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Schöne Haut Die besten Poren-Verfeinerer

Wir alle wünschen uns einen zarten, feinporigen Teint. Was und wer hilft, ihn zu bekommen: neue Hightech-Produkte, Verbündete aus der Natur und Profi-Tricks vom Hautarzt.

Frau, Creme

]Rund 300 000 Poren hat unser Gesicht. Über diese feinen Kanäle werden Hormone, Schweiß und Talg ausgeschieden. Solange diese Ausgänge mikroskopisch klein sind, stören sie uns nicht. Aber: Je älter die Haut, umso mehr fallen die Poren auf. Mit Ende 40 sind sie schon fast doppelt so groß wie mit 25. In fettigen Hautbereichen erscheinen sie besonders ausgeprägt – meist in der T-Zone, also auf Stirn, Nase und Kinn. Mit dem Hautfett wandern abgestorbene Hautzellen und Melanin an die Hautoberfläche und verkleben dort mit Schmutz und Staub – die Porenwände dehnen sich und wirken durch den sowieso fortschreitenden Elastizitätsverlust im Laufe der Jahre zusätzlich immer größer.

Den Kampf gegen große Poren

Keine Sorge, neue Spezialprodukte bekämpfen große Poren auf mehreren Wegen: Java-Teeblatt-Ex trakte etwa regulieren ein Enzym, das für die Bildung von Hautfetten zuständig ist. Eine Braunalgenart, Teebaumöl oder Sojaproteine wirken ebenfalls wie ein Löschblatt auf fettige Haut. Inhaltsstoffe wie Trichteralgen (Padina pavonica) oder Grüne-Linsen-Extrakt unterstützen die natürliche Zellteilung und verbessern die Elastizität der Haut, dadurch dehnen sich die Poren nicht mehr so stark aus. Für eine sofortige Pfirsichteint-Optik sorgen mineralische Puderpartikel, die die Haut mattieren und die Poren feiner wirken lassen. Oder sogenannte vernetzte Silikonpolymere, die sich wie ein feiner Weichzeichner-Film auf die Haut legen.
Wichtig: jede Woche ein mildes Peeling machen, das die Poren von Ballast befreit.

 

Der natürliche Weg

Naturkosmetik (z.B. von Börlind, Dr. Hauschka, Lavera, Weleda) setzt gegen große Poren bevorzugt Schachtelhalm, Hamamelis und Lärchenschwamm ein. Alle drei haben eine adstringierende Wirkung, ziehen also die Poren zusammen. Gleichzeitig straffen Extrakte aus den Blättern des Affenbrotbaums die Fasern des Bindegewebes und beugen so einer weiteren Vergrößerung der Poren vor. Und Ingwer und Calendula stimulieren die Hautfunktion, regulieren die Talgproduktion, klären die Haut und mattieren sie so auf natürliche Weise.

Ärztliche Beratung

Hautärzte können per Mikrodermabrasion das Hautbild verfeinern. Dabei werden hauchfeine Kristalle mit Druckluft auf die Haut geblasen und sofort wieder abgesaugt. Das wirkt wie ein softes Sandstrahlen auf die Haut und lässt sie direkt nach der Behandlung strahlend und feinporiger wirken.
Ganz neu ist das „JetPeel-3“, bei dem ein Gas-Salzwasser-Gemisch mit hohem Druck auf die Haut geschossen wird. Gleichzeitig können porenverfeinernde Inhaltsstoffe in die Haut geschleust werden. „Das ist völlig schmerzfrei, fühlt sich angenehm kühl an und eignet sich auch für sehr sensible Haut mit Neigung zu Couperose“, sagt der Münchner Dermatologe Dr. Stefan Duve.

Kosmetik zum Selbermachen

Honig-Maske für Pfirsich-Haut
Sie brauchen: 1 Ei, 1 EL Honig, 1 EL Apfelessig.
So geht’s: Eiweiß und Eigelb trennen, Eiweiß schaumig rühren. Eigelb, Honig und Apfel essig mixen und mit dem Eischaum vermischen.
Auf das Gesicht auf tragen, 15 Minuten einwirken lassen und die Maske mit reichlich lauwarmem Wasser abwaschen.

Traum-Teint mit Salbei
Salbei wirkt (genau wie Kamille oder Schafgarbe) porenverengend. Übergießen Sie eine Handvoll Blätter mit heißem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen.
Abseihen und ein Baumwolltuch mit dem Kräutersud tränken. Auswringen und für 5 Minuten als Kompresse auf das Gesicht legen.

Apfelessig ist übrigens auch perfekt zum Abnehmen geeignet und hat viele weitere positive Effekte. Alles über die Apfelessig-Diät erfahren Sie hier >>

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Autor:
Silke Amthor