Pilates, Yoga und Ballett Übungen für eine perfekte Körperhaltung

Das Geheimnis einer tollen Ausstrahlung liegt vor allem in einer anmutigen Körperhaltung. Wir richten Sie auf!

1%20copy.jpg

Sie ist gar nicht so umwerfend schön, diese Kollegin. Und trotzdem kleben alle Blicke entzückt an ihr, sobald sie den Raum betritt. Was hat sie, was wir nicht haben? Wenn man genau hinschaut, sieht man: Die aufrechte unverkrampfte Körperhaltung, die geschmeidigen Bewegungen – das ist es, was die faszinierende Ausstrahlung dieser Frau ausmacht. Allein damit signalisiert sie innere Harmonie, Selbstbewusstsein und Dynamik. Und das Beste: Das kriegt jede Frau mit ein wenig Spezial-Training hin!

Auch spannend: Aufrechte Körperhaltung mit Pilates >>

So wichtig ist eine gerade Körperhaltung

Viele Gründe sprechen dafür, seine Körperhaltung zu verbessern. Eine aufrechte Körperhaltung wirkt nicht nur attraktiver und selbstbewusster, sie hat auch einen enormen Einfluss darauf, wie wir auf andere Menschen wirken. Sie zeigt an, wie wir uns fühlen – und kann unsere Gefühle sogar beeinflussen! Wer eine positive Haltung einnimmt, fühlt sich automatisch besser.

Auch aus gesundheitlichen Gründen ist es besonders wichtig, eine Fehlhaltung zu vermeiden. Ein Rundrücken kann zum Beispiel Verspannungen im Nacken und in den Schultern verursachen. Beim Rundrücken handelt es sich um die wohl häufigste Fehlhaltung. Sie entsteht meist durch muskuläre Dysbalancen. Mit den richtigen Übungen können Sie einen Buckel wegtrainieren. Auch Sportarten wie Rudern und Schwimmen können gegen einen Rundrücken helfen. Gleiches gilt für Yoga-Übungen.

Ein Hohlkreuz führt zu Schmerzen im unteren Rücken. Eine aufrechte Haltungbeugt aber nicht nur Muskelschmerzen vor – sie öffnet zudem die Atemwege und sorgt für eine bessere Verdauung.

Wie sieht die ideale Körperhaltung aus?

Wie wichtig eine aufrechte Körperhaltung ist, wissen wir nun – doch wie genau sieht sie eigentlich aus?

Im Sitzen

Im Sitzen sollten Sie Ihren Oberkörper so aufrichten, dass Ihre Wirbelsäule eine natürliche Krümmung einnimmt. Kippen Sie zudem Ihr Becken nach vorne und halten Sie Ihre Beine leicht auseinander. Die Füße stehen auf dem Boden. Sitzen Sie so dynamisch wie möglich und vermeiden Sie es, länger als 40 Minuten am Stück zu sitzen.

Im Stehen

Im Stehen sollten Sie Ihre Knie leicht beugen und Ihre Schultern nicht nach vorne hängen lassen – sondern gerade und entspannt. Vermeiden Sie einen Rundrücken und ein Hohlkreuz.

Bitte kein krampfiges „Brust raus, Bauch rein“!

Wer eine anmutige natürliche Körperhaltung will, muss vielmehr loslassen und spüren: Sind Hals und Nacken lang und locker? Die Schultern tief und entspannt? Ist der Rücken beweglich und aufrecht, das Becken gerade? Vermutlich ist nicht alles im Lot, denn durch innere Anspannung, Schreibtisch- Marathons und andere „Zwangslagen“ im Alltag verkürzen sich oft entscheidende Muskelpartien. Unser Workout bringt Sie mit genussvollen Dehn- und Mobilisierungsübungen wieder in die Senkrechte. Und zwar von den Füßen bis hoch zum Kopf. Das Tolle: Auch Ihr Innenleben profitiert davon. Denn wer sich aufrichtet, hat ein viel positiveres Lebensgefühl. Und das bezaubert auch die anderen… 

Auch spannend: Ein Sitzball als Bürostuhl – wie sinnvoll ist das wirklich? >>

Mit diesen Übungen können Sie Fehlhaltungen korrigieren

Vorgestreckte Kopfhaltung

Neigen Sie zu einer vorgestreckten Kopfhaltung, sollten Sie Ihren Kopf locker nach unten hängen lassen und ihre Hände im Nacken verschränken. Lassen Sie das Gewicht Ihrer Arme wirken, ohne Ihren Kopf dabei nach unten zu drücken. Nun sollten Sie eine angenehme Dehnung im Nacken verspüren, die Sie für einige Sekunden halten können.

Nach vorne gebeugte Schultern

Bei Schultern, die dazu neigen, nach vorne zu kippen, eignen sich Übungen, die Ihre Brustmuskeln öffnen. So zum Beispiel auch die Torpfosten-Übung. Greifen Sie sich dafür ein Band und nehmen Sie es in beide Hände. Strecken Sie die Arme nun auf Schulterhöhe nach vorne, mit den Handflächen nach unten. Das Band greifen Sie etwas weiter als schulterbreit. Jetzt nehmen Sie die Arme mit dem Band über den Kopf, während Sie einatmen, sodass die Handflächen nach vorne zeigen. Beim Ausatmen beugen Sie die Ellenbogen bis auf Schulterhöhe und senken das Band, während Sie die Schulterblätter zusammen ziehen. Wiederholen Sie die Übung drei- bis fünfmal.

Hochgezogene Schultern

Hochgezogene Schultern korrigieren Sie, in dem Sie sich aufrecht hinstellen und dabei den rechten Arm fallen lassen. Ziehen Sie ihn samt Schulter richtig nach unten. Mit der linken Hand greifen Sie nun auf den Kopf. Ziehen Sie ihn sanft nach rechts. Mit der anderen Seite wiederholen.

Datum: 25.05.2020