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Wie Ihr mit der Hormonumstellung umgehen könnt Phase 1: Vor den Wechseljahren (Prämenopause): Im Körper ändert sich was

Wir sind alle einzigartig – doch um eines kommt keine Frau herum: die Wechseljahre. Sie gliedern sich in drei Phasen. Findet heraus, wo Ihr persönlich (vielleicht) steht – und wie Ihr die Hormonumstellung gelassen annehmen und mit Wohlbefinden durchleben könnt.
Phasen der Wechseljahre

Irgendwann geht im Leben jeder Frau der Eizellenvorrat zur Neige, und der Zyklus gerät durcheinander. Mit ersten Folgen.

 

Zyklusschwankungen

Als Vorbote der Wechsel­jahre wird der Zyklus zu­nächst ungenauer oder kürzer (Frauen, die mit der Pille verhüten, bemerken davon nichts). Zyklusabhän­gige Beschwerden wie Kopf­schmerzen oder Unterleibs­krämpfe können plötzlich intensiver und die Blutung stärker werden. Wenn Ihr über längere Zeit einen Zykluskalender führt, in den Ihr die „Tage“ eintragt und auch Veränderungen, die Ihr an Euch wahrnehmt, kann das klären helfen, wo Ihr steht.

Nachtschweiß

Als typische Erscheinung treten in dieser Phase nächtliche Schwitzattacken auf. Meist bringen wir das nicht mit den nahenden Wechseljahren in Verbin­dung, das Schwitzen könnte schließlich auch am Wetter oder einem Infekt liegen.

 

PMS und die Launen

Ein Satz, der in der Frauen­ arztpraxis jetzt häufig fällt: „Ich bin auf einmal so freud­los.“ Manche fühlen sich vermehrt unausgeglichen und dünnhäutig – ohne so recht zu wissen, warum. Pflanzliche Mönchspfeffer­präparate (z. B. „Agnus cas­tus Stada“, in Apotheken) können viele Zyklusbe­schwerden in der Vorphase der Wechseljahre mildern.

 

Verhütung

Mit dem Alter steigt das Thrombose­ und Infarktrisi­ko. Kommen weitere Risiko­ faktoren hinzu (Rauchen, hoher Blutdruck, ungünstige Blutfettwerte, Übergewicht), kann es sinnvoll sein, statt einer Kombinationspille auf eine östrogenfreie Gesta­gen­-Pille oder die Hormon­spirale umzusteigen. Denn oral aufgenommenes Östro­gen fördert die Gerinnungs­neigung noch. 

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