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Hautpflege im Sommer Die richtige Sonnenmilch

Den Sommer genießen: Das geht auch mit sensibler Haut. Hier erfahren Sie, was für gereizte Stimmung sorgt und wie Sie den besten Begleitschutz finden.

Das Einzige, was im Urlaub für kribbelnde Spannung sorgen sollte, ist ein gutes Buch. Doch bei 20 Prozent der Deutschen sind es stattdessen Pickel und Quaddeln, die besonders häufig bei sensibler und heller Haut auftreten. Für viele war Naturkosmetik bislang die Lösung. Doch beliebte Produkte wie die „Edelweiß Sonnencreme“ von Weleda oder die „Sonnenmilch“ von Dr. Hauschka sind jetzt plötzlich vom Markt verschwunden. Grund dafür ist eine neue Verordnung der EU, wonach der UV-A-Schutz mindestens ein Drittel im Verhältnis zum UV-B-Schutz betragen muss. Ist das wirklich sinnvoll? Und vor allem: Wie findet man ein Ersatzprodukt? VITAL beantwortet die brennendsten Fragen, hilft Ihnen dabei, herauszufinden, was die Ursache Ihrer Hautprobleme ist, stellt Strategien gegen Ausschlag und dazu passende Sonnenschutzprodukte vor.

Sonnenmilch schützt nicht vor Hautkrebs

Wer sich gut eingecremt hat, darf sich nach Herzenslust in der Sonne aalen? Denkste! Eine Sonnencreme mit hohem UV-A- und UV-BSchutz verringert der Uni Kiel zufolge zwar das Sonnenbrandrisiko, ist aber kein Freibrief für einen sorglosen Umgang mit der Sonne. Besonders die Entstehung des schwarzen Hautkrebs wird durch zu intensive Sonnenbäder begünstigt. Dass Sonnencremes nicht davor schützen, liegt daran, dass noch längst nicht das gesamte Spektrum der Sonne erforscht ist. Es gibt mehr als die bekannten UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlen – und man weiß noch nicht, wie man sich vor den unbekannten am besten schützen kann.



Was bringt ein hoher UV-A-Schutz? 

Da es sich bei einer Sonnenallergie um eine Überempfindlichkeit gegen UV-A-Strahlung handelt, ist ein hoher UV-A-Faktor das A und O im Schutz vor Kribbeln und Kratzen. Deshalb hat die EU beschlossen, dass ab 2009 das Verhältnis von UV-A und UV-B-Schutz in einem Sonnenpflegeprodukt nicht weniger als 1:3 betragen darf. Erkennen können Sie dies an einem einheitlichen Symbol, bei dem die Buchstaben „UVA“ von einem Kreis umgeben sind. Für viele Bio-Sonnenschutzmittel bedeutet diese Verordnung, die einen Mindeststandard definiert, allerdings das Aus. Grund dafür ist, dass in Naturkosmetik nur mineralische Filter wie Titandioxid verwendet werden dürfen, die sowohl UV-A- als auch UV-B-Licht wie Minispiegel abblitzen lassen. Ein genaues Verhältnis zu bestimmen ist bei dieser Methode allerdings schwierig.  

Worauf sollte ich bei meiner Sonnenmilch noch achten? 
Nicht nur der UV-Schutz an sich ist wichtig, sondern auch die Konsistenz des Produkts. Um Mallorca-Akne zu vermeiden, sollten Sie statt einer duftigen Cremelotion lieber ein fettfreies Gel ohne Parfüm verwenden. Das riecht zwar nicht so schön nach Urlaub, verzichtet aber auf Emulgatoren und Konservierungsstoffe wie Parabene, die die Haut reizen könnten. In Sachen Sonnenallergie sind neben einem hohen UV-A-Schutz beruhigende Inhaltsstoffe wie Thermalwasser, Vitamin E und Dexpanthenol wichtig, die helfen, dass sensible Haut besser gegen freie Radikale gewappnet ist.  

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