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Glyko-Wirkstoffe Schönmacher für die Haut

Sie helfen gegen trockene Haut, Falten und einen müden Teint: Glyko-Wirkstoffe aus Zucker sind die neuen Multitalente in der Kosmetik. "Naschen" Sie sich schön!

Frau auf dem Bett

Zugegeben: dass Zuckerwirkstoffe Haare und Haut schöner pflegen, weckt Zweifel. Zu viel Süßes macht dick und Zähne löchrig, das weiß doch jeder. Wie kann das gut für die Haut sein? „Doch“, sagt Guylaine Le Loarer, Forschungsleiterin bei der Naturkosmetikfirma Börlind. „Besonders Zucker in Form von Polysacchariden, also Zuckerverbindungen, die viel Feuchtigkeit spenden können, werden immer öfter in Cremes eingesetzt – ein echter Beautytrend.“

Frau sitzend auf dem Bett
Aus gutem Grund: Schließlich stecken in unserer Haut von Natur aus viele Zucker-Kombis. Sie sind zum Beispiel wichtig, um Feuchtigkeit zu binden, liefern Energie für Stoffwechselvorgänge und stabilisieren das Bindegewebe. Darüber hinaus ermöglichen sie es den Zellen, miteinander zu kommunizieren. Denn deren feine Oberflächen-Antennen sind mit Zuckerstoffen überzogen. Diese Rezeptoren funktionieren wie eine Uniform, an der sich Zellen erkennen und Botschaften austauschen. Die noch relativ neue Glyko-Medizin (vom griechischen „Glykos“ für „süß“) entwickelt bereits Medikamente, die gezielt an diesen Rezeptoren andocken.

Kommt vielleicht demnächst auch eine Zuckerpille für schöne Haut auf den Markt? Das klingt verlockend, aber diese Medaille hätte doch bestimmt eine Kehrseite. Schließlich hören wir seit Jahren, dass Zucker mit den Jahren unser Bindegewebe verhärten kann. Und auch dagegen bieten die Hersteller eine Menge Cremes auf. Heißt es also: gute Zucker, schlechte Zucker? Wir haben uns für Sie schlau gemacht. Damit Sie die Pflege finden, die Ihrer Haut das Leben versüßt und Sie lange schön hält.

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