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Gesundheit Hilfe bei Warzen

Welche rezeptfreien Heilmittel helfen wirklich? Wann fragen Sie besser den Arzt? Das verrät diese Serie. Diesmal: Warzen

Böse Hexen im Märchen haben Warzen auf Nase und Kinn, und loswerden können wir sie, indem jemand sie mit Formeln bespricht. Alles sehr mystisch. Für die unschönen, aber gutartigen Hauttumoren sind Viren verantwortlich (Ausnahmen: Alters- und Dellwarzen). Ein schwaches Immunsystem fördert das Auftreten. Die Mehrzahl der oft verfluchten Auswüchse verschwindet von allein wieder. Doch das kann dauern. Häufig schmerzen, jucken oder stören Warzen. Deshalb ist es sinnvoll, sie zu entfernen. Dazu nutzen Ärzte überwiegend drei Methoden: herausoperieren, vereisen oder verätzen.

Alternative zum Arztbesuch

Wer den Gang zum Arzt scheut, erreicht ähnliche Erfolge mitunter mit frei verkäuflichen Mitteln. Dann müssen säurehaltige oder vereisende Wirkstoffe aufgetragen werden. Doch nur ein Arzt kann vorab eine sichere Diagnose stellen. Da sich Warzen über Ansteckung verbreiten (auch auf der eigenen Haut), ist es wichtig, nach dem Auftragen der Mittel die Hände gründlich zu waschen oder zu desinfizieren und Handtücher bei 90 Grad auszukochen.

Die besten Hausmittel

Suggestive Formeln wie „Was ich sehe, das vergehe. Was ich streiche, das entweiche. Warze, fall ab“ funktionieren (besonders bei Kindern) erstaunlich häufig. Wer nicht daran glaubt, kann auf Apfelessig aus dem Supermarkt oder Reformhaus zurückgreifen. 4 EL Apfelessig mit 1 EL Salz mischen, ein Wattepad damit tränken und ein paar Minuten auf die Warze drücken, mehrmals am Tag wiederholen. Wirkung verstärken: Pad mit einem Pflaster befestigen, über Nacht drauflassen.

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