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Zusammensetzung von Kosmetik Die Inhaltsstoffe und ihre Bedeutungen

Oft, meist im Bad, fragen wir uns, womit wir uns da das Haar waschen, das Gesicht eincremen und die Wimpern tuschen. Schließlich wollen aus Überzeugung einige Menschen auf bestimmte Stoffe verzichten. Oder müssen es allergiebedingt sogar - Aus diesem Grund haben wir Euch eine Liste zusammengestellt, die Euch die Bedeutung von ausgewählten Inhaltsstoffen zertifizierter-, naturnaher- und klassischer Naturkosmetik näher bringen soll.
Bedeutung der Inhaltsstoffe in Kosmetik

1. Die Inhaltstoffe zertifizierte Naturkosmetik:

Simmondsiachinesisseedoil– Jojobawachs

Das Wachs wird aus den Nüssen des Jojobastrauches gepresst. Es verflüssigt sich bei Raumtemperatur und heißt deshalb oft Öl. Weil es den Fetten unse­rer natürlichen Hautschutzbarriere ähnelt, kann es deren Funktion beson­ders gut unterstützen.

Ricinuscommunisseedoil (Castor) – Rizinusöl

Das Öl stammt aus den Samen des Wunderbaumes. Es besteht zu etwa 80 Prozent aus Ricinolsäure, die bekannt für ihre hautberuhigende Wirkung ist. Übrigens: Der eingeklammerte Begriff steht für „Castor Oil Plant“ – der englische Name des Wunderbaumes – und hat nichts mit Kernkraft zu tun.

Sodiumhyaluronate– Hyaluronsäure

Die Zuckerverbindung bindet pro Gramm bis zu sechs Liter Wasser – Rekord! Sie stammt aus pflanzlichen Mikroorganis­men, z. B. Sojaeiweiß, nachdem es im Labor mit Bakterien versetzt wurde. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil unserer Haut, ihr Anteil sinkt aber mit dem Alter.

Tocopherol–Vitamine

Das schützende Vitamin bewahrt die Haut vor freien Radikalen – das sind aggressive Moleküle, die andere Zellen angreifen. Außerdem dient es als natürliches Konservierungsmittel für das gesamte Pflegeprodukt.

Lecithin

Der natürliche Emulgator verbindet Wasser mit Öl. Ursprünglich stammt er aus der Lebensmittelindustrie – und wird heute meist aus Sojabohnen gewonnen.

Sodiumphytate

Die Salze der sogenannten Phytinsäure werden aus Reiskleie gewonnen. Sie verringern die Wasserhärte und verbes­sern das Hautgefühl. Zudem enthalten sie Antioxidantien, die vor freien Radika­len schützen und andere Wirkstoffe stabilisieren.

Geraniol–Ätherischesrosenöl

Dieses Öl wird einer Creme beigemischt, um sie angenehm duften zu lassen. Es zählt zu den insgesamt 26 Parfümstoffen mit besonders hohem Allergiepotenzial, die gesondert ausgewiesen werden müssen, wenn ihr Anteil am Produkt 0,01 Prozent überschreitet.

 

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