[Alt-Text]

Hautpflege Interview: Lassen Sie Ihren Hautzustand testen

Martina Schwieger stellt in ihrer kosmetischen Praxis täglich fest, dass wir unsere Haut kaum kennen.

vital: Was meinen wir genau, wenn wir von ebenmäßiger Haut sprechen?
Martina Schwieger: Damit ist ein ausgeglichener, gleichmäßiger Hau_on gemeint, frei von Rötungen, Pigmentstörungen, Irritationen – gut versorgt mit Feuchtig-keit, ohne Verhornungen und Grauschleier.

Und wie erhalte bzw. bekomme ich ihn?
Indem Sie erst einmal Ihren persönlichen Hautzustand bestimmen lassen (im Kosmetik-Institut oder vom Dermatologen. Anm. d. Redaktion). Den sollten Sie ab und zu überprüfen lassen. Die Hautfeuchte bestimmt unter anderem, welche Stoffe die Haut überhaupt verarbeitet

Mein individueller und momentaner Hautzustand ist also essenziell?
Ja. Und fast niemand kennt ihn wirklich. Fast alle Frauen sagen, meine Haut ist empfindlich, aber meiner Erfahrung nach ist das fast nie der Fall. Außerdem gibt es das ewige Missverständnis, dass trockene Haut mehr Fett_ braucht. Trockene Haut ist fast immer feuchtigkeitsarm, nicht fett_arm. Zu viel Fett, also eine sehr reichhaltige Pflege, kann bei nicht mehr junger Haut problematisch sein. Sie hat ihre Elastizität verloren, das Bindegewebe ist schwächer, da ist fettreiche Pflege viel zu schwer – die Haut sieht nicht frisch und rosig aus, sondern ma_tt und müde.

Der Hautzustand verrät, mit welchen Wirkstoffen meine Haut überhaupt etwas anfangen kann?
Richtig. Und dann geht man gezielt mit individuellen Formeln vor. Es gibt nicht die eine Wunderrezeptur, die gegen alles und bei jedem wirkt. Etwas verändern werden Sie nur mit gezielten Wirkstoffen, die sich speziell eines Problems annehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlagworte:
Autor:
Susanne Opalka