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Produkte mit Geschichte Kosmetik-Klassiker

Einige Kosmetik-Klassiker genießen Kultstatus, und wir bleiben ihnen ewig treu. Weil sie eine besondere Geschichte und manchmal sogar ein Geheimnis haben. Und weil sie einfach gut sind.
Frau, Kosmetik

Eine gelbe Dose mit Blumenranke – in dieser Aufmachung kam der Creme-Klassiker vor mehr als 100 Jahren auf den Markt, erfunden 1911 von der Hamburger Firma Beiersdorf. Dort war man kurz zuvor auf einen neuartigen Emulgator namens Eucerit aufmerksam geworden, liebevoll das „schöne Wachs“ genannt.

Nivea 1911

Dieser Emulgator ermöglichte es, die weltweit erste stabile und damit für die industrielle Herstellung geeignete Fett- und Feuchtigkeitscreme zu entwickeln: Nivea. Das Verpackungsdesign änderte sich 1925 grundlegend, hin zur später weltberühmten blau-weißen Dose. Die Creme jedoch blieb weitgehend gleich in Konsistenz, Inhaltsstoffen und Duft.

Wie alles Begann

Nivea
Was für eine romantische Vorstellung, dass schon unsere Großmütter den gleichen Mix aus Rosen- und Maiglöckchenöl geschnuppert und das gleiche Creme-Gefühl auf der Haut gespürt haben. Und vielleicht dachten sie dabei, genau wie wir heute, an unbeschwerte Kindertage. Der Erfolg in Zahlen: 1911 wurden 1200 Nivea-Creme-Dosen verkauft. 2010 wanderten weltweit 123 Millionen Stück über den Ladentisch.

Nivea duftet nach unbeschwerten Tagen, Kindheit und Strand. Seit Generationen.

Immer noch zum Minipreis: 150 ml für ca. 1,80 Euro. Ihren Namen verdankt die Gesichts- und Körpercreme übrigens ihrer schneeweißen Farbe, denn im Lateinischen wird Schnee und Schneegestöber mit „nix, nivis“ übersetzt. Und zur Vorstellung von Schnee passt natürlich die blau-weiße Dose optisch viel besser als die ehemals gelbe.

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Autor:
Ute Oda Frantzen