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Entspannung: Wellness Die Geheimnisse des Honigs

Sein Duft verheißt sonnige Wärme, seine Farbe glänzt kostbar golden und seine Inhaltsstoffe verwöhnen die Haut – Honig spricht einfach alle Sinne an. Versüßen wir uns doch den Alltag!
Honig für die Schönheit

Beruhigt beim Baden

Die Königin der Schönheit (ja, natürlich Kleopatra) wusste bereits um seine Bedeutung – in „mel“ badete sie regelmäßig und beruhigte damit ihre gereizte Haut (und auch die Nerven). Ein moderneres Rezept für ein Schönheitsbad mit ebensolcher Wirkung: 2 EL Schlagsahne und 2 EL Akazienhonig mit 5 Tropfen ätherischem Lavendelöl, 5 Tropfen Melissenöl und 3 Tropfen Orangenöl mischen. Verrühren und direkt in den Wasserstrahl geben.

 

Ewig wertvoll

Bei den Sumerern wurde Honig vor 6000 Jahren derart geschätzt, dass er ihnen als Opfergabe diente. Der Ägypter Pharao Ramses II. belohnte Beamte mit Honig, und in Europa (hier begann man vor 2000 Jahren, Bienenkörbe zu flechten) war er lange extrem wertvoll, da er das einzig bekannte Süßungsmittel war. Und: Da im Honig viele Stoffe enthalten sind, die als natürliche Konservierung fungieren, ist er praktisch unbegrenzt haltbar.

Beautiful, Honey

Sanft, warm, zart schimmernd – diese Töne sind in der Kosmetik Gold wert, weil sie den Teint veredeln und ihn zum Leuchten bringen. Nun ist es Produktentwicklern sogar gelungen, den goldenen Ton, der Hauttypen mit kühlen Untertönen weniger steht, farblich so zu anzupassen, dass jeder Teint davon profitiert. Ob Grundierungen, Lidschatten oder Lippenfarben – „Honey“ macht schöner!

 

Heilende Talente

Nähren, straffen, regenerieren – das sind die drei großen Benefits, die Honig, vor allem aus ökologischer Bienenhaltung, für unsere Haut hat. Seine Inhaltsstoffe, wie Eiweiß, Enzyme, organische Säuren und Vitamine, bilden mit dem auch enthaltenen Wachs ein heilendes, feuchtigkeitsspendendes „Pflaster“ für trockene und gereizte Haut. Seine Zusammensetzung wirkt sogar bakterizid und wundheilend. Durch seinen Gehalt an Pollen sind allerdings allergische Reaktionen nie ganz auszuschließen.

 

Balsam im Duft

Das Aroma seines Duftes ist so variantenreich wie der Blütenhonig selbst und für Parfümeure unverzichtbar. Honig ist einer der wichtigsten Zutaten, die sie vor allem der balsamischen Wirkung wegen schätzen, die sich in einer Duftformel entwickelt. Er bringt Fülle und Intensität in die Komposition, harmonisiert aber gleichzeitig zu „laute“ Blumennoten. Nicht immer wird in der Parfümkunst der Bienennektar verwendet, auch Waben und Wachs enthalten einzigartige Bausteine, die für die Herz- und Basisnote eines Parfüms interessant sind.

 

Löffelweise ruhiger

Ein Löffel Honig am Abend ist ein entspannter Abschluss des Tages. Denn der Bienennektar enthält bis zu 30 Trauben- und Fruchtzuckerarten und dazu mehr als 100 Begleitstoffe, darunter Vitamine, Enzyme und Mineral- stoffe, sowie viele antibakterielle Wirkstoffe und Flavonoide. Achten Sie beim Kauf auf echten Imkerhonig, denn nur er enthält die wertvollen Stoffe in der gesunden Kombination. Übrigens soll jede Honigsorte neben regenerierenden Eigenschaften ganz spezielle Wirkungen entfalten können: So kann Waldhonig Atemwegserkrankungen lindern. Lindenblütenhonig hat antiseptische Kräfte und beruhigt die Nerven und Akazienhonig hilft bei Übersäuerung des Magens.

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