, wenn Sie bereits an einer solchen Erkrankung leiden.

Angststörungen

Dies gilt zum einen, wenn Sie unter Angststörungen leiden. Durch die Glückshormone, die beim Sport ausgeschüttet werden, können solche Zustände gelindert werden. Außerdem wird die Spannung im Körper, die oft eines der vielen Symptome solcher Erkrankungen ist, verringert.

Bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen wird Bewegung sogar als Therapiesport eingesetzt. Unter anderem geht es dabei darum, das Selbstbewusstsein zu stärken und Ängste zu reduzieren.

Depressionen

Eine Depression ist eine Krankheit, deren Symptome sich unter anderem in einem geringeren Selbstwertgefühl und einer starken Lust- und Antriebslosigkeit zeigen. Hinzu kommen Schlafstörungen sowie eine allgemein negative Stimmungslage.

Sport kann Ihnen im Falle einer Depression zunächst dabei helfen, Ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Durch den wiedererlangten Antrieb im Rahmen der Bewegung entstehen womöglich erste positive Momente.

Zudem können die Schlafstörungen eingedämmt werden, da die Bewegung die Qualität Ihres Schlafes deutlich verbessert. Sowohl bei Depressionen als auch bei Angststörungen ist es wichtig, dass Sie dem Sport regelmäßig nachgehen, konkret mehrmals die Woche. Ideal geeignet ist unter anderem Joggen.

Grenzen der positiven Effekte

Allerdings sollten Sie trotz der positiven Effekte beachten, dass Bewegung bei schwerwiegenden psychischen Krankheiten nicht als alleinige Therapiemethode dienen kann. Nicht umsonst wird der Sport für solche Situationen in seriösen Quellen oftmals als therapiebegleitend charakterisiert.

Falls Sie das Gefühl haben, dass Sie unter einer psychischen Krankheit leiden könnten, sollten Sie daher in jedem Fall professionelle Hilfe in Form eines Psychiaters oder Psychotherapeuten aufsuchen. Zudem kann es je nach Diagnose notwendig sein, dass Sie Medikamente nehmen – ein Experte wird Sie diesbezüglich beraten.

Wann sollte kein Sport getrieben werden bzw. wann ist große Vorsicht geboten?

Im Gegensatz zu den vielen Beispielen, in denen Sport bei Krankheiten eine Hilfe sein kann, gibt es eine Reihe von Fällen, wo das Bewegen alles andere als förderlich ist. Vielmehr kann es die Problematik verschärfen und sogar zu dauerhaften Konsequenzen und Schädigungen führen. Unter anderem gilt dies bei:

  • Erkältung und Grippe
  • Sportverletzungen und anderen Verletzungen
  • einer Covid-19 Erkrankung

Erkältung und Grippe

Bei einer Erkältung oder Grippe sollten Sie grundsätzlich keinen Sport treiben. Dies gilt insbesondere, wenn die Krankheit sich in Symptomen wie Husten, Halsschmerzen oder Gliederschmerzen äußert.

Vor allem bei Fieber ist es ratsam, dass sie jede Form von Anstrengung unterlassen. Des Weiteren sollten Sie darauf hören, wenn Ihr Körper Ihnen durch Erschöpfungszustände signalisiert, Ruhe zu benötigen.

Detaillierter deutlich wird dies anhand von der konkreten Diagnose. Wenn Ihr Arzt Ihnen mitteilt, dass Sie einen bakteriellen oder viralen Infekt haben, sollte Sport in jedem Fall vermieden werden. 

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen besteht die Gefahr, dass Sie den Körper weiter schwächen, der Krankheitsverlauf sich also verlängert oder sogar verschärft. Zudem können die Viren unter anderem das Herz angreifen, was zu einer Herzmuskelentzündung führen könnte – solche Situationen können im schlimmsten Fall tödlich enden.

Gleiches gilt übrigens bei einer Grippeimpfung. Hiernach sollten Sie ebenfalls auf Sport verzichten und dem Körper Ruhe geben. Zudem ist es wichtig, dass Sie nicht zu früh nach der Krankheit wieder mit dem Bewegen beginnen.

Gehen Sie sicher, dass Sie vollständig auskuriert sind, bevor Sie langsam anfangen, Sport zu treiben. Ist dies nicht gegeben, kann ein Rückfall entstehen – die Symptome werden wieder stärker, der Krankheitsverlauf dauert länger. Solche Rückfälle können ebenfalls zu Herzmuskelentzündungen führen.

Sportverletzungen und andere Verletzungen

Des Weiteren kann es beim Sport und in Ihrem Alltag vorkommen, dass Sie sich Verletzungen verschiedener Art zuziehen. Ob Sport dann ratsam ist, kommt auf die Art der Verletzung an. In vielen Fällen ist jedoch eine Pause notwendig, deren Dauer von der Art und Intensität des Problems abhängig ist.

Unter anderem können solche Verletzungen bestehen in Form von:

  • Muskelfaserriss
  • Bänderriss
  • Knochenbruch
  • Prellung

Ein Muskelfaserriss ist eine Verletzungsart, die im Normalfall keine dauerhaften Probleme verursacht und geheilt werden kann. Hierzu ist es jedoch notwendig, den entsprechenden Muskel zu schonen.

Daher sollten Sie mehrere Wochen auf Sport verzichten, bis die Verletzung vollständig kuriert ist. Wie lange dies konkret dauert, hängt vom Umfang der Verletzung ab. Falls Sie zu früh mit dem Bewegen beginnen, besteht die Gefahr, dass eine weitere Verletzung entsteht und sich der Heilungsprozess verzögert.

Bei einem Bänderriss gilt Ähnliches. Hier sollten Sie ebenfalls keinen Sport treiben, bis die Verletzung kuriert ist, was konkret bedeutet, dass die entstandene Schwellung vollständig verschwunden sein muss. In der Regel dauert die Heilung dieser Verletzung ein bis zwei Monate.

Bei einem Knochenbruch sollten Sie während der Heilungsphase ebenfalls keinen Sport machen. Diese kann je nach konkreter Verletzung zwei oder drei Monate dauern. In diesem Fall sollten Sie warten, bis Sie von Ihrem Arzt wieder grünes Licht bekommen. Vor Beginn des Sports ist es sinnvoll, regelmäßige Physiotherapie-Termine wahrzunehmen.

Eine Prellung können Sie sich zum Beispiel beim Sport zuziehen. In diesem Fall sollten Sie die Aktivität umgehend stoppen. Hier ist es ebenfalls ratsam, auf Sport zu verzichten, bis die Prellung abgeheilt ist, da Bewegung das Problem erneut verschärfen kann. Dies dauert wenige Wochen, manchmal sogar nur einige Tage.

Corona-Erkrankung

Besondere Vorsicht ist bei einer Corona-Erkrankung geboten. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass diese Krankheit noch nicht tiefgehend erforscht ist. Dabei gilt die Bedeutung Sportpause unabhängig davon, ob Symptome auftreten oder die Krankheit asymptomatisch verläuft.

Die Sportpause kann allerdings bei einem Verlauf ohne Symptome etwas kürzer sein. Wenn Sie während einer Corona-Erkrankung Sport treiben, besteht die Gefahr, dass Sie erhebliche Schädigungen der Lunge erleiden könnten. Experten empfehlen, dass Sie nach dem Auskurieren zunächst bei Ihrem Arzt umfangreich kontrollieren lassen, ob alles in Ordnung ist, bevor Sie wieder mit dem Sport beginnen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Sport Ihnen bei vielerlei Krankheiten eine Hilfe sein kann, um Ihre Lebensqualität zu steigern oder sogar die Heilung zu beschleunigen. Gleichzeitig kommt es hierbei darauf an, welchen Sport Sie in welcher Intensität treiben. Im Gegensatz dazu gibt es eine Reihe von Erkrankungen, bei denen Bewegung schädlich sein kann. Diese sollten vor Wiederbeginn des Sports vollständig auskuriert werden. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Sie beim Sport im Zusammenhang mit Krankheiten auf die Signale Ihres Körpers hören. Darüber hinaus sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Lade weitere Inhalte ...