[Alt-Text]

Haarpflege Frischekur fürs Haar

Nicht nur die Haut, auch das Haar braucht Anti-Aging-Pflege. Die besten Tipps für eine Haar-Verjüngungskur bekommen Sie hier.

Warum nicht mal länger? 

Ab Mitte 40 ist der „flotte“ Kurzhaarschnitt angesagt? Von wegen – langes Haar kann in jedem Alter toll aussehen. Idealer Jungmacher: Der „Shaggy“, ein fedrig geschnittener, stärker durchgestufter Cut, der von Kinn- bis Überschulterlänge funktioniert. Er rahmt das Gesicht besonders weich ein, das schmeichelt mehr als harte Konturen oder stark geometrische Schnitte.

Höchste Zeit für Ponys 

Ein Pony ist die ideale Lösung, um Zornes- und andere Stirnfalten zu kaschieren, und betont zudem die Augen optimal. Er darf nur nicht zu kurz sein. Am besten sieht eine Länge aus, die bis über die Augenbrauen reicht. Und gerade bei dünneren Haaren den Pony nicht zu fransig schneiden lassen.

Nachwuchs fördern mit Anti-Aging-Haarpflege 

Genau wie die Haut werden auch die Haare im Laufe der Jahre sensibler, brüchiger und dünner. Spezielle Pflege-Serien nehmen sich dieses Problems an, reinigen mit besonders milden Tensiden, geben den Haarwurzeln durch Koffein einen neuen Wachstumsschub und reparieren Schäden mit einer Extraportion Proteine (z. B. Nr. 5–8). Verzichten Sie auf strapaziöse chemische Prozeduren wie Extrem-Blondierungen oder Dauerwellen.

 

Doppelt froh mit Grau 

  • Grau ist toll – aber bitte ohne Gelbstich. Dagegen helfen Silber-Shampoos, -Spülungen und -Schaumfestiger mit einem Violett-Anteil, der das Gelb optisch aus dem Haar verbannt. (z.B. „Vital Silberglanz Shampoo“ von Guhl). 
  • Oft ergraut das Haar im Schläfenbereich und am vorderen Ansatz viel früher als am Hinterkopf. Eine einheitliche, schöne Optik erzeugen dann hauchdünne, anthrazitgraue Strähnchen in den weißeren Partien. Die sind auch gut, wenn Ihre Coloration, dem Grau zuliebe, rauswachsen soll. 

Bitte nicht zu viel Volumen 

Verzichten Sie darauf, besonders am Ansatz, denn das sieht schnell madamig aus. Schöner und moderner sind schmale, an die Kopfform angepasste Schnitte, die von allein richtig fallen. Achtung auch bei Locken: Weich und im Undone-Look wirken sie toll, allzu perfekt gerollt und mit viel Haarspray betoniert machen sie dagegen alt.

Alles so schön bunt hier: Farbe mal drei 

  • Vermeiden Sie aschige Nuancen, sie sehen wie ein Grauschleier auf dem Haar aus und betonen einen fahlen Teint zusätzlich. Schöner sind rötliche und goldige Nuancen von Honigblond bis Kastanie.
  • Neu sind Colorationen speziell für reiferes Haar. Kay Schneider, L’Oréal- Professionnel-Experte aus Bremen: „Oftmals wirkt die neue Farbe bei 50-plus-Kundinnen wie ein Helm, der das Gesicht noch blasser erscheinen und die Falten noch stärker hervortreten lässt. Neue Spezial-Colorationen beim Friseur arbeiten mit einem Basiston, der weiße Haare perfekt abdeckt, und lebendigen Farbreflexen, die das Ganze besonders natürlich wirken lassen.“ 
  • Wer nicht komplett färben will, kann schonendere Strähnchen ausprobieren. Auch hier gilt: Weniger ist mehr, harte Kontraste wirken wenig schmeichelhaft. Ideal sind High- und Lowlights in zwei oder drei Tönen, jeweils eine Nuance heller, dunkler oder rötlicher als die eigene Naturhaarfarbe.

 

Schlagworte:
Autor:
Silke Amthor