Armtraining durch Kurbeln Das Technik-Einmaleins

Jetzt ist der Oberkörper dran: VITAL-Assistentin Christin Kröger testet das neue Ausdauertraining Kranking und aktiviert dabei ihre Armmuskulatur.

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Das Technik-Einmaleins

Ich spitze die Ohren und blicke auf seine Armbewegungen. Johnny Goldberg erklärt mir die vier Kranking- Techniken anschaulich: „Double“ nennt sich die Rotationsbewegung mit beiden Armen in paralleler Fußposition. Johnny dreht die Arme aus den Schultern wie eine Dampflokomotive. Beim „Split“ ist Koordination gefragt: ein Arm oben, der andere im 180-Grad-Winkel unten. Die Füße stehen im Ausfallschritt. Und für die, die nur einen Arm belasten wollen oder verletzungsbedingt nur einen Arm bewegen können, kann auch einhändig trainiert werden. Die Schwungarme des Krankcycle sind so konstruiert, dass das Kurbeln bei allen Übungen sowohl vorwärts als auch rückwärts möglich ist. Johnny, als bildhafte Lokomotive, geht mit seinen Armen in die Vorwärts- und danach in die Rückwärtsbewegung.

Und nun ich: Los geht’s mit dem Koordinationsglück. Meine Füße stehen parallel auf dem Boden, und ich sitze bequem auf dem ergonomisch ausgerichteten Sitz – aber nicht mehr lange. „Und jetzt aufstehen und tief in die Knie gehen. Oberschenkel und Po anspannen und mit dem Körper so richtig der Armbewegung folgen“, fordert Johnny Goldberg von mir. Ich stelle mich hin, beuge die Knie und „trete“ ordentlich in die Handpedale.

Leichter trotz höheren Gewichts 

Das Koordination das A und O ist, merke ich insbesondere beim Wechsel in die „Split“-Bewegung. So schwer sah es doch bei Johnny gar nicht aus. Beine in den Ausfallschritt, Kurbelgriffe im 180-Grad-Winkel und losdrehen. Doch ich paddle mit meinen Armen weder im vorgegebenen Winkel, noch läuft bei mir etwas gleichmäßig. Charmant könnte man meinen Trainingsversuch mit dem Wort „Dysbalance” umschreiben. „Erhöhe das Gewicht. Dann wird's leichter“, gibt mir Johnny den Tipp. Mir reicht schon das jetzige Gewicht. Aber ich höre auf den Kranking-Profi.

Autor: Christin Kröger