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Tipps für feines und dickes Haar Gepflegtes Haar

Zu fein, zu störrisch – so richtig glücklich sind die wenigsten Frauen mit ihrer Haarstruktur. Wir zeigen, wie Sie die beiden häufigsten Haarprobleme lösen – damit Sie morgens zufrieden in den Spiegel gucken.

Frau mit blonden langen Haaren

Ob wir sie nun Bad-Hair-Days nennen oder nur innerlich schimpfend vor dem Spiegel stehen: An manchen Tagen geht in puncto Frisur überhaupt nichts. Die einen versuchen dann stundenlang, Volumen in dünnes Haar zu föhnen, nur damit es gleich wieder durchhängt. Andere mühen sich damit ab, ihr dickes Haar zu bändigen. Kaum gehen sie dann einen Schritt nach draußen, steht es schon wieder störrisch ab. Ein unlösbares Dilemma? Nein! Mit einer maßgeschneiderten Pflege, einem aufs Haar abgestimmten Styling und ein paar Tricks vom Profi können wir uns endlich neu mit unseren (gar nicht mehr so schlimmen) Problem-Haaren anfreunden. 

Wunsch: mehr Volumen für feines, dünnes Haar

Gnädige Friseure nennen es auch Kaschmir-Haar, doch 40 Prozent aller Frauen, die damit rumlaufen, frustriert es. Mit 0,02 bis 0,04 mm Durchmesser ist es nur halb so dick wie ein Durchschnitts-Haar. Wächst es dann noch schnurgerade und am Ansatz flach, wirkt es sogar noch dünner.

Profi-Tricks mit Body-Building-Effekt

Genau wie den Lieblingspulli wäscht man feines Haar am besten lauwarm, mit einem Shampoo, dessen Tenside auf Weizen- oder Zuckerbasis nur den Talgüberschuss aufnehmen, ohne den Säureschutzmantel der Kopfhaut anzugreifen (z.B. „Volumen-Shampoo Ginkgo-Coffein, Neobio). Nach der Wäsche bloß nicht rubbeln oder bürsten, sonst entstehen winzige Löcher im Haarschaft, die das Haar noch platter aussehen lassen. Die haarschonendste Methode geht so: mit einem vorgewärmten Handtuch trocken drücken und mit einem grobzinkigen Kamm vorsichtig entwirren. Mindestens einmal pro Woche brauchen auch Kaschmir-Haare Verwöhnpflege. Ideal ist alles, was sie dicker aussehen lässt, ohne zu beschweren. Das funktioniert perfekt mit Inhaltsstoffen wie weißer Tonerde oder Reisprotein, weil sie jedes einzelne Haar mit einem stärkenden Film überziehen (z.B. „Schachtelhalm-Honig-Kur“, Less is more).

 

 

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