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Pflegeprodukte Alles frisch für mich

Markttag für die Schönheit – denn mit Zutaten aus dem biologisch reinen Kräutergarten, dem Gemüsebeet oder vom Obstbaum wird die Haut gesünder, jünger und strahlender: Anti-Aging wirkt am besten mit und aus der Natur!
Blaubeeren

Sie können es fast hören: Wenn taufrische Naturessenzen Ihre Haut berühren, saugt sie sie im Nu auf, sie scheint sie geradezu mit Genuss wegzuschlürfen... Und das ist nicht übertrieben. Unsere Hautzellen lechzen förmlich nach natürlichen Pflanzenextrakten, sie "erkennen" sie als ihresgleichen an und nehmen sie schnell und leicht in ihre Mitte auf. Denn die Strukturen der Pflanzenstoffe bzw. ihrer Moleküle sind denen in der Haut ähnlich, manchmal sogar identisch. 

Dabei geht es erst einmal um die Basis, die Grundlage des Pflegeprodukts. Statt für pures, oft destilliertes Wasser (mit rund 80 Prozent der Hauptbestandteil von gängigen Tagescremes) entscheiden sich immer mehr Naturkosmetikhersteller für eine andere, gehaltvollere Basis: z. B. Aloe-vera-Saft (z. B. bei Santaverde), Apfel- (z. B. bei Just Pure) oder Birkensaft (z. B. bei Mádara).

Fett für die Haut

Zweiter Hauptbestandteil jeder Creme: Fett, bis zu 60 Prozent bei reichhaltigen Anti-Aging-Rezepturen. Dabei sind pflanzliche Öle, gewonnen aus Oliven, Mandeln, Avocado oder Arganfrüchten, Macadamia, Wildrosen und Sanddorn (z. B. bei Ringana und Ananné) für die Haut am kompatibelsten, weil sich ihre Lipidstrukturen gleichen. Schon diese Basisrezeptur aus der Natur hat mehr zu bieten, liefert jede Menge Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Allen voran das Power-Trio aus den Vitaminen C, E und A, die auch als Antioxidantien fungieren. In der Hightech-Naturkosmetik werden für junge Haut zusätzlich als Aktivstoff vor allem aus Beeren (z. B. Acai und Goji) gewonnene Polyphenole in hoch konzentrierter Form zugesetzt. Besser erforscht und als ebenso wirkungsvoll gelten die einheimischen Blau-, Heidel- oder Johannisbeeren (z. B. bei Skinbio), Trauben und der Granatapfel.

Das hält jung und frisch

Hochinteressant als Anti-Aging-Stoff wirken außerdem hautidentische Enzyme und Coenzyme aus Früchten (z.B. aus Apfel und Ananas), Mandeln und vielen Getreidesorten. Enzyme sind nichts anders als Molekülketten aus Proteinen, also Eiweißen. Sie steuern fast alle biochemischen Reaktionen in unserem Körper-als Biokatalysatoren, die Joker im Stoffwechsel. In der Hautpflege eingesetzt, können sie erwünschte Vorgänge ( z.B. Zellteilung) beschleunigen oder unerwünschte, wie z.B. den Abbau des Kollagens, bremsen. 

Jahrzehntelang waren es vor allem deutsche Pionierfirmen wie Dr.Hauschka, Börlind, Logona, Speick oder Lavera, die auf Natur setzten und vor allem im Ausland als chic galten. Sie haben Maßstäbe gesetzt, die Kosmetikwelt verändert - und verändern sie weiter. Inzwischen hat sich das Angebot durch internationale Edelmarken erweitert – organisch, nachhaltig, fair gehandelt und ganzheitlich ist Trend. Der aktuellste: Die Ingredienzien sind so natürlich, dass man sie essen könnte, ob von Ringana aus Österreich, Dr. Alkaitis aus den USA oder, ganz neu, „Glamour Food“ von The Organic Pharmacy aus London. Keine synthetischen Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe, keine Mineralöle, Parabene, Silikone und tierischen Bestandteile – das schmeckt uns und unserer Haut am allerbesten. 

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Autor:
Susanne Opalka