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Gesundheit Hilfe bei Scheideninfektion

Welche rezeptfreien Heilmittel helfen wirklich? Wann fragen Sie besser den Arzt? Das verrät diese Serie. Diesmal: Scheideninfektionen
Scheideninfektion

Als Schutz vor Krankheitserregern herrscht in der Scheide ein „saures Milieu“, das die meisten Keime nicht vertragen. Milchsäure-Bakterien sind dafür zuständig, den niedrigen pH-Wert aufrechtzuerhalten.
Die Einnahme von Antibiotika, aggressives Waschen, einige Antibabypillen, die Wechseljahre, eine Abwehrschwäche, Krankheiten wie Diabetes und vieles andere kann aber die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen. Dann vermehren sich schädliche bakterielle Erreger und Hefepilze (Candida albicans) ungehemmt und drängen die nützlichen Milchsäure-Bakterien immer weiter zurück.
Es kommt zu einer Entzündung mit unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Ausfluss und Brennen. Meist steckt eine Pilzinfektion dahinter, viel seltener eine bakterielle Entzündung. Beim Gynäkologen genügt ein einfacher Abstrich, um die Diagnose zu stellen.
Drei von vier Frauen kennen die Symptome und wenden, wenn sie häufig an Pilzinfektionen leiden, in Eigenregie Antimykotika (Antipilzmittel) an. Vorbeugend helfen Kapseln mit Milchsäure-Bakterien.

So beugen Sie Scheideninfektionen vor