Sport 2022: Vermeiden Sie diese 4 Fehler beim Joggen

Sport 2022: Vermeiden Sie diese 4 Fehler beim Joggen

Die Deutschen joggen gerne. Bei vielen ist die tägliche Laufrunde im Wald oder um den See fest in den Tagesrhythmus integriert. Doch Achtung: Auch bei einer scheinbar unkomplizierten Sportart wie dem Joggen kann man einiges falsch machen. Wir verraten Ihnen 4 typische Fehler, die fast jeder beim Joggen macht.

Joggen ist eine beliebte Freizeitaktivität unter den Deutschen. Über 20 Millionen Männer und Frauen in Deutschland gingen 2021 mindestens ab und zu joggen. Das geht aus einer Erhebung der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA, hervor. Kein Wunder, schließlich bringt die Sportart viele Vorteile für Ihren Körper mit sich: Sie trainieren Ihr gesamtes Herz-Kreislauf-System, stärken Ihre Knochen, Muskulatur und Gelenke, optimieren Ihre Herzgesundheit, schlafen besser und regen Ihren Stoffwechsel an. Und alles, was Sie dafür brauchen? Laufschuhe – und die nötige Motivation. Doch auch beim Laufen lauern Fehler. Welche das sein können, lesen Sie hier! 

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Sport 2022: Vermeiden Sie diese 4 Fehler beim Joggen

1. Falsche Schuhe 

Die erste Lauf-Sünde? Joggen ohne das passende Schuhwerk, denn: Die meisten Fußverletzungen, die während des Laufens entstehen, sind auf die falschen Schuhe zurückzuführen. So können unpassende Schuhe unter anderem für Schmerzen entlang des Schienbeins (Schienbeinkantensyndrom) oder für eine entzündete Sehnenplatte an der Fußunterseite (Plantarfasciitis) verantwortlich sein. Gehen Sie also nicht in den Keller und graben Ihre 20 Jahre alten Turnschuhe wieder aus. Oder noch schlimmer: Joggen in Straßenschuhen. 

Tipp: Lassen Sie sich von einem Experten im Fachhandel beraten. Und legen Sie sich regelmäßig neue Laufschuhe zu. Denn: Nach etwa 500 bis 700 Kilometern haben auch die besten Laufschuhe ihren Dienst getan und sollten durch ein neues Paar ersetzt werden.

2. Der Sprint am Ende

Auf den letzten Metern nochmal richtig Gas geben? Klingt verlockend – und ist bei vielen Läufern durchaus beliebt. Jedoch: Für Ihren Körper ist der Sprint am Ende eine echte Herausforderung. Die Muskeln ächzen und die Fasern verweigern teils die Zusammenarbeit.

Ergo: Der Kraftakt führt zu einer erhöhten Verletzungsgefahr. Möchten Sie Ihrer Gesundheit einen Gefallen tun, verzichten Sie auf das finale "Gas geben". Stattdessen sollten Sie gegen Ende Ihres Trainings das Tempo abschwächen – schnelles Gehen etwa beruhig Ihren Puls und fährt den Körper schrittweise runter.

3. Unregelmäßiges Joggen

Jogging-Neulinge aufgepasst: Dieser Fehler betrifft vor allem Anfänger, die in der ersten Woche voll durchstarten. Doch schon ab Woche zwei macht sich bei vielen zunehmend der Schweinehund bemerkbar. Wie immer gilt: Der Schlüssel liegt in der Regelmäßigkeit. Nur mit konsequenten Trainingseinheiten können Sie nachhaltige Trainingserfolge erzielen – und so beispielsweise an Gewicht verlieren oder Ihre Kondition verbessern.

Wichtig dabei: Ihr tägliches Laufpensum sollte realistisch für Sie sein. Nur so können Sie das Training längerfristig durchhalten – und gegebenenfalls mit der Zeit steigern. Achten Sie auch auf Ausgewogenheit. Als Ergänzung zum täglichen Lauftraining eignet sich zum Beispiel Basketball, Krafttraining oder Gymnastik. 

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4. Sie trinken zu wenig

Grundsätzlich sollten Sie etwa zwei bis drei Liter Wasser am Tag trinken – ob mit oder ohne Sport. Wenn zusätzlich Sport getrieben wird, sollte man noch mehr trinken. Denn: Wer joggt, muss seinen Flüssigkeitshaushalt ausgleichen. In den ersten Stunden unmittelbar nach dem Joggen sollte Sie daher ausreichend Wasser oder elektrolythaltige Getränke trinken. Das kommt auch Ihren Muskeln zugute, die durch die Flüssigkeit, Sauerstoff und wichtigen Nährstoffe erhalten – und so beweglich bleiben.

Im Video: So vermeiden Sie die größten Lauffehler!

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