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Beschwerden in der Menopause Hitzewallungen in den Wechseljahren

Eine der häufigsten Begleiterscheinungen in den Wechseljahren sind Hitzewallungen. Viele Frauen empfinden diese als sehr unangenehm und störend. Wir verraten Ihnen, welche Ursachen diese heißen Schübe haben und was Sie dagegen machen können.
Frau fächert sich Luft zu

Hormonumstellung ist Schuld an Hitzewallungen

Die Wechseljahre einer Frau haben ihren Ursprung in der hormonellen Umstellung des Körpers. Beispielsweise wird die Produktion von Östrogen deutlich vermindert. Die betroffenen Frauen leiden in dieser Zeit oftmals unter dem, was allgemein als Hitzewallung bezeichnet wird. Es kommt zu einer erhöhten Herzfrequenz, und genau diese Erhöhung ist auch für die typischen Symptome verantwortlich.

Sollten Sie plötzlich im Brustbereich ein Hitzegefühl verspüren, kann dies der Beginn einer Wallung sein. Das Gefühl der Hitze kann durchaus über den Hals bis in die Wangen, sowie das gesamte Gesicht wandern. Da die Blutgefäße in der Haut deutlich überproportional mit Blut versorgt werden, ist die Haut während der Wallung häufig stark gerötet. Da der Körper sofort versucht, die plötzliche, und völlig übertriebene Wärme auszugleichen, beginnen die betroffenen Frauen zu Schwitzen. Selbst sehr starke Schweißausbrüche können daraus resultieren. 
Die Beschwerdedauer beträgt meistens um die zwei Minuten. Sie kann aber durchaus auch in beide Richtungen variieren. Nicht nur die Dauer, sondern auch die Häufigkeit, in der die Wallungen typischerweise auftreten, kann sehr unterschiedlich sein. Einige Frauen leiden eher selten (manchmal nur eine Hitzewallung pro Tag) an den unangenehmen Hitzeattacken, andere wiederum verspüren zig Wallungen an einem einzigen Tag.

 

Weitere häufige Beschwerden in den Wechseljahren

Doch es gibt auch noch einige weitere Wechseljahrsbeschwerden, die mit den Hitzewallungen einher gehen können. Da die Ursache für die Hitzewallungen der bereits erhöhte Herzschlag ist, wird oft auch ein starkes Herzklopfen verspürt. Dieses starke Herzklopfen oder sogar Herzrasen kann durchaus als sehr unangenehm empfunden werden.

Auch das Frauen in den Wechseljahren besonders reizbar sind, ist mehr als nur eine Theorie. Diese extreme Reizbarkeit, ist darauf zurückzuführen, dass mit der hormonellen Umstellung des Körpers auch Stimmungsschwankunken leider keine Seltenheit sind. Dies kann in den schlimmsten Fällen sogar zu einer leichten Depression führen. Da der Hormonhaushalt des eigenen Körpers im Wandel ist, leiden einige der betroffenen Frauen während dieser Phase im Leben, oft auch unter Schlafstörungen. All diese Symptome (obwohl es sich ja nicht um eine Krankheit handelt), sind in den meisten Fällen harmlos, können aber durchaus als sehr belastend und unangenehm wahrgenommen werden.

 

Effektive Hilfe bei Hitzewallungen und Co. 

Ein Arztbesuch ist nie angenehm, für niemanden. Doch die Beschwerden, die nach der letzten Regelblutung (Menopause) auftreten können, sind gelegentlich so stark ausgeprägt, dass beispielsweise eine Hormonersatztherapie vom Hausarzt oder Ihrem Gynäkologen angeordnet werden kann. Dabei werden mehrere, unterschiedliche Hormone als medizinisches Präparat, oder in Form von Pflastern, dem Körper zugeführt. Diese sollen den, durch die sogenannten Wechseljahre, "gestörten" Hormonhaushalt wieder optimal ausgleichen.
Es gibt aber auch verschiedene pflanzliche Mittel gegen Wechseljahrsbeschwerden auf dem Markt, um die Beschwerden während dieser Zeit lindern zu können. Dazu zählen auch homöopathische Mittel wie gewisse Globuli, die aus bestimmten Heilpflanzen gewonnen werden. Zu den bekanntesten Heilpflanzen, die gegen die Beschwerden in den Wechseljahren wirken, zählen der Rotklee und der Mönchspfeffer.
Es werden viele verschiedene homöopathische Präparate angeboten. Unter ihnen sind beispielsweise "Glonoinum" und "Cimicifuga". Jedoch sollten solche homöopathischen Globuli immer individuell eingesetzt werden. Da sich die Beschwerden genauso unterscheiden, wie die einzelnen Patientinnen selbst. Sollten Sie also mit dem Gedanken spielen, Ihre menopausal bedingten Symptome auf diese Art und Weise behandeln zu wollen, ist es in jedem Falle ratsam, im Vorfeld einen homöopathisch praktizierenden Arzt aufzusuchen. Dieser kann Ihnen genau das Präparat verschreiben, welches auf Ihre Art von Beschwerden am besten passt. 
In den Wechseljahren können auch spezielle Schüssler Salze zur inneren Anwendung kommen. Gegen die Hitzewallungen eignen sich besonders die Salze Nr. 3 und Nr. 24. Diese heißen "Ferrum Phosphoricum" und "Arsenum Jodatum".
Um die seelischen Anzeichen in den Wechseljahren etwas eindämmen zu können, sind oftmals die einfachsten Hausmittel am wirksamsten. So beruhigt ein simpler Salbeitee Geist und Körper gleichermaßen. Diese schon fast banal anmutende Methode ersetzt den Arztbesuch vielleicht nicht, sie kann aber einen sehr großen Anteil zur Linderung beitragen.

 

 

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