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Mascara Augen auf!

Immer sanfter, immer pflegender, immer wirksamer – neue Mascaras und Spezial-Seren punkten mit besonderen Rezepturen und verleihen den Wimpern herrlich natürlichen Schwung, deutlich mehr Fülle und Länge. Ob mit oder ohne Farbe – wir haben es jetzt gern: je länger, je lieber!

Rein biologisch betrachtet

Wimpern gelten als Hautanhangsgebilde, als feine Borsten, und sind versetzt angeordnet, um mit einem Schlag Fremdkörper abzuwehren. Auch die Wimpern durchlaufen den klassischen Haarzyklus über die Wachstums- (=Anagen-), die Übergangs- (=Katagen-) sowie die Ruhephase (=Telogen-Phase). Jedoch im Zeitraffer: mit 60 bis 90 (manchmal auch 100 bis 150) Tagen Lebensdauer. Durch innere Erkrankungen, z. B. der Schilddrüse, können sie dünn und spröde werden – und sie reagieren auf Hormonschwankungen; z. B. in der Pubertät, den Wechseljahren.

Sichtbar strahlender und intensiver

Dichte, dunkle, schwungvolle Wimpern lassen die Iris leuchten und machen den Blick intensiver. So helfen Sie nach: In kleine Lücken im Wimpernkranz zuerst Kajalpunkte am Lidrand setzen. Dann das Mascarabürstchen am oberen Wimpernansatz anlegen, leicht hin und her bewegen, denn ein dichter Wimpernkranz gibt am meisten Ausdruck. Nun erst die inneren und danach die äußeren Härchen tuschen, zum Schluss die Mitte. Kurz trocknen lassen, wiederholen. Braune Farben lassen übrigens blaue Augen mehr strahlen, Violett intensiviert grüne.

Der oder Die?

Da ist der Duden eindeutig: die Mascara! Das Wort Mascara stammt aus dem Italienischen und bedeutet „Maske“, weshalb es die Mascara heißt. Die Form „der Mascara“ wird eher zur Bezeichnung des Stifts bzw. der Bürste verwendet.

Augenscheinlich immer verträglicher

Bei ihrem letzten Test im Jahr 2012 bescheinigt „Stiftung Warentest“ auch Nicht-Bio-Mascaras verträgliche Inhalte: „Blei, Quecksilber oder Kadmium, die früher in Mascaras vorkamen, fanden wir in den Tuschen nicht mehr. Entwarnung können wir auch für krebserregende Nitrosamine geben. Die können bei Herstellung und Lagerung entstehen. Sie waren in keiner Tusche nachzuweisen. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe können über rußhaltige Pigmente in Mascaras gelangen. Im Test fanden sie sich, wenn überhaupt, nur in winzigsten Spuren. Nach wissenschalicher Einschätzung als nicht bedenklich einzustufen.“

Auch beim Sport: am liebsten mit Mascara

„Mascara ist laut einer aktuellen Umfrage von VKE und TNS-Infratest 2013 das am häufigsten verwendete dekorative Kosmetikprodukt. Rund 40 Prozent der befragten Frauen verwenden täglich bzw. nahezu täglich Mascara“, sagt Martin Ruppmann, Geschäsführer VKE-Kosmetikverband. „Für den Arbeitstag tragen 45 Prozent Mascara auf, 36 Prozent Eyeliner oder Kajal und 28 Prozent Lidschaen.“ Sogar beim Sport schminken sich 40 Prozent der Frauen, die meisten (17 %) mit – natürlich – Mascara.

 

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Autor:
Susanne Opalka