Fitness 2022: 4 Gründe für ein Pilates-Workout

Fitness 2022: 4 Gründe für ein Pilates-Workout

Bei dem Begriff Pilates denken viele Menschen zuerst an eine Form von Yoga – Vorurteile darüber, dass die Sportart nicht anstrengend und eher für ältere Menschen sei, halten sich wacker. Dabei sprechen einige Argumente für das sanfte Krafttraining! Wir nennen 4 Gründe für ein Pilates-Workout.

Was ist Pilates?

Pilates wurde in den 1920er Jahren von Joseph Hubertus Pilates als ganzheitliches Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur erfunden. Er entwickelte die Übungen, um Kriegsverletzten bei der Rehabilitation zu helfen. Gemäß Pilates Leitsatz: "Alle Kraft kommt aus der Körpermitte" steht beim Pilates unser Körperzentrum, das "Powerhouse" im Vordergrund.

Bei der Sportart werden Krafttübungen wie Crunches oder Beckenheben mit einer fließenden Atmung kombiniert. Dabei sollte die Ausatmung immer mit der Anspannung verbunden sein und beim Entspannen eingeatmet werden. Im Fokus des Trainings steht das Powerhouse, welches die gesamte Bauchmuskulatur, den Beckenboden sowie die unteren Rückenmuskeln umfasst. 

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Video: Pilates –  warum die sanften Übungen so gut für uns sind

Jeder Sport ist ein Gewinn für unseren Körper, schließlich stärkt sportliche Aktivität unser Herz-Kreislauf-System und beugt so langfristig Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vor. Abgesehen davon kräftigt Fitness unsere Lunge, hebt unsere Stimmung und wirkt Übergewicht entgegen, welches wiederum als Risikofaktor für verschiedene Krankheiten gilt. Doch nicht immer muss es ein schweißtreibendes HIIT-Workout sein – auch Pilates sollten wir aufgrund seiner positiven Wirkung auf unseren Körper als Sportart in Betracht ziehen.

4 Gründe für ein Pilates-Workout

1. Pilates fördert eine gesunde Körperhaltung

Aufgrund von Bewegungsmangel oder einer sitzenden beruflichen Tätigkeit leiden hierzulande immer mehr Menschen an einer falschen Körperhaltung, die langfristig Haltungsschäden nach sich zieht. Diese können wiederum Rückenschmerzen oder Verspannungen hervorrufen und im schlimmsten Fall Schäden an der Wirbelsäule oder an den Bandscheiben verursachen. Das Stärken der Körpermitte beim Pilates sorgt für eine aufrechte Körperhaltung, sowohl beim Sitzen als auch beim Stehen. Außerdem fördern die Übungen die eigene Körperwahrnehmung. 

2. Pilates stärkt die Tiefenmuskulatur

Im Gegensatz dazu, wie es beim "normalen" Kraftsport oft der Fall ist, trainieren und kräftigen wir beim Pilates die Muskulatur im gesamten Körper, ohne dabei unsere Gelenke zu belasten. Das Besondere: Wir trainieren nicht nur unsere oberflächliche, sondern vor allem die Tiefenmuskulatur – also die Muskelschichten, die tiefer im Körper liegen und unsere Gelenke stabilisieren. 

3. Pilates wirkt Stress entgegen

Im hektischen Alltag vieler Menschen nimmt Stress eine immer größere Rolle ein – und das mit gefährlichen Folgen. Nicht nur schlagen uns dauerhafte Anspannung, Hektik und Sorgen auf Gemüt, langfristig können auch ernste psychische oder körperliche Krankheiten wie Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen. Die Kombination aus Kraftsport und bewusster Atmung beim Pilates wirkt sich nicht nur kräftigend auf unseren Körper, sondern auch entspannend auf unseren Geist aus und kann so Stress entgegenwirken. 

4. Pilates hilft beim Abnehmen

Es müssen nicht immer anstrengende HIIT-Workouts sein, um Gewicht zu verlieren. Ein Ganzkörper-Pilates-Training kann ebenfalls effektiv sein und uns ganz schön ins Schwitzen bringen. Pilates regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an und intensive Einheiten können bis zu 500 Kalorien pro Stunde verbrennen. 

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