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Schönheit Tipps für die Kosmetikerin

Sie wollen sich mal so richtig verwöhnen lassen? Ob Peeling, Massage oder Maske - welche Behandlung die richtige für Sie ist, erfahren sie durch die Kosmetikerin Ihres Vertrauens. Worauf Sie bei der Auswahl des Kosmetikstudios achten sollten, erfahren Sie hier.

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Wie finde ich eine gute Kosmetikerin? Hören Sie sich im Freundes- und Bekanntenkreis um und fragen Sie nach Erfahrungen und Empfehlungen. Infos zu hochwertig eingestuften Instituten mit professionell geschultem Personal und guten Pflegeprodukten: www.mein-kosmetikinstitut.com. Der Initiator dieser Plattform, der Werbeverband der Kosmetik-Institute WDK in Kooperation mit Herstellern von Depotkosmetik (nur in Instituten erhältlich), will damit Qualitätsstandards setzen.

Ist die Berufsbezeichnung „Kosmetikerin“
gesetzlich geschützt?  Eine „staatlich geprüfte Kosmetikerin“ absolviert je nach Bundesland eine ein- bis dreijährige Ausbildung inklusive Prüfung. Die Berufsbezeichnung „Kosmetikerin“ ist allerdings nach wie vor gesetzlich nicht geschützt. Es existiert noch immer keine Qualitätssicherung, jede Behandlerin kann sich „Kosmetikerin“ nennen. Vorsicht auch bei „Diplom“- oder „Medizinischen“ Kosmetikerinnen, diese Berufe gibt es nicht.

Was darf eine Kosmetikerin, was nicht? Das Gesetz regelt, dass eine Kosmetikerin nur dann Falten unterspritzen darf, wenn sie auch zugelassene Heilpraktikerin ist. Nicht jede hält sich allerdings daran. Störende Haare per Softlaser oder IPL-Technologie zu entfernen ist zwar erlaubt, aber nicht ungefährlich. Wer mögliche dauerhafte Nebenwirkungen vermeiden will, sollte diese Behandlungen nur von erfahrenen Experten bzw. einem Arzt durchführen lassen.

Wie erkenne ich gute Hygiene? Einen sauberen Arbeitsplatz und frische Handtücher erkennt man sofort. Die Kosmetikerin sollte gepflegte Hände haben und sie vor der Behandlung gründlich waschen. Lange Nägel oder Zigarettengeruch sind klare Minuspunkte. Ob die Instrumente sterilisiert wurden, können Sie leider nicht erkennen. Fragen Sie im Zweifelsfall.

Soll man ungeschminkt zur Behandlung gehen? Wie Sie mögen! Abgeschminkt werden Sie am Anfang immer. Wenn Sie nach der Be- handlung eine Make-up-Beratung wünschen, empfiehlt es sich, geschminkt hinzugehen. So erkennt die Kosmetikerin eventuelle Fehler und kann Ihnen Tipps zur Korrektur geben. Ungeschminkt kann sie den Hautzustand auf Anhieb besser beurteilen.

Was kann ich beim ersten Besuch erwarten?  Bevor die Kosmetikerin Ihnen eine Behandlung vorschlägt, sollte sie sich Ihre Haut genau ansehen, gezielt nach Problemen, Vorlieben und speziellen Wünschen fragen. Nach der Hautdiagnose bespricht sie mit Ihnen den Behandlungsablauf und erklärt die Inhaltsstoffe und Besonderheiten der verwendeten Kosmetikprodukte.

Und wenn mich etwas stört? Möchten Sie während der Behandlung völlig abschalten und in Ruhe entspannen oder sich lieber mit der Kosmetikerin unterhalten? Mögen Sie Geräuschkulissen wie Vogelgezwitscher, Meeresrauschen, Chill-out-Musik, oder nervt Sie das eher? Am besten erzählen Sie gleich im Vorgespräch, was Sie sich für die Behandlung wünschen. Eine gute Kosmetikerin wird gern darauf eingehen, schließlich möchte sie ja, dass Sie sich bei ihr wohlfühlen. Und finden Sie während der Behandlung etwas unangenehm – zum Beispiel zu starker Druck bei einer Massage, zu heiße oder zu kalte Kompressen, Geräte, die Ihre Haut reizen –, zögern Sie nicht und sagen Sie dies auf jeden Fall sofort. Es ist schließlich Ihre Haut.

Wie oft empfiehlt sich eine Behandlung? Das hängt in erster Linie vom Hautzustand ab. Bei normaler, unproblematischer Haut reicht einmal im Vierteljahr völlig aus. Viele Kosmetikerinnen bieten Neukundinnen eine Grundbehandlung zum Kennenlernen an.

Soll ich die im Salon benutzten Produkte kaufen? Allein mit ihren Behandlungen verdienen Kosmetikerinnen kein Vermögen, der Verkauf von Pflegeprodukten ist für sie eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle. Trotzdem sollten Sie sich nicht verpflichtet fühlen. Eine seriöse Kosmetikerin wird nicht versuchen, Ihnen etwas aufzudrängen. Sie gibt Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Hautbild optimieren können, und Proben zum Testen für zu Hause. Wenn Sie mit Ihrer bisherigen Pflege gut zurechtkommen, bleiben Sie eben dabei. Gefällt Ihnen die Pflege der Kosmetikerin besser – dann greifen Sie zu.

Soll ich ein Trinkgeld geben? Eine angestellte Kosmetikerin freut sich über Trinkgeld. Angemessen sind zehn Prozent der Kosten bzw. ab fünf Euro pro Stunde. Ist die Kosmetikerin selbst Inhaberin, gilt die alte Regel: kein Trinkgeld für die Chefin.