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Augen Augenpflege im Sommer

Sonne, Schwimmbad, Smog: Im Sommer braucht unser wichtigstes Sinnesorgan - unsere Augen - besondere Pflege. Helfen Sie ihm mit Heilpflanzen, Relax-Übungen und passender Ernährung.
Augenpflege im Sommer

Wir verlassen uns auf unsere Augen und halten sie in Trab: lesen Mails auf winzigen Displays, überblicken große Distanzen oder schätzen blitzschnell ab, ob der Spurwechsel noch klappt. Mehr als 90 Prozent aller Sinneseindrücke nehmen wir über die Augen wahr. Erst wenn sie nicht wie gewohnt funktionieren, wird uns klar, wie wenig wir uns um sie kümmern.

Schlecht für die Augen: PC-Arbeit

Dabei könnten unsere Augen gerade im Sommer Pflege gebrauchen . Denn Ozonbelastung, Sonne, Zugluft im Cabrio, Chlor im Schwimmbad, Allergene und Feinstaub setzen ihnen zu. „Vielen Umwelteinflüssen können wir uns leider kaum entziehen“, sagt die Münchner Augenärztin Dr. Susanne Vogel. „Das trockene Auge jedoch, eines der häufigsten Probleme, ist zum Großteil der Technik geschuldet: dem häufigen Starren auf Computerund Fernsehbildschirme, Tablets und Smartphones.“ Das ließe sich zumindest in der Freizeit einschränken.

Weil beim konzentrierten Gucken der Lidschlag unterbleibt, wird die Hornhaut zu wenig benetzt. Als Folgen treten Rötung, Brennen oder ein Sandkorngefühl auf, unter denen in der warmen Jahreszeit etwa zwölf Millionen Deutsche leiden.

Alle 30 Minuten Pause

„Oft hilft es dann, mehr zu trinken. Und entlasten Sie die Bindehaut einige Tage mit Augentropfen“, rät Dr. Vogel. Bewährt haben sich die Wirkstoffe des Schöllkrauts, die beruhigen und die Regeneration anregen (z.B. „Chelidonium comp. Augentropfen“ von Wala, Apotheke). Weil das Lichtspektrum vieler Bildschirme einen hohen Blaulichtanteil aufweist und der die Sehschärfe schwächen kann, ist es wichtig, alle 30 Minuten eine Pause einzulegen. Dr. Vogel: „Bedecken Sie beide Augen drei Minuten mit den Handhöhlen.“

Autor:
Sabine Knapp