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„Nebelfänger” als Wasserspeicher

Während wir uns über dichten Nebel meistens ärgern, bedeutet er anderswo wahren Segen. In trockenen Regionen der Welt dient er z. B. als Süßwasserspeicher. Wie das? Mit „Nebelfängern”, großen feinmaschigen Netzen, werden die winzigen Tröpfchen gehalten und in Tanks geleitet. Voraussetzung ist Wind, der feuchte Meeresluft in die trockenen Hochebenen bläst und in die Netze drückt. In Bellavista, Peru, werden so ca. 600 Liter Wasser pro Tag gewonnen.