4 Anzeichen, dass Sie zuviel Sport machen

4 Anzeichen, dass Sie zuviel Sport machen

Wie bei allen Dingen in Leben ist auch Sport nur in Maßen gesund. Woran Sie erkennen können, ob Sie Spaß am Sport haben oder schon sportsüchtig sind, erklären wir Ihnen.

Was versteht man unter Sportsucht?

Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler verstehen unter Sportsucht eine psychische und physische Abhängigkeit, die durch die "Droge" Sport hervorgerufen wird, ansonsten aber unabhängig von Substanzen ist.

4 Anzeichen, dass Sie sportsüchtig sind

1. Sport ist kein Spaß, sondern Zwang

Wer dreimal in der Woche nur für sich und für sein privates Training einen Halbmarathon läuft, liegt damit weiter außerhalb einer normalen Trainingsnorm: Wenn Sport zu einem zwanghaften Verhalten wird und nicht mehr aus Freude an der Bewegung geschieht, liegt eine Sportsucht vor, die weitreichende Konsequenzen haben kann: Das sogenannte Übertraining kann Folgen wie Unkonzentriertheit, Schlafstörungen, Depressionen und andere Symptome hervorrufen sowie physische Probleme mit Bändern, Gelenken und Sehnen nach sich ziehen.

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2. Abschalten funktioniert nicht mehr

Ein Tag ohne Sport fühlt sich nicht mehr gut an? Sie sind nervös, gereizt und fühlen sich sogar schuldig, wenn Sie sich nicht sportlich betätigen? Sportsüchtige Menschen sind nicht mehr in der Lage, schöne Dinge wie einen Kurztipp und einen gemütlichen Netflix-Tag zu genießen. Sogar Panikattacken können die Folge sein, wenn andere Dinge in den Vordergrund drängen wollen oder müssen und kein Sport möglich ist.

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3. Vernachlässigung

Es gibt nur noch einen Mittelpunkt im Leben und der heißt: Sport. Freunde, Familie und auch andere Hobbys müssen sich dem täglichen Sport-Programm unterordnen. Selbst gutes Essen oder wunderbarer Sex machen nicht mehr glücklich.

4. Immer höher, immer weiter

Wer nach einer langen und anstrengenden Trainingseinheit glücklich unter die Dusche hüpft und sich dann auf die Pizza am Abend mit den Besten freut, hat alles im Griff. Sportsüchtige sind selbst nach unglaublich anstrengenden Einheiten nicht zufrieden, nicht glücklich und nicht ruhig. Sie brauchen den Kick von "immer weiter, immer schneller" – und wenn der Muskelkater nicht mehr schmerzt, als der vom Vortag, fällt das nächste Training eben noch eine Spur härter aus.

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