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Beauty Haarpflege leicht gemacht

Ja, das klappt tatsächlich. Unser Reparatur-Service zeigt, wie Spezialprodukte strapazierte Haare oder kaputte Spitzen wieder gesundpflegen und wie der Glanz schnell zurückkommt. 

Haare waschen

Wie pflege ich strapazierte Haare am besten?
Mit Repair-Pflege speziell für dieses Problem. Das beginnt schon beim Shampoo. Schonende Lösung aus der Natur: Pflanzenmilch, z.B. aus Lecithin und Rosenessenz, die sich wie ein Schutzmantel ums Haar legt. Um es kämmbarer zu machen, nach jeder Wäsche einen Conditioner verwenden – z.B. mit glättendem Avocadoöl. Gönnen Sie Ihrem Haar ein, zwei Mal pro Woche eine Kur. Schön geschmeidig wird es z.B. mit lipidhaltigen Haarbausteinen aus flüssigem Keratin, die den haareigenen Lipiden ähneln. Während sie an der Oberfläche des Haares andocken und Lücken im Lipidfilm füllen, dringen haaridentische Proteine bis ins Innerste vor. Stark: Eine Power-Kombi aus Mandel- und Weizenproteinen, die Haarbruch vorbeugt. Kuren mit einem antioxidativen Extrakt aus Olivenbaumblättern schützen das Haar zudem vor Umwelteinflüssen. 
Produkte:
 z.B. „Rosenmilch-Repair- Shampoo“ von Lavera, 250 ml ca. 7 Euro; mit Avocadoöl: „Aufbau Spülung Intense Repair“ von Nivea, 250 ml ca. 2 Euro; mit flüssigem Keratin: „Gliss Kur Ultimate Repair Anti-Schaden-Kur“ von Schwarzkopf, 200 ml ca. 6 Euro; mit Mandelproteinen: „Tiefen Aufbau Intensiv Butter-Kur“ von Guhl, 150 ml ca. 7 Euro; mit Olivenblatt-Extrakt: „Born.Again Essential Treatment“ von Kevin.Murphy*, 250 ml ca. 30 Euro

Hightech-Haar-Öle liegen jetzt im Trend. Was ist das Besondere?
Diese Elixiere sind häufig ein Mix aus mehreren Ölen mit starkem Pflege- und Repair-Effekt. „Sie enthalten zum Beispiel Arganöl, das nicht an der Oberfläche wirkt, sondern in die Haarfaser eindringt“, erklärt der Berliner Trendfriseur Wolfgang Zimmer. Außerdem bieten sie Hitzeschutz beim Föhnen und bringen das Haar auf Hochglanz. Manche sind so leicht, dass sie ruck, zuck „geschluckt“ werden. Sie können die Multitalente vor der Haarwäsche einmassieren und wie eine Kur einwirken lassen, nach der Wäsche ins handtuchtrockene Haar geben oder auch ins trockene Haar kneten. „Bringen Sie die Öl-Elixiere nur dort auf, wo das Haar geschädigt ist – in Längen und Spitzen“, rät der Kérastase- Friseur. „Nie auf die Ansätze, um sie nicht unnötig zu beschweren.“ Und sparsam dosieren: Ein, zwei Tropfen reichen völlig aus. 
Produkte:
 z.B. „Elixir Ultime“ von Kérastase*, 125 ml ca. 32 Euro; „Oilixir“ von L’Oréal Professionnel*, 50 ml ca. 18 Euro; „Syoss Beauty Elixir Absolute Oil“, 100 ml ca. 10 Euro

Ist es sinnvoll, bei strapaziertem Haar auf silikonfreie Produkte umzusteigen?
„Tatsächlich können manche Silikone das Haar auf Dauer kaputt machen. Wenn sie sich nicht auswaschen lassen und sich immer mehr anlagern, trocknet das Haar mit der Zeit aus“, sagt Star-Figaro Wolfgang Zimmer. Bei wasserlöslichen Silikonen bleibt dieser Build-up-Effekt aus. Dazu zählen z.B. Polysiloxane, PEG/PPG-14/4 Dimethicone, Dimethicone Copolyol (INCI-Liste lesen!). Alternativ können Sie zu silikonfreien Produkten wechseln. 
Produkte:
 silikonfrei: z.B. „Natural Beauty Shampoo Kakaobutter und Kokosöl“ von Garnier, 300 ml ca. 2 Euro; „Repair Hanf Haarspülung“ von i+m*, 200 ml ca. 10 Euro

Tipps:

Sanfter Zusammenhalt
Binden Sie einen Zopf oder Strähnen nicht mit Haushaltsgummi ab – die Haare könnten an der Stelle brechen. Auch festsitzende Metallspangen schaden dem Haar. Besser: mit Stoff bezogenes Gummi oder ein Tuch verwenden. Kopfkissen aus Baumwolle rauen das Haar ebenfalls auf. Schonender: auf Seidenkissen schlafen oder ein Seidentuch über das Kissen legen.

Futter fürs Haar
Zink lässt Haare gesund glänzen und beteiligt sich u. a. am Aufbau des Haarbausteins Keratin. Es steckt in Austern, Roastbeef, magerem Fleisch und Hülsenfrüchten. Biotin soll den Zellstoffwechsel in den Haaren fördern und sie kräftigen. Gute Lieferanten: Leber, Fisch, Haferflocken und Eier. Im Eigelb steckt auch die Aminosäure Cystin, ein Grundbaustein des Haars.